Citytrip Städtereise: Das darf im Weekender nicht fehlen

Ihr plant einen Kurztrip mit eurem Liebsten oder der besten Freundin und habt keine Lust auf schweres Gepäck? Dann ist ein Weekender, also eine kleine Reisetasche, perfekt für euch geeignet. Wenn man richtig packt, bekommt man in den Weekender alles, was man für einen Aufenthalt von bis zu einer Woche braucht und spart sich am Flughafen die lange Warterei am Gepäckband. Eine solche Reisetasche geht nämlich locker als Handgepäck durch, wobei ihr sie vorher zur Sicherheit auf die Waage stellen und mit den Vorschriften eurer Fluggesellschaft vergleichen solltet.

Weekender

Vor- und Nachteile eines Weekenders

Die Vorteile liegen auf der Hand: ein Weekender ist stylish, handlich und dennoch geräumig. Doch es gibt auch einen Nachteil gegenüber kleinen Koffern oder Rucksäcken: eine Reisetasche hat in der Regel weder Rollen noch Gurte und muss die ganze Zeit in der Hand oder über der Schulter getragen werden. Das macht sie für einen Städtetrip sehr gut geeignet, geht es allerdings um eine Wanderung, dann fällt der Weekender raus.

Was braucht ihr alles für euren Städtetrip?

Ob ihr wetterfeste Schuhe, einen Skianzug oder einen Bikini braucht, hängt ganz davon ab, wohin die Reise gehen soll. Selbst für den kürzesten Trip in ein wirklich kaltes Land wie Russland oder Island wird der Weekender nicht ausreichen, denn ihr braucht auf jeden Fall sehr dicke und warme Kleidung, die eine Menge Platz wegnimmt. Ein Bikini sollte jedoch nie fehlen, denn ein wenig Wellness und das Schwimmen im hoteleigenen Pool gehören zu einem entspannten Aufenthalt einfach dazu. Angenommen, ihr reist in ein Land mit gemäßigtem Klima, dann gibt es einen Trick, um auch bei mehr als zwei oder drei Tagen Aufenthalt mit wenig Gepäck immer gut angezogen zu sein: die Capsule Wardrobe.

Die Klamottenprobleme nicht mit in den Urlaub nehmen

Der Grund, warum die meisten Frauen morgens nichts anzuziehen finden, obwohl sie vor einem gut gefüllten Schrank stehen, ist dass die meisten Teile einfach nicht so richtig zueinander passen. Man lässt sich durch Modetrends oder die Werbung immer mal wieder zu Käufen verführen, die mit der restlichen Garderobe einfach nicht harmonieren. Natürlich hängen diese Teile dann dauerhaft auf der Stange, obwohl sie für sich gesehen sehr schick sein können. Bei einem Kurzurlaub haben diese Teile ebenfalls nichts verloren, denn der Platz im Urlaubsgepäck ist begrenzt.

Alles passt zusammen: Capsule Wardrobe

Eine Capsule Wardrobe ist die Lösung, nicht nur auf Reisen, sondern auch zu Hause. Eine solche Garderobe besteht aus Teilen, die alle miteinander kombiniert werden können. Die Farben harmonieren und alle Teile passen und sitzen perfekt. Sie entsprechen dem Stil ihrer Trägerin. Seid ihr also „auf den Rock gekommen“, dann kombiniert diesen je nach Jahreszeit mit Shirts, Pullis, Ballerinas, Pumps oder Strumpfhosen und Stiefeln. Auch ein feminines Kleid darf im Gepäck nicht fehlen, wenn seine Trägerin sich gern besonders weiblich kleidet. Die sportliche Dame von Welt greift gern zu Jeans und Shirts, die man im Handumdrehen auf schick umstylen kann. Dafür eignet sich ein schöner Blazer ganz besonders, zum Beispiel ein stilvoller Blazer von Hugo Boss. Er peppt jedes Outfit auf und gibt ihm einen eleganten Touch. Dabei lässt er sich sowohl zu Hosen als auch zu Röcken wunderbar kombinieren.

