Heiraten leicht gemacht: Mit diesen 10 einfachen Tipps, bei den Kosten der Hochzeit sparen

Es ist kein Geheimnis, dass Hochzeiten heutzutage riesigen Events gleichen. Das Brautpaar steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, was natürlich auch genauso sein soll, allerdings geben sich die wenigsten Paare damit zufrieden. Die Hochzeit muss groß, perfekt und aufwendig sein. Dass dabei oft eine ganze Menge an finanziellem Aufwand nötig ist, wissen nicht alle, sodass ein erster Kostencheck die Planungseuphorie schnell trüben kann. In diesem Artikel finden interessierte Brautpaare einige einfache Tipps, die dafür sorgen, dass die Hochzeit genauso wird wie gewünscht, aber weniger teuer.

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Tipp 1: Von Anfang an ein Budget festlegen

In vielen Beziehungen gehören die Finanzen zum Streitthema Nummer eins. Wer hier bisher mit seinem zukünftigen Ehepartner viel gestritten hat, der wird voraussichtlich auch bei der Hochzeitsplanung aneinandergeraten. Daher ist es sehr empfehlenswert, einfach ganz früh und zwar von Anfang an den Rahmen für das gemeinsame Budget abzustecken. Paare, die mit Beginn der Planung besprechen, was der Start in ein gemeinsames Leben kosten darf, bleiben in der Regel auch in diesem Rahmen.
 
Hinweis: Überdies ist es sinnvoll, einen gewissen Pufferbetrag einzuplanen. Für den Fall, dass etwas schiefgeht, unvorhergesehene Kosten auf das Paar zukommen oder eventuelle Schwierigkeiten bei der Buchung der gewünschten Daten, Objekte oder Ähnlichem auftreten.

Tipp 2: Hochzeitspapeterie genau durchdenken

Einladungen, Tischkarten und Dankeskarten sind in jedem Fall ein Muss, wenn es um die Hochzeit geht. Viele Brautpaare sind mittlerweile dazu bereit, diese selbst anzufertigen. Problematisch ist das allerdings, wenn die Hochzeit von über 200 Gästen besucht wird. Immerhin steht noch mehr auf der To-do-Liste als die Hochzeitspapeterie. Sinnvoller ist es daher, sich diesen Arbeitsschritt von einem Profi wie dem Kartenparadies abnehmen zu lassen. Hier bekommen Brautpaare wunderschöne, individuelle Einladungskarten zum charmanten Preis-Leistungsverhältnis. 
 
Hinweis: Mittlerweile sind die meisten Online-Druckereien wie Kartenparadies nicht mehr so teuer, dass sich dadurch ein Loch in die Budgetplanung frisst – im Gegenteil – und zudem sehen die Karten noch unheimlich schön aus, sodass Paare gleichzeitig auch eine tolle Erinnerung an die Hochzeitsvorbereitungen haben.

Tipp 3: Beim Blumenschmuck auf mehr Grün setzen

Bräute, die von farbenfrohem Blumenschmuck träumen, sei gesagt, dass dieser in der Regel sehr teuer ist. Ratsamer ist die Mischung mit einem Plus an Grün. Dadurch wird der Preis insgesamt günstiger und die Optik ist wildromantisch. Vor allem, wenn einzelne Blüten in schönen Farben im Gesteck platziert werden. Zudem sollten Paare überlegen, ob wirklich für jeden Tisch im Saal, in der Kirche oder auf dem Auto ein Gesteck benötigt wird. Dadurch lassen sich ebenfalls viele Kosten einsparen.

