Portrait Til Schweiger

Der eine stammt aus Gießen, der andere aus Detmold. Beide zählen zu unseren fleißigsten Kinostars, beide sind demnächst als „Tatort“- Ermittler unterwegs – und könnten doch unterschiedlicher nicht sein. Til Schweiger und Wotan Wilke Möhring im Kopf-an-Kopf-Duell.

Wilke Möhring und Til Schweiger

Til SCHWEIGER, 48

WOHER KENNEN WIR IHN?

Na ja, anders gefragt: Wer kennt ihn nicht?


WAS ERWARTET UNS BEI EINEM KINOABEND MIT TIL?

Arroganter Macho wandelt sich nach Erstkontakt mit Kindern in knuffigen Typen... Scherz! Er dreht natürlich auch andere Filme. Tatsächlich liefert Schweiger Unterhaltung auf Hollywood- Niveau. Er weiß, was das Publikum sehen will, und dafür gibt er alles: als Autor, Regisseur und Darsteller.

WAS WIR AN IHM MÖGEN

Seine Filmbesessenheit, seine entzückende Familie, die Tatsache, dass er in Interviews nie ein Blatt vor den Mund nimmt und die herzliche „Mir doch egal, was die alle denken“-Haltung.

SEINE UNGEWÖHNLICHSTE ROLLE?

Den Nazi-Jäger Hugo Stiglitz in Tarantinos „Inglourious Basterds“. Großes Kino!

WAS ER AUCH SUPERGUT KANN ...

Bügeln, waschen und kochen. Und ab einer gewissen Promillegrenze wird er auch zum Philosophen: „Glaubt an das, an was ihr glaubt!“ (Aus der Dankesrede zum „Querdenker-Award“ 2011)

TIL ÜBER WOTAN:

„Wir sind gut befreundet. Wotan ist ein toller Schauspieler mit einer geilen Fresse!“

ZIELSCHEIBE „TATORT“

Er hat sein neues Dienstbüro noch nicht bezogen, aber liegt schon im Clinch mit den Kollegen. Erst zickte Ulrike Folkerts, dann pöbelte Ex-Ermittler Peter Sodann: „Den Schweiger müsste man auswechseln.“ Darauf Til: „Wenn der nicht ein alter Mann wäre, würde ich ihm vor
 den Kopf hauen.“ Noch viel spannender kann der „Tatort“ nicht werden...

WAS KOMMT ALS NÄCHSTES?

„Kokowääh 2“, „Keinohrhasen 3“ und ein US-Remake von „Schutzengel“. Gerade abgedreht hat er den Hollywoodfilm „The Necessary Death of Charlie Countryman“ mit Shia LaBeouf und Mads Mikkelsen.

Auch wenn er immer megalässig tut:
 Til Schweiger ist ein Arbeitstier und Perfektionist. Er beherrscht sein Handwerk, und ein Abend mit wird sicher nicht langweilig. Trotzdem: Wie viel cooler wäre
ein Held, dem nicht immer alles gelingt?

 

 

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