11. August 2021
Kunst zu Hause: So rückt man sie ins rechte Licht

Kunst zu Hause: So rückt man sie ins rechte Licht

In kaum einem anderen Bereich gehen die Meinungen so dermaßen stark auseinander wie in dem der Kunst. Genauer gesagt, wenn es darum geht, Kunst in die eigenen vier Wände zu integrieren. Das liegt nicht zuletzt daran, dass es zahlreiche Formen gibt: Kunstdrucke, Fotografien, Ölgemälde oder auch abstrakte Motive. Dabei kommt es nicht nur auf das Werk an sich, sondern auch auf den Stil der Wohnung an. Was es alles zu beachten gilt, wenn man das Eigenheim mit Kunst dekorieren möchte, wird im Folgenden genauer ausgeführt.

Regel Nummer 1: Nicht nur auf die Einrichtung achten


Einer der größten Fehler ist es, Kunst zu kaufen, die nur zur Einrichtung passt. Der ausschlaggebende Punkt für eine Kaufentscheidung sollte das Gefühl sein, das man bei intensiver Betrachtung des Bildes spürt. Das Bild sollte also erstmal nicht zur Einrichtung, sondern zum Bewohner passen. Hat man das richtige Kunstwerk gefunden, kann man immer noch schauen, wo man es letztendlich am besten aufhängen kann.



Was, wenn das Bild zu klein ist?


Es kann vorkommen, dass ein gekauftes Bild im Endeffekt kleiner wirkt als gedacht. Das ist allerdings kein Grund, das Bild zurückzugeben. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel, einen entsprechend großen Bilderrahmen auszuwählen, der die Größe des Bildes wieder ausgleicht. Ein netter Nebeneffekt davon ist die Dramatik, die durch den Gegensatz von kleinem Bild und großem Rahmen erzeugt wird. Ansonsten kann man das Bild auch einfach etwas tiefer aufhängen, was ebenfalls einen interessanten Eindruck entstehen lässt.



Beim richtigen Händler kaufen


Wenn man zum Beispiel moderne Kunst kaufen möchte, sollte man darauf achten, diese ausschließlich von seriösen Händlern zu beziehen, die eine entsprechend gute Qualität anbieten. Diese ist für die Wirkung des Bildes essenziell: Ein Motiv kann noch so schön sein, wenn es unsauber gedruckt wurde, trübt das den positiven Eindruck.



Besonders stilvoll: Bildergalerien


Wer einen exklusiven Look möchte, kann auf Galerien setzen. Hierfür werden mehrere Bilder, die unterschiedlich groß und auch unterschiedlich geformt sein können, an einer Stelle aufgehängt. Dafür braucht man gar nicht so viele, es reichen bereits zwei oder drei. Allerdings sollte man unbedingt darauf achten, dass die Bilder aufgrund ihrer Farben oder Motive gut zueinander passen, um ein homogenes Gesamtbild zu schaffen. Eine Galerie kann zum Teil besser wirken als ein einziges, großes Werk, das mitten im Raum hängt. Was die Anordnung der Bilder betrifft, so kann man hier durchaus kreativ sein.



Die Beziehung zwischen Bild und Einrichtung


Zwar sollte man das Bild, wie bereits erwähnt, nicht nur aufgrund der passenden Einrichtung auswählen, jedoch kann es gut aussehen, wenn eine Beziehung zwischen Kunstwerken und Möbeln oder Accessoires besteht. So kann man beispielsweise ein Bild so hängen, dass sich die Unterkante des Bildes auf Höhe der Sofalehne befindet. Dadurch erzeugt man einen äußerst stimmigen und fließenden Eindruck.



Die optimale Höhe


Generell werden Bilder oft zu hoch aufgehängt. Als optimale Höhe kann man sich folgende Regel merken: Damit man das Bild ideal betrachten kann, sollte es mindestens 1,40 bis 1,50 Meter über dem Boden hängen. Allerdings kann man hier schlecht pauschalisieren, weshalb auch immer individuell entschieden werden muss. Hängt das Bild über einem Möbelstück, so sollte der Abstand etwa 30 Zentimeter betragen. Auch hier kommt es jedoch immer auf den Raum an sich an.



Bilder müssen nicht immer hängen


Außerdem können Bilder auch durchaus an die Wand gelehnt oder auf einen Beistelltisch gestellt werden.

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