Tipp 4: Bei der Getränke- und Menüauswahl genau nachfragen

Normalerweise schlagen vor allem die Budgetpunkte „Essen und Trinken“ zu Buche. Deshalb gibt es dazu gleich ein paar mehr Tipps:
  • Beim Caterer genau nachfragen, welche Fleisch- und Fischsorten zur Verfügung stehen. Es darf auch mal die günstigere Variante sein.
  • Anstatt auf ein üppiges Buffet zu setzen, empfiehlt sich ein Drei-Gänge-Menü mit zwei Gerichten zur Auswahl.
  • Einfache Gerichte garantieren Erfolg bei den Gästen. Zu ausgefallene Menüzusammenstellungen kommen selten bei allen gut an.
Eine festgelegte Getränkeauswahl sorgt dafür, dass die Gäste nichts anders bestellen. Wichtig ist das vor allem hinsichtlich teurer Longdrinks, Cocktails und Co.

Tipp 5: Außerhalb der Hochzeitssaison heiraten

Ja, es gibt sie. Die Hochzeitssaison beginnt im Mai und endet im August. In dieser Zeit kostet die Hochzeit um einiges mehr, als wenn beispielsweise im September geheiratet wird. Zudem müssen Brautpaare schnell sein, wenn es ein Samstag im Sommer sein soll, die sind immer zuerst ausgebucht.

Tipp 6: Gästeliste überarbeiten

Es ist definitiv schwer, die Gästeliste zu überarbeiten, wenn sie erst einmal steht. Oft ist es aber so, dass weniger Gäste weniger Kosten bedeuten. Sinnvoll kann für solche Situationen eine sogenannte Polterhochzeit sein. Bei dieser kommen zunächst nur die Gäste, die bei der Trauung, dem Empfang und dem Dinner dabei sein sollen. Anschließend – meistens ab 21:00 oder 22:00 Uhr – gesellen sich die „Polterhochzeitsgäste“ dazu, um gemeinsam zu feiern. So wird niemand enttäuscht, aber das Brautpaar spart einiges beim Caterer.

Tipp 7: Blumen aus der Saison kaufen

Der Brautstrauß ist eines der schönsten Accessoires der Braut. Um ebenso hier ein wenig zu sparen, empfiehlt es sich, bei den Blumen auf saisonale Schnittblumen zu setzen. Diese sind immer günstiger als teure Import-Blumen, die beispielsweise zum Hochzeitstermin gar nicht blühen.

Tipp 8: Tischdeko selber machen

Festlich gedeckte Tafeln mit luxuriösen Dekorationen und edlen Arrangements sind ein Hingucker bei der Hochzeit. Dass dieser Tischschmuck aber nicht ganz günstig ist, ist kein Geheimnis. Deshalb setzen immer mehr Paare auf den Trend des Selbermachens. Umfunktionierte Einmachgläser mit wilden Schnittblumen der Saison verleihen den Tischen einen urigen, rustikalen Charme.
 
Hinweis: Ganz kostenbewusst und barfuß heiraten Paare übrigens im Boho-Stil. Dieser bringt nicht nur selbstgemachte Tischdeko mit, sondern auch eine Zeremonie unter freiem Himmel und Braut sowie Bräutigam auf nackten Füßen.

Tipp 9: Preise vergleichen

Ganz wichtig für alle, die bei der Hochzeit an verschiedenen Positionen wie Fotograf, Standesamt oder Caterer sparen wollen, ist das Preise-Vergleichen. Klingt logisch, aber oft vergessen Paare in der Aufregung genau das und buchen beim erstbesten Anbieter. Wer sich mehrere Angebote einholt, kann sich immer für die beste und kostengünstigste Variante entscheiden.
 
Hinweis: Vielleicht gibt es auch Bekannte im Freundeskreis, die schon verheiratet sind, und daher ein paar Insidertipps haben.

Tipp 10: Hochzeitsbräuche von Trauzeugen organisieren lassen

Die guten alten Hochzeitsbräuche gehören zu jeder Eheschließung einfach dazu. Ob Brautentführung, ein besonderes Gefährt für den Transport zur Hochzeitsdestination oder das Holzstammsägen – es gibt viele interessante Traditionen für eine Hochzeit. Brautpaare sollten diese von den Trauzeugen organisieren lassen. Das nimmt nicht nur den Stress aus dieser Planung, sondern auch den finanziellen Druck, denn häufig kommen die Trauzeugen dafür gerne auf.