Der Mythos Zicken-Alarm im Büro Vom Fußball lernen

Von Weiberwirtschaft bis Hyänenhaufen – Begriffe wie diese fallen oft, wenn über Frauen im Job geredet wird. Dabei ist der viel zitierte Zicken-Alarm im Büro ein Mythos. Wer unsere sieben Strategien kennt, stärkt den Teamgeist unter Kolleginnen – und die eigene Karriere.

Zickenkrieg im Job

6. Vom Fußball lernen

Für Männer bedeutet Konkurrenz von klein auf eine nützliche Methode, umherauszufinden, wo der andere gerade steht und wo sie selbst sich befinden. Sie wissen: Das Ranking kann sich schnell ändern – wer heute siegt, gilt morgen als Verlierer. Männer gehen tendenziell spielerischer an entsprechende Situationen heran. Im Meeting rasseln sie eindrucksvoll mit den Säbeln – und gehen hinterher doch gemeinsam ein Bier trinken. Vermutlich beziehen sie ihre Weisheiten direkt aus dem Fußball. Instinktiv scheinen Männer davon auszugehen, dass das Leben einem ständig neue Bälle zuspielt. Und tatsächlich: Meist geht es auch im Beruf darum, im jeweiligen Augenblick den am besten geeigneten Team-Kollegen anzuspielen. Beim nächsten Projekt kann schon wieder ein anderer über die richtige Position auf dem Platz – heißt: Qualifikation – verfügen. Merken Sie sich: Am Ende zählen nur die Tore!

7. Vernetzen Sie sich

Vielleicht werden Sie eines Tages selbst Chefin oder machen sich selbstständig. Sehen Sie jede kompetente Kollegin als potenzielle Verbündete, als Ressource, die Sie nutzen können. Kurz: Flechten Sie kein fieses Spinnennetz – sondern knüpfen Sie ein stabiles Netzwerk. „Keine kann es allein schaffen, und das muss sie auch gar nicht. Jede erfolgreiche Frau hat gute Ratgeberinnen“,weiß Ulrike Ley und nennt Bundeskanzlerin Angela Merkel – zu deren engstem Kreis zählen die Bildungs- und Familienministerinnen Annette Schavan und Ursula von der Leyen.

Autor: Jurate Baronas

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