Das gehört in eine Caspsule Wardrobe:

  • Shirts für warme Tage oder bequeme Momente.
  • Jeans, wenn man sie gerne trägt, was bei den meisten Menschen der Fall sein dürfte. Natürlich darf es auch ein Jeansrock sein.
  • Blazer, Jacke und Mantel – je nach Jahreszeit.
  • Eine Stoffhose, wenn die Jeans nicht schick genug ist. Rockfans können natürlich auch einen Stoffrock kaufen.
  • Pullover dürfen nicht fehlen. Ein Longpullover passt zur bequemen Legging, kürzere Exemplare können zu Hose oder Rock getragen werden. Schöne Materialien sind Kaschmir oder fein gestrickte Baumwolle.

Das gehört in einen Weekender, wenn ihr einen Städtetrip unternehmt:

  • Ausreichend viele Teile aus der Caspsule Wardrobe.
  • Unterwäsche. Dran denken, dass ein BH sich nach einem Tag tragen einen Tag ausruhen sollte, damit die Fasern sich wieder zusammenziehen können, Sonst verliert er an Elastizität.
  • Badesachen, Schlafanzug, Wechselschuhe.
  • Kosmetik und Medikamente (regelmäßige und solche für den Notfall wie gegen Durchfall, Mückenstiche oder Kopfschmerzen).
  • Wichtige Papiere können in der Seitentasche verstaut werden. Dazu gehören der Nachweis über die Auslandskrankenversicherung, Hotelunterlagen, Personalausweis, Reisepass, Visum (falls erforderlich) und die Bahn- bzw. Flugtickets.
  • Wenn ihr lange durch eine spannende Stadt laufen und alle Sehenswürdigkeiten bewundern wollt, macht keine Experimente mit neuen oder wenig eingelaufenen Schuhen. Nehmt die bequemsten Schuhe, die ihr habt, eure Füße werden es euch danken. Für abends könnt ihr natürlich noch ein paar Pumps einpacken, damit ihr an der Bar eine gute Figur machen könnt.
  • Kosmetik für einige Tage muss nicht in original großen Flaschen mitgenommen werden – das gibt am Flughafen ohnehin nur Probleme.
  • Greift lieber auf die kleinen Größen zurück, die es in jeder Drogerie zu kaufen gibt, oder füllt eure Kosmetik um.
  • Lasst etwas Platz für Mitbringsel.

Den Weekender packen

Mit dem Packen beginnt man am besten schon am Abend zuvor. Schwere Sachen kommen immer nach unten, wichtige Dokumente griffbereit in die Seitentasche. Wer den Weekender unkompliziert als Handgepäck mitnehmen will, muss die Bestimmungen seiner Airline kennen. Das Gepäckstück darf bestimmte Maße und ein bestimmtes Gewicht nicht überschreiten. Das sind etwa:

  • 55 x 40 x 23 cm und 8 Kilogramm bei der Lufthansa
  • 55 cm x 40 cm x 23 cm und 7 kg, und zusätzlich ein Laptop oder eine Handtasche bei Emirates
  • 55 x 40 x 20 cm und 6 kg Gewicht bei Condor

Mancher Weekender lässt sich etwas drücken und in Form bringen, am Flughafen wird die Eignung als Handgepäck jedoch mittels eines starren Rahmens überprüft. Fliegt man mit mehreren Linien, sollte man die jeweiligen Regeln bedenken. Zudem ist darauf zu achten, dass eventuelle Mitbringsel das zulässige Gewicht auf dem Rückflug nicht sprengen. Es lohnt sich also, von vornherein etwas zurückhaltend zu packen. Immerhin kann man in viele Städten wunderbar shoppen und seine Garderobe ergänzen.