TV-Serie Girls ist nicht glamourös

Das Schönste an verregneten Herbsttagen? So ganz ohne schlechtes Gewissen auf dem Sofa rumlümmeln und Serien-Marathon gucken. Unsere neuen Lieblings-Serien werden angeführt von: "Girls“. Es geht um vier junge Frauen in New York. Erinnert uns an... Und doch ist diesmal alles anders.

"Girls"

Stimmt, das Leben der Girls in New York in Zeiten der Krise ist alles andere als glamourös und sicher keine Party auf Manolo-Blahnik-High- Heels. Dafür ist die Story authentisch und mitten aus dem Leben, denn hinter der Serie steckt die fabelhafte Lena Dunham. Basierend auf ihrer Geschichte und Autobiografie ist „Girls“ entstanden. Die 26-Jährige ist Drehbuchautorin, Produzentin, Regisseurin und on top noch Darstellerin der Hauptfigur Hannah. Sie zeigt mit Herz und Witz, wie schwierig es ist herauszufinden, wer man ist, was man will, und das dann auch noch zu bekommen.

Ziellosigkeit einer