Weihnachten steht vor der Tür So werden die Festtage perfekt

Noch bleiben ein paar Wochen, um sich gedanklich auf die schönste Zeit des Jahres einzustellen. Nein – es geht nicht um den Urlaub, sondern Weihnachten. In vielen Familien steigt mit dem Beginn der Weihnachtsmark-Saison die Vorfreude. Langsam macht sich überall der Duft nach Plätzchen breit und gefüllte Lebkuchen stehen hin und wieder auf dem Tisch. Besonders Kinder fiebern der Bescherung entgegen – schließlich ist der Wunschzettel dieses Jahr wieder etwas länger geworden. Erwachsene sehen Weihnachten mit zwiespältigen Gefühlen. Über den Besuch der Kinder oder bei den Eltern freut sich fast jeder.
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Wenn da nur nicht die Vorbereitungen wären. Als ob es nicht schon reichen würde, sich jedes Jahr Gedanken zu den Geschenken machen zu müssen (und gerade beim Nachwuchs werden die Wünsche nicht unbedingt kleiner), muss das Festtagsessen wieder auf den Punkt stimmen. Und natürlich wollen die eigenen vier Wände festlich geschmückt werden. Jedes Jahr drohen die Vorbereitungen wieder in Stress auszuarten. Dabei kann es durchaus hilfreich sein, nicht in einer Hauruck-Aktion alles stemmen zu wollen, sondern die Vorbereitungen – vom Schmücken bis zum Kauf der Geschenke – mit einem Plan in der Hand anzugehen.
 
Das Festtagsessen planen - was soll es geben?
Was gehört immer zu Weihnachten? Klar – bei Kindern geht’s nicht ohne den Weihnachtsmann. Irgendwann ist der Nachwuchs allerdings soweit, dass die Bescherung etwas schlichter ausfallen kann. Nicht verzichtet wird auf das Festtagsessen. Weihnachten ist nicht ohne Grund das Fest, nachdem Diätratgeber Hochkonjunktur haben.
Weihnachtsklassiker – gerade fürs Kaffeetrinken – sind:
  • Stollen
  • Lebkuchen
  • Plätzchen.
So richtig festlich wird es aber erst, wenn die Gans oder Ente dampfend aus dem Ofen kommt. Grundsätzlich haben verschiedene Regionen (und Haushalte) in Deutschland ihre ganz eigenen Traditionen im Hinblick auf das Festtagsmenü.
 
Die bereits angesprochene Gans oder Ente wird eigentlich überall sehr gern – am besten mit Apfel-Rotkohl und Klößen gegessen. Dazu gibt es eine leckere Sauce und als Dessert einen gefüllten Bratapfel. Zu den Klassikern bei dessen Füllung gehören Mandelsplitter und Marzipan. In einigen Familien wird aber auch gern zu Wild gegriffen. Hier reicht die Palette von:
  • Wildschwein
  • Hirsch
  • Reh oder
  • Mufflon.
Eines haben die Gerichte miteinander gemein: Die Zubereitung ist recht aufwendig. Gerade wenn es um Wild geht, sollte ein weiterer Aspekt bedacht werden. Das Fleisch ist nicht jeden Tag im Jahr zu haben. Wer vor den Feiertagen nicht „auf dem Schlauch“ stehen will, reserviert sich Wild am besten schon einige Woche vor der Zubereitung.
Übrigens: Der 24. Dezember ist in vielen Familien ein Tag, der zumindest auf dem Teller überraschend schlicht aussieht. Verbreitet ist als Abendessen einfach ein Paar Wiener oder eine Bockwurst. Dazu gibt es Kartoffelsalat. Ein weiteres beliebtes Gericht für Heilig Abend sind Linsen. Das Ganze hat seinen Grund in der christlichen Tradition.
 
Welcher Wein kommt auf den Tisch?
Zu einem festlichen Menü gibt es in den meisten Fällen einen guten Wein. Gern wird zu Rotwein gegriffen, der rubinrot im Glas funkelt. Aber je nach Gericht und Geschmack, passt ein Weißwein ebenso hervorragend.
 
Für die einfachen Gerichte am 24. Dezember muss es kein kräftiger Rotwein sein, der mit seinen Aromen das Essen „erschlägt“. Es darf hier ruhig ein leichter, spritziger Weißwein sein. Zu Weißweinen sollte auch gegriffen werden, wenn es an einem der Festtage kein Fleisch, sondern Fisch – wie Karpfen – gibt. Da speziell Karpfen in Salz und Essig zubereitet wird, sollte der Weißwein selbst nicht zu säurebetont sein. Trockene Rieslinge wären hier eine Option. Gibt es Fisch mit butteriger Note, ist etwa an einen Chardonnay oder einen Chablis zu denken. Natürlich sollte auch der Grauburgunder nicht vergessen werden, der in den letzten Jahren in Deutschland immer beliebter geworden ist. Dessen Vielseitigkeit ist mittlerweile gerühmt und passt somit auch für ein gutes Weihnachtsessen.
 
