Pimp my Home-Office So wird im stylischen Ambiente gearbeitet

Natürlich ist es der größte Vorteil des Home-Offices, dass es keine Notwendigkeit gibt, sich morgens lange im Bad zurechtzumachen, um lediglich am Telefon oder am Computer zu arbeiten. Keiner kuckt, ob das Make-up sitzt oder gar die vergangenen Partynächte kaschieren soll. Keiner achtet darauf, ob beim Outfit die neuesten Styling-Trends beachtet wurden oder nicht. Doch auch wenn (ohne Video-Konferenz-Option) das Styling gerne mal dem Flodder-Look ähneln darf, muss es der Arbeitsbereich noch lange nicht. Viel zu viele Optionen gibt es, um das Home-Office stylisch und praktikabel zu pimpen. Die folgenden Tipps zeigen, wie das funktionieren kann.

Frau entspannt im Büro

Tipp 1: Designer-Bürostühle für Office- und Chill-Area

Die in Normen gebundene Arbeitswelt richtet lediglich zwei Grundsätze an Bürostühle: Sie müssen sicher stehen und ergonomisch geformt sein. Was so simpel klingt, wird in der DIN EN 1335 und der DIN SPEC 1133 ausführlich niedergeschrieben. Darüber hinaus gibt es einige Prüf-Parameter, die in der DIN 4550, der DIN 68877 und der DIN EN 1728 dokumentiert sind. Soweit zum Must-have für Bürostühle, also zum grundsätzlichen Anspruch an die drehbaren Sitze.
 
Allerdings ist es vor allem der Design-Faktor, der den Bürostuhl im Großraumbüro vom Bürostuhl im Home-Office unterscheidet, denn: Designer-Bürostühle bringen durch Form und Farbe hippe Sitzmöglichkeiten ins Home-Office und vielleicht sogar auch in einen anderen privaten Lebensraum.
 
Stoff und Leder sind dabei die gängigsten Materialien, doch auch Kunstleder und Netzstoff erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Bei der Auswahl entscheidend sind die Körpergröße des Hauptnutzers, die Sitzdauer, die Belastung sowie die Ausstattung mit einer Armlehne. Zum stylischen Einrichtungsgegenstand wird der Designer-Bürostuhl dann durch seine Form und Farbe. Und wem das Design des Stuhls gefällt, der kann diesen natürlich auch am Esstisch oder zum Chillen nutzen.

Tipp 2: Reduziert und offen

Es gibt einen Trend, der sich bei der Gestaltung von Home-Offices zunehmend durchsetzt: die reduzierte und zugleich offene Gestaltung des Arbeitsbereichs. Bis dato war ein Büro nur dann ein Büro, wenn wuchtige Aktenschränke an der Wand standen, Rollcontainer Platz für Schreibzeug und andere Büroutensilien boten und auf dem Schreibtisch jede Menge Papierberge sich stapelten. Im Home-Office, das oftmals direkt im Wohnbereich platziert wird, soll der Arbeitsbereich hingegen anders aussehen, was vor allem durch moderne Technik ermöglicht wird.
 
Je besser die technische Ausstattung die Arbeit in einem papierlosen Home-Office ermöglicht, desto aufgeräumter könnte der Arbeitsbereich auch aussehen. Benötigt wird auf dem Schreibtisch dann noch ein Platz für Computer, Laptop, Tablet und/oder Smartphone sowie ein (digitales) Notizbuch. Der Rest der zur Arbeit benötigten Unterlagen könnte – im günstigsten Fall digital verfügbar sein.
 
Um das papierlose Büro auch praktikabel umsetzen zu können, gilt es diese Tipps konsequent umzusetzen:
  • Durchdacht geplant und konsequent umgesetzt – das sind die Haupt-Anforderungen, die es beim Umstieg in eine papierloses Büro zu beachten gilt. Das heißt, dass im Vorfeld genau erhoben werden muss, welche Daten im Büro eintreffen und wie sie in digitaler Form wohin gelangen.
  • Struktur ist dabei der Schlüssel zum Erfolg, das bedeutet: Jedes Dokument muss nach einem festgelegten Schema digitalisiert, benannt und abgelegt werden, um im papierlosen Büro wiedergefunden zu werden.
  • Technische Helfer auf dem Weg zum papierlosen (und damit reduzierten) Home-Office sind sowohl Apps, die die Digitalisierung umschiffen, da Inhalte direkt digital vorgehalten werden, als auch Hardware, die das Digitalisieren von Dokumenten vereinfacht.
Wer die Umsetzungstipps zum papierlosen Büro beherzigt, hat genug Raum, um einen hellen, übersichtlichen Arbeitsplatz zu gestalten, der sich harmonisch ins Wohnumfeld einfügt. So lässt sich der Arbeitsbereich sogar mit einem Wohnzimmer in Weiß in Einklang bringen.

Tipp 3: Grünpflanzen sorgen für reine Arbeitsluft

Grünpflanzen im Home-Office haben deutlich bessere Überlebenschancen als im Großraumbüro. Da sie Teil des Lebensumfelds sind, gehört ihre Pflege quasi zum täglichen Alltag. Selbst im Urlaub werden sie vom Home- und House-Sitter regelmäßig gepflegt – ganz im Gegensatz zu manchen Kollegen im Büro, die gerne mal vergessen, die Grünpflanzen zu gießen.
 
Um die bestmögliche, luftreinigende Wirkung zu erhalten, empfehlen Profis mit dem grünen Daumen auf diese Zimmerpflanzen im Home-Office zu setzen: Bogenhanf, Birkenfeige, Efeu, Drachenbaum, Grünlilie, Einblatt, Dieffenbachia und Kentia Palme reinigen die Luft im Home-Office und damit auch im privaten Aufenthaltsbereich. Diese Grünpflanzen gelten als natürliche Luftreiniger gegen Benzol, Trichlorethylen und Formadelhyd. Auch gibt es Pflanzen, die die Gerüche aus Reinigungsmitteln und Lacken neutralisieren.
 
Je nachdem, wie ausgeprägt die Ambition und Liebe zu Grünpflanzen ist, können Pflanzen mit weniger oder mehr Pflegeaufwand gewählt werden. Tipp: Nicht alle schätzen den sonnigen Platz am Fenster. Auch auf dem schlichten Regal machen sich vor allem rankende Modelle sehr gut.