Sicherheit: Telefonbetrug geschieht immer häufiger

Immer häufiger hört man in den letzen Jahren, dass Trickbetrüger vor allem über das Telefon ihr Unwesen treiben. Dabei gehen die Gauner immer gewiefter vor und selbst junge und erfahrene Menschen sind vor diesen Betrügern nicht mehr sicher. Aus diesem Grund ist es gerade jetzt so wichtig, älteren Menschen die Tücken der Telefonwerbung näher zu bringen, damit diese nicht in die Abofalle tappen oder ihr gespartes Geld loswerden.

Wie man sich schützen kann

Den Firmen ist es verboten, dass sie die Rufnummer beim Anrufen unterdrücken. Dies ist ein besonderer Vorteil, denn über die Seite Anruferauskunft kann der Anbieter dieser Nummer herausgefunden werden. Schnell und einfach weiß man dann, gegen wen man vorgehen kann.
 
Doch wichtig ist vor allem, wie man sich vor diesen Anrufen schützen kann. Zum einen sollte grundsätzlich jeder Anrufer, der nicht bekannt ist, abgewimmelt werden. Zum anderen ist dies jedoch in der heutigen Zeit gar nicht so einfach, da die Mitarbeiter gut geschult sind. Daher hilft in der Regel nur auflegen, ohne ein Wort zu sagen.
 
Gerade die neuen Betrüger möchten den Anrufern nur ein „Ja“ abringen, und schon hat der Angerufene mit diesem einen kleinen Wort ein Abo abgeschlossen oder etwas gekauft. Genau deshalb ist es wichtig, den Großeltern oder auch Eltern zu erklären, dass nur dieses Wort einen großen Schaden anrichten kann und sie daher besser sofort auflegen, ohne ein Wort zu sagen.

Anrufer mit unterdrückter Nummer sperren lassen

Bei nahezu jedem Telefonanbieter kann man Anrufer mit unterdrückter Nummer sperren lassen. Dies hat den Vorteil, dass gerade diese Anrufer nicht durchgestellt werden. Es hat aber auch den Nachteil, dass bekannte Anrufer, die ihre Nummer unterdrücken nicht durchgestellt werden. Vor allem ist dies ein Problem, da immer mehr Menschen mit dem Smartphone telefonieren und oftmals ihre Nummer unterdrücken. Somit erhält man vielleicht keine Anrufe mehr von Freunden und bekannte, die ihre Nummer nicht bekannt geben möchten.
 
Eine weitere Möglichkeit ist der Anrufbeantworter, der sich hervorragend als Geschenk für die Eltern eignet. Wer seinen Anrufbeantworter immer eingeschaltet hat, muss nicht ans Telefon gehen. So kann der Angerufene problemlos abwarten, ob jemand auf den Anrufbeantworter spricht oder nicht oder sieht zumindest die Nummer, die anruft. Bei Bekannten kann das Telefon abgenommen werden, bei unbekannten Nummern lässt man einfach den Anrufbeantworter für sich antworten.

Wie man sich wehren kann

Ungewünschte Werbung per Telefon kann bei der Bundesnetzagentur gemeldet werden. Denn gerade diese sind in der Regel verboten und können so problemlos angezeigt werden. Dabei können die Unternehmen Bußgelder von bis zu 300.000 Euro erhalten, wenn Sie unerlaubt Werbung per Telefon machen.
 
Unter diese Anrufe fallen praktisch alle Anrufe, die das Ziel haben, dass Sie dem Anrufer Waren oder eine Dienstleistung verkaufen möchten. Das können etwa Stromtarife sein oder auch ein Abonnement, das abgeschlossen werden soll.
Phishing Anrufe oder Anrufe, bei denen es um Marktforschung geht, fallen jedoch nicht unter dieses Verbot.
Nach wie vor ist es immer noch am Besten, wenn der Angerufene einfach auflegt und erst gar nicht mit dem Anrufer spricht. So kann er zum einen nichts Falsches sagen und zum anderen kann er Phishing Anrufer oder auch den Enkeltrickbetrügern aus dem Weg gehen. Denn gerade diese Anrufer sind so gut wie nie nachverfolgbar und der Polizei sind die Hände gebunden.