Bei Fleischgerichten geht es zur Weihnachtszeit deutlich edler zu. Kräftige Rotwein – zu denen Bordeaux oder Barolo gehören – sind hier eher die erste Wahl. Aber auch deutsche Winzer produzieren aromareiche Rotweine, mit denen das Festtagsmenü ausgezeichnet eingerahmt werden kann.
 
Tipp: Inzwischen landet Rindfleisch hoher Qualität – wie von Hochlandrindern oder dem Black Angus – deutlich öfter auch an Weihnachten auf dem Teller. Welcher Wein hier im Glas schimmert, variiert mit der Zubereitung und Sauce. Tritt der Eigengeschmack des Fleischs in den Vordergrund, sollte der Wein nicht zu kräftig sein.
 
Die Weihnachtseinkäufe geschickt vorplanen
Weihnachten ist die Jahreszeit, in welcher der Handel auf hohe Umsätze hofft. 2018 könnte sich laut Handelsverband diese Erwartung erfüllen. Es wird mit einem deutlichen Plus beim Umsatz gerechnet. Weihnachtsshopping genießt allerdings nicht jeder. Gerade wenn es im Weihnachtsgeschäft auf die letzten Tage zugeht, wird es in den Innenstädten sprichwörtlich voll.
 
Und auch online gibt es nicht mehr alles, was auf dem Wunschzettel steht – von der Versandlaufzeit ganz zu schweigen. Wie Ärger mit den Weihnachtsgeschenken umgehen? Planung ist hier das A und O. Dies bedeutet nicht, dass in der letzten Novemberwoche schon alle Geschenke fertig verpackt mit Namensschild im Schrank liegen.
Generell ist eine Liste der beste Ausgangspunkt, um die Geschenke einzukaufen. Ob nun im Ladengeschäft oder online zugeschlagen wird, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks und um was es geht.
  • Unterhaltungselektronik
  • CDs
  • Konsolen
  • Spielwaren
lassen sich in Online-Shops hervorragend einkaufen – und stressfrei nach Hause holen. Für Kosmetik, Bekleidung oder Schmuck ist das Ladengeschäft keine schlechte Wahl. Besonders, wenn für das eine oder andere Weihnachtsgeschenk noch nach Ideen gesucht wird, ist ein Bummel zu empfehlen.
 
Aber: Damit sollte sich niemand zu lange Zeit lassen. Je näher die Bescherung rückt, um so voller werden die Geschäfte. Und damit steigt am Ende auch das Risiko für Taschendiebstähle. In den letzten Jahren haben Langfinger die Vorweihnachtszeit immer auch zu ihrem Vorteil benutzt.
 
Das Zuhause weihnachtlich gestalten
Weihnachten ist ein Fest, welches zwar im Kreis der Familie gefeiert wird. In vielen Regionen wird der besondere Geist der Festtage auch nach außen getragen – durch geschmückte und hell erleuchtete Fenster. Hierbei handelt es sich um eine Tradition – genauso wie beim Schmücken der Wohnung.
 
Wie viel Weihnachtsdeko aufgestellt wird, variiert sehr stark. Gerade im:
  • Erzgebirge
  • Thüringer Wald
  • Harz
  • Vogtland
ist Weihnachten die Zeit der Schwibbögen, Räuchermänner und Pyramiden. Letztere gibt es inzwischen in allen erdenklichen Formen – vom Klassiker für die Kommode über Decken-Pyramiden bis hin zur raumhohen Pyramide als Ersatz für den Weihnachtsbaum.
 
Übrigens: In vielen Regionen gibt es immer noch einen althergebrachten Brauch. Der Weihnachtsbaum wird zwar schon Wochen vor den Feiertagen geholt. Aufgestellt und geschmückt wird „die Weihnachtstanne“ aber erst am 23. Dezember.
Bergmann und Engel sind ein weiterer sehr traditioneller Weihnachtsschmuck. Und haben eine besondere Bedeutung – speziell im Erzgebirge. Hier steht der Bergmann für Jungen und der Engel für Mädchen im Haus. Zur Weihnachtszeit werden diese dann in die Fenster gestellt und sind so ein Symbol für die besinnliche Weihnachtszeit geworden.
 
Fazit: Tricks, um die Feiertage entspannt zu genießen
Weihnachten steht zwar noch nicht direkt vor der Tür, die Feiertage strecken aber langsam ihre Fühler aus. Auf der einen Seite freuen sich viele auf die Weihnachtszeit – inklusive der Weihnachtsmärkte. Andererseits beginnen wieder stressige Vorbereitung und die Suche nach den passenden Geschenken. Einer der wichtigen Punkte ist die optimale Vorbereitung. Wer mit einem Plan in der Hand nach Geschenken sucht oder sich zum Festtagsmenü zeitig genug Gedanken macht, dürfte wesentlich entspannter durch die Feiertage kommen. Und hat am Ende mehr Zeit für die Familie.
 
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