Tipps für mehr Selbstvertrauen 5 Power-Tipps für den Alltag

Feuchte Hände, hektische Flecken, Stotter-Attacken: In heiklen Situationen machen wir uns oft kleiner als wir sind und ziehen den (Pferde-)Schwanz ein. Mit diesen 10 Tipps können Sie Ihr Selbstvertrauen stärken – und ihr gesundes Ego zum neuen besten Freund machen.

Frau mit viel Selbstbewusstsein

5 Power-Tipps für den Alltag

Diese Kniffe bringen uns im Berufs- sowie im Privatleben ein ganzes Stück nach vorn. Dazu braucht es nur einen Klecks Mut und ein wenig Disziplin und Übung. Go for it!

1. Sprechen Sie lauter

Wenn wir uns unsicher fühlen, neigen wir dazu, leise zu sprechen. Besonders, wenn wir uns in Situationen befinden, die wir fürchten. Menschen mit einem geringen Selbstvertrauen sprechen automatisch leiser. Deshalb: Beginnen Sie, auf Ihre Stimme und Sprache zu achten. So gewinnen wir automatisch ein Stück mehr Selbstsicherheit. Aller Anfang ist ja bekanntlich schwer: Deshalb beginnen Sie damit zunächst in Gesprächen mit vertrauten Personen. Mit Familie und Freunden. Als Steigerung drehen Sie Ihren inneren Lautstärkeregler in Unterhaltungen mit Kollegen lauter. Nützlich ist auch ein Rhetorik-Kurs. Dieser kann helfen, sich mit seiner eigenen Stimme und Sprache zu behaupten.

Unsicherheit, fehlendes Selbstbewusstsein und Schüchternheit äußern sich zum Beispiel dadurch wie etwas gesagt wird: "Ich hoffe, ich störe Dich nicht …", "Eigentlich würde ich das nicht so gerne machen…" Direkter ist es besser! Mit Formulierungen wie "Hast du kurz Zeit …" oder "Ich möchte …" stärken wir das Selbstbewusstsein.

2. Lernen Sie, Nein zu sagen

Eine Freundin fragt, ob Sie für Sie ihren Freund anlügen können? Ihre Kollegin bittet Sie ein weiteres Mal, ihren (ziemlich nervigen!) Termin zu übernehmen? Sagen Sie Nein. Sie müssen nicht immer nachgeben, weil Sie befürchten nach einer abgelehnten Bitte weniger gemocht zu werden. Trauen Sie sich Ihre Meinung zu vertreten und scheuen Sie nicht die Reaktion Ihres Gegenübers. Sie werden Ihnen schon nicht den Kopf abreißen oder die Augen auskratzen. Ganz im Gegenteil – sie werden Sie mehr akzeptieren. Ewige Jasager werden nämlich im Leben weniger ernst genommen. Nein ist ein wichtiges Wort! Nutzen Sie es, um Ihr Selbstbewusstsein zu pushen. Wer sagt, was er denkt strahlt Stärke aus. Und wenn Ihnen ein striktes Nein noch zu schwer fällt, können Sie es ja mal mit einem "Ich denke noch einmal drüber nach" beginnen. Wichtig ist dabei nur: Machen Sie direkte und klare Ansagen. Wischiwaschi-Aussagen sind verboten.

3. Haltung bewahren

Kopf hoch, Brust raus und ab geht die Luzie! Haben Sie Ihren Körper unter Kontrolle und seien Sie sich darüber bewusst, dass Sie dadurch ganz leicht mehr Selbstsicherheit gewinnen. Gehen Sie aufrecht und mit gestärktem Rücken anstatt zusammengesunken und klein umherzutippeln. Schreiten Sie lieber selbstbewusst durchs Leben. Dadurch fühlen Sie sich gleich besser und sicherer. Überprüfen Sie die Körperhaltung regelmäßig. So fallen Sie nicht zurück in alte (nachteilige) Muster. Tipp: Wer immer schon mal Ballett ausprobieren wollte oder Zumba im Fitness-Studio sollte sich trauen. Diese Sportarten bewirken eine langfristig bessere Haltung.

4. Neue Leute kennenlernen

Wir befinden uns auf einer Party auf der wir – abgesehen von der Gastgeberin – absolut keinen kennen. Alle haben Spaß. Nur wir nicht. Wir stehen in der Ecke und schmollen. Absagen konnten wir leider nicht mehr. Die Folge: Dumm rumstehen, einen Drink nach dem anderen hinunterkippen und den richtigen Moment für den Abgang abpassen. Für eher schüchterne Menschen ist es überaus schwierig, fremde Leute anzusprechen. Am Anfang hilft es schon, den Mut in unwichtigen Situationen herauszufordern. Ein Tipp: Fragen Sie Leute auf der Straße nach der Uhrzeit oder nach dem Weg – klingt doof, aber hilft. Dort ist die Hemmschwelle deutlich niedriger als auf einer Party. Aber: Irgendwann klappt's dann auch dort – und man hat am Ende noch Spaß mit den neuen Leuten um sich herum.

5. Smile, Baby!

Der erste Eindruck zählt! Wen finden Sie sympathischer: eine Kollegin, die einen offen und freundlich anlächelt oder eine Kollegin, die immer zu verkniffen und schlecht gelaunt dreinschaut und vor sich hin grummelt? Die Antwort fällt nicht schwer. Deshalb: Lächeln Sie! Lächeln Sie sich durch den Tag. Es gibt viele Gründe, gut gelaunt zu sein. Und wenn doch einmal etwas schlecht läuft, suchen Sie die positiven Seiten an der Sache. Die gibt es. Ganz sicher.

Schenken Sie anderen Leuten ein Lächeln: dem Pförtner, den Kollegen, der Verkäuferin in der Mittagspause. Sie werden ziemlich sicher zurück lächeln und damit ihr Selbstbewusstsein stärken – ja, regelrecht streicheln.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Autor: Michelle Ohl

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