Reise-Trends 2022: 4 spanische Inseln, die du bestimmt noch nicht kanntest

Reise-Trends 2022: 4 spanische Inseln, die du bestimmt noch nicht kanntest

Mallorca, Ibiza und Gran Canaria – wir lieben euch. Wirklich. Aber wenn du Erholung suchst, keine Lust auf Bettenburgen und den Kampf um einen freien Liegestuhl am Pool hast, dann solltest du unbedingt weiterlesen. Denn wir zeigen dir 4 spanische Inseln mit Traumstränden, atemberaubenden Berglandschaften und verschlafenen Dörfern und vor allem: ganz wenig Touristen.

Wenn du noch Inspiration für deinen Sommerurlaub brauchst, nicht so weit fliegen möchtest und keine Lust hast, dich in Massen von Touristen einzureihen, dann haben wir hier etwas für dich: Ob Vulkane erklimmen, an Traumstränden entspannen oder karge Landschaften beim Wandern entdecken – das alles kannst du auf unseren spanischen Geheimtippinseln, die du bestimmt noch nicht kanntest.

1. La Palma

Klein, aber fein und noch ziemlich unbekannt ist dieses Inseljuwel: La Palma. „La Bonita“ wird das grüne Paradies von den Spaniern liebevoll genannt, was so viel heißt wie „die Schöne“. Zu Recht, denn der mystische Ort mit dem schwarzem Lavastrand und der sattgrünen Landschaft mit mehr als 70 Pflanzenarten ist ein wahr gewordener Traum für Naturfans, Strandliebhaber und Erholungsuchende gleichermaßen. Wer nach La Palma kommt, wird begeistert sein von dem dichten Netz an Wanderwegen, die mit dramatischen Meerespanoramen, faszinierenden Höhlen, tiefen Schluchten und beeindruckenden Vulkanen gespickt ist. Für die UNESCO gilt La Palma neben Bora Bora und Jamaica übrigens als eine der drei schönsten Inseln der Welt. Ein Grund mehr, um schleunigst einen Flug zu buchen – und sich auf den Weg nach La Palma zu machen.

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2. El Hierro

Ruhe sucht man auf den Kanarischen Inseln zur Hochsaison oft vergebens. Es sei denn, es geht nach El Hierro. Die kleine Insel mit den schroffen Klippen und Wanderwegen mit atemberaubenden Aussichten ist genau das Richtige für alle, die sich nach Stille und sanftem Tourismus sehnen. Aber auch Wanderer, Tauchfans und Mountainbiker kommen hier voll auf ihre Kosten. Auf El Hierro gibt es keine großen Hotels und keine Autobahn. Dafür aber malerische Dörfer, unberührte Natur und die höchste Vulkandichte auf den gesamten Kanaren. Auf dem kleinen Inselparadies wechseln sich Lavafelder mit Kiefernwäldern und steilen Klippen ab. Dazu gibt es auf El Hierro die unterschiedlichsten Landschaften und Ökosysteme – und somit wurde das Eiland im Jahr 2000 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Das Beste aber an der spanischen Insel ist: Selbst in der Hochsaison bleiben Touristenmassen hier fern – der perfekte Ort also zum Relaxen und Loslassen. Entspannungsfaktor: hoch.

3. Illas Cíes

Der wohl am besten gehütete Schatz Spaniens sind die Cíes-Inseln. Die kleine Inselgruppe befindet sich an der Küste Galiciens nahe der Stadt Vigo im Nordwesten und zeichnet sich durch schneeweiße Traumstrände, schroffe Steilklippen, versteckte Höhlen, verträumte Wälder und atemberaubende Landschaften aus. Wegen der vielfältigen Natur wurde die galicische Inselgruppe 1980 zum Naturschutzgebiet erklärt. Aber auch die Fauna kann sich sehen lassen: Auf den Cíes-Inseln gibt eine Möwenkolonie, die zu den größten der Welt gehört, dazu kommen zahlreiche andere Vogelarten – der perfekte Ort also für Vogelkundler und Vogelbeobachter. Das Naturparadies, das einen Teil des Nationalparks Illas Atlanticas de Galicas bildet, ist unter Spaniern vor allem für seine exzellenten Strände bekannt. Und obwohl der Strand Playa de Rodas von der Zeitung „The Guardian“ 2007 zum schönsten Strand der Welt ernannt wurde, sind die Illas Cíes immer noch ein absoluter Geheimtipp.

4. La Gomera

Die zweitkleinste Kanareninsel punktet nicht nur mit ganzjährigen Durchschnittstemperaturen von um die 24 Grad: Märchenwälder, sprudelnde Quellen und Felshänge, die ins Meer hinabstürzen, sattgrüne Palmenhaine und farbenfrohe Gärten soweit das Auge reicht. Hier wird jeder Spaziergang zur Wanderung, denn La Gomera besteht förmlich nur aus Gebirge. Und mit den angenehmen Temperaturen ist das magische Eiland vor allem bei Wanderern und Mountainbikern beliebt. La Gomera ist aber nicht nur perfekt für Aktivurlauber, auch für Erholungssuchende hat die grüne Insel einiges zu bieten: Dunkle Strände mit glasklarem Wasser laden zum Baden ein und kleine Buchten bieten Ruhe und Einsamkeit in einer einzigartigen Kulisse. Ein Paradies für Naturliebhaber und Fotografen ist der märchenhafte Nationalpark Garajonay, der mit seiner Mischung aus zahlreichen Tierarten, hunderten von Lorbeerbäumen, Moosen und Farnen auch einer Fantasiewelt entsprungen sein könnte. Wenn du also deinen Alltag ganz weit hinter dir lassen möchtest, dann bist du hier genau richtig.

 

 

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