Intelligente Alltagshelfer: Die Roboter kommen!

Job, Kinder, Haushalt – viele Frauen leben im Dauerstress. Ihr auch? Dann kommt jetzt die gute Nachricht: Intelligente Roboter können und werden euch zukünftig im Haushalt helfen.

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Die „moderne“ Frau ist heutzutage oft einer Mehrfachbelastung ausgesetzt. Sie muss sich nicht mehr „nur“ um den Haushalt oder „nur“ um die Kinder kümmern. Nein, sie geht auch noch in Teil- oder Vollzeit arbeiten, legt eine steile Karriere hin oder muss nebenbei bettlägerige Angehörige pflegen. Kein Wunder also, dass viele Frauen diese Schlagzahl nicht über mehrere Monate bis Jahre durchhalten und früher oder später im Burnout landen. Was die „moderne“ Frau hingegen wirklich braucht, ist Entlastung im Alltag, um sich wieder mehr den wirklich wichtigen Dingen widmen zu können – beispielsweise der „Quality Time“ mit den Kindern, Entspannung oder einfach etwas Zeit für sich selbst. 

Frauen sehnen sich nach Entlastung im Alltag

Weniger Termine im Kalender, das wünschen sich viele Frauen. Sie würden ihren Feierabend gerne genießen, anstatt sich dann auch noch dem Hausputz widmen zu müssen. Und am Wochenende können sie sich Schöneres vorstellen, als den Rasen zu mähen – sich im Garten sonnen oder auf dem frisch gemähten Rasen mit Freundinnen auf einen Cocktail treffen beispielsweise. Gerade der Haushalt ist für viele Damen der Schöpfung in erster Linie eine Last. Während sie in ihrem Job sowie in der Zeit mit den Kindern, in Hobbys und anderen Verpflichtungen Erfüllung finden, macht das Putzen, Schrubben, Staubsaugen, Abspülen & Co nur den wenigsten Frauen Spaß. Wer kann, leistet sich daher eine Haushaltshilfe. Der Sinn steht nach „Outsourcing“, doch ein solcher Luxus passt bei vielen Haushalten nicht ins Budget. Roboter sollen dafür nun die Lösung darstellen: Auf dem Markt gibt es mittlerweile immer mehr intelligente Helfer für den Alltag, vor allem im Bereich Haushalt und Garten, um Frauen endlich das Leben (wieder) leichter zu machen und ihnen somit etwas mehr Freizeit zu verschaffen.

Saugroboter stellten die Welt auf den Kopf

Einer der ersten intelligenten Alltagshelfer im Haushalt war der Staubsauger Roboter. Die frühen Modelle kamen etwa zur Jahrtausendwende auf den Markt und läuteten tatsächlich eine neue Ära ein – wenn auch mit einigen Startschwierigkeiten. Roboter, welche die Treppe herunterfielen und damit direkt in den „Robotertod“ oder leergesaugte Katzenklos waren zu jener Zeit keine seltenen Schlagzeilen. Dennoch hat der Robosauger mittlerweile den Weg in die „Hall of Fame“ der wichtigsten technologischen Innovationen gefunden, gleichauf mit dem Marsrover oder dem Smartphone. Auch, wenn die Erfindung auf den ersten Blick nämlich nur wenig spektakulär und kaum nutzbringend wirkte, haben sich die Roboter Staubsauger mittlerweile zu praktischen Unterstützern für Frauen aus aller Welt gemausert. Sie können mittlerweile nicht nur Treppen erkennen und meiden oder ein Katzenklo in Ruhe lassen, sondern auf allen Untergründen bis hin zu Teppichen staubsaugen oder – je nach Modell – sogar wischen. Zum Einsatz kommen Kameras, Echtzeitmessungen, Bodensensoren oder Apps und damit Technologien, welche den Weg für die Zukunft weisen. Mit Preisen von weniger als 100 Euro für durchschnittliche und weniger als 200 Euro für gute bis sehr gute Geräte, sind die Saugroboter auf Dauer auch noch deutlich günstiger als eine Haushaltshilfe. Doch sie sollten erst der Anfang sein…

Rasen mähen? Viel zu anstrengend!

