Star-Talk Erotischster Single der Film-Branche

In Guy Richies Krimi-Komödie „Rock’n’Rolla“ lässt es Gerard Butler krachen, und auch privat gibt der bullige Brite Vollgas. Doch wie tickt der selbstbewusste Macho und Deko-Fan wirklich?

»Ich mag es, wenn man mich sexy findet« 

Die, wie wir gerade sehen, aus Ihrem Privatbesitz stammen. Haben Sie das T-Shirt, das Sie tragen, auch aus Ihrem eigenen Kleiderschrank gezogen?

Ja, und deshalb liege ich ständig mit meinem Manager im Clinch. Ich will bei Presseterminen einfach nur im T-Shirt auftauchen, und er belehrt mich dann immer und sagt: Du musst intelligent aussehen und solltest den Journalisten nicht das Gefühl vermitteln, dass dich diese Treffen einen Dreck interessieren. Nur, wenn ich unbedingt muss, ziehe ich mich schicker an. 

Ob im T-Shirt oder Anzug, Sex-Appeal haben Sie so oder so. Wie reagieren Sie, wenn jemand Sie als erotischsten Single der Film-Branche bezeichnet?

Dann könnte ich natürlich antworten: Wo haben Sie das denn bitte gehört, davon weiß ich ja gar nichts! Ernsthaft: Es wäre leicht zu behaupten, dass ich völlig cool bin und mich dieser Hype überhaupt nicht interessiert. Die Wahrheit lautet: Es ist angenehmer, wenn jemand sagt: Du bist aufregend und sexy als: Du wirkst auf mich wie ein Schlafmittel. Du hörst es einfach lieber, dass dich jemand attraktiv findet und nicht abstoßend. Man darf sich nur nicht in der Eitelkeit verhaspeln, das ist der Trick. 

Gibt es weibliche Fans, die bei Ihrem Anblick kreischen und an Ihnen herumzerren?

Die gibt es. Ich möchte es so ausdrücken: Ich bin ein netter Kerl. Deshalb gehe ich zu meinen Fans, und schon stecke ich mitten in einem zehnminütigen Gespräch mit einer weinenden Frau. 

Privat meiden Sie das Thema heulende Frau im Haus – Sie haben keine Freundin. Sind Sie Realist oder ein verkappter Romantiker, der eigentlich doch gern liiert wäre?


Ich glaube, ich bin das eine und das andere. An manchen Tagen bin ich total aufmerksam, romantisch und großzügig. An anderen Tagen ziehe ich mich viel zu sehr in mich selbst zurück und bin egoistisch. Dann dreht sich alles nur um meinen Kram, ich nehme niemanden um mich herum wahr und benehme mich wie ein Vollidiot. 

Denken Sie manchmal darüber nach, eine Familie zu gründen?

Hören Sie, ich liebe Kinder. Ich bin ja nicht der einzige 40-Jährige, der noch keinen Nachwuchs hat. Ich bin einfach noch nicht an dem Punkt angekommen, an dem ich das will. Meine Arbeit ist mir sehr wichtig; wäre ich in einer festen Beziehung, könnte ich mich nicht so frei bewegen, wie ich das tue. 

Wo leben Sie eigentlich? Noch in Schottland oder in London?

Nein, ich habe zwei Wohnsitze: einen in New York und einen in L.A. Dort habe ich gerade ein Haus gekauft, das lasse ich jetzt umbauen und renovieren. 

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