Bad Boy der Herzen Madonna nannte ihn "Cowboy"

Er trinkt, er raucht, er prügelt sich und tritt unmissverständlich für seine Ziele ein. Sean Penn ist der letzte Cowboy Hollywoods. Ist das der Grund, warum die Frauen auf ihn fliegen?

Sean Penn

Seine Exfrau Madonna hat ihn mal als „Cowboy“ bezeichnet. Genau das ist Sean Penn. Ein unberechenbarer Einzelgänger, der die Dinge am liebsten selbst in die Hand nimmt. Er ist ein typischer „Guy’s Guy“, ein Mann, der sich am wohlsten fühlt, wenn er mit seinen Kumpels abhängt. In den 80er-Jahren war Sean Penn Teil des „Brat Packs“, der wilden Clique um Charlie Sheen und Emilio Estevez, die durch ihre Partys von sich reden machten.

Später freundete sich Penn mit Männern an, die er ausnahmslos bewunderte: Charles Bukowski, Jack Nicholson und Dennis Hopper. „Sean ist die beste Begleitung, die man sich für eine Bergtour wünschen kann“, findet Bono Vox, ein anderer Best Buddy. „Auch wenn er es nicht gern hört: er hat ein riesiges Herz und ein Gehirn von der Größe Alaskas.“

Und die Frauen? Hach, schwieriges Kapitel. Seit Sean Penn Anfang der Achtziger an der Seite von Madonna auftauchte, war klar: Dieser Typ würde in null Komma nichts jede Tür eintreten, seine Herzenslady aus egal welchem Schlamassel retten und mit ihr in den Sonnenuntergang reiten. So weit, so romantisch. Aber richtig alltagstauglich scheint dieser Cowboy nicht zu sein. Die Ehe mit Madonna ging nach vier Jahren Blitzlichtgewitter in die Brüche. „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir auch nur eine richtige Unterhaltung geführt hätten“, erklärt Penn. Zu jung waren sie, zu sehr mit ihrer Karriere beschäftigt. Schauspielerin Robin Wright („Forrest Gump“) brachte es immerhin auf 14 Ehejahre. Was sicher daran lag, dass das Paar Hollywood den Rücken kehrte und mit seinen Kindern auf eine Ranch in Nordkalifornien zog. Trotzdem gab es ständig Gerüchte um Penns Frauengeschichten. Nach einer angeblichen Affäre mit Sienna Miller hatte Robin Wright 2010 die Faxen dicke und reichte die Scheidung ein.

„Es ist nicht einfach, ihn zu durchschauen“, sagt Woody Allen über Sean Penn. „Man hat das Gefühl, er könnte jederzeit in die Luft gehen. Männer verehren ihn als Helden und Frauen wollen sich um ihn kümmern.“ Genau wie jetzt eben Scarlett Johansson. Am Wochenende laden sie seine Kinder ein, und sie kocht was Schönes. Wir wagen mal eine Prognose: Auch Scarlett wird es nicht gelingen, den Outlaw zu zähmen. In der Zwischenzeit sitzen in Hamburg-Winterhude ein paar Redakteurinnen geduldig auf gepackten Koffer. Mister Penn, give us a call ...

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