Der durchschlagende Erfolg der Robosauger hat nämlich die Kreativität der Forscher und Entwickler angeregt, sodass mittlerweile immer mehr Alltagshelfer auf den Markt kommen, die modernen Frauen das Leben erleichtern sollen. Zugegeben: Der Saugroboter kann das regelmäßige Staubsaugen nicht vollständig ersetzen, dafür aber deutlich seltener notwendig machen. Ein Rasenmähroboter hingegen, bedarf mittlerweile kaum noch Nachbesserungen, höchstens an schwer erreichbaren Stellen oder Ecken sowie Kanten. Rasen mähen? Das ist in den Augen vieler Frauen ohnehin eher eine Arbeit für Männer – schweißtreibend und schmutzig. Doch die moderne Frau ist bekanntlich unabhängig und somit schmücken mittlerweile immer mehr Mähroboter die heimischen Gärten. 

Thermomix war die Innovation in der Küche

Viele Frauen fühlen sich hingegen eher in der Küche heimisch. Sie kochen zwar gerne oder sehen es als notwendiges Übel für eine gesunde Ernährung, doch zwischen Job und Haushalt bleibt häufig keine Zeit mehr, um für die ganze Familie zu kochen. Der Thermomix, welcher erstmalig im Jahr 1961 als Universalküchenmaschine auf den Markt kam, kann mittlerweile beinahe selbstständig kochen und hat somit viele Frauen in perfekte Köchinnen verwandelt, die vorher nur wenig mit dem Schnippeln, Rühren, Mixen & Co anfangen konnten. Er gilt deshalb als die Revolution in der Küche schlechthin und einige Frauen prügeln sich geradezu um die begehrten Modelle. Vielleicht gibt es eines Tages ja tatsächlich einen Roboter, welcher das Kochen vollständig autonom übernimmt. Allzu unrealistisch erscheint dieses Szenario angesichts der rasanten Weiterentwicklung der Küchenmaschinen in den vergangenen Jahren jedenfalls nicht. 

Übernehmen Roboter zukünftig den Haushalt?

Noch sind solche Roboter als Haushaltshelfer zwar eher Nischenprodukte, was vor allem an ihrem vergleichsweise hohen Kaufpreis liegt, doch das könnte sich in Zukunft ändern. Mit der Verbesserung der Technologien und sinkenden Preisen – die, wie bei allen Innovationen, wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit sind – könnten Roboter im Haushalt bald zur ganz normalen Grundausstattung gehören. In den vergangenen Jahren wurden beispielsweise autonome Fensterputzer entwickelt oder Roboter, welche die Wäsche zusammenlegen. Die Auswahl könnte zukünftig noch größer werden, doch Experten erwarten vor allem eine Entwicklung: Anstelle der hochspezialisierten Geräte, wie sie derzeit nach und nach auf den Markt kommen, wird es irgendwann wahrscheinlich Allrounder geben, sprich universelle Helfer für den Haushalt. Ein Roboter also, der staubsaugen, die Fenster putzen, Wäsche zusammenlegen, Wasserkisten schleppen oder Spülmaschinen einräumen kann – und noch vieles mehr. Die Zukunft liegt demnach mit großer Wahrscheinlichkeit im Bereich der Serviceroboter und so manche von euch mögen sich bei dem Gedanken an Sci-Fi-Filme aus Hollywood erinnert fühlen. 

Das Fazit lautet also: Ja, Roboter werden zukünftig den Haushalt übernehmen – zumindest teilweise. Für alle „modernen“ Frauen da draußen, dürfte das eine gute Nachricht sein. So fällt wenigstens eine Belastung weg und es bleibt mehr Raum für den Job, die Kinder oder einfach etwas Freizeit. Ist nur noch zu hoffen, dass die technologische Entwicklung möglichst schnell voranschreitet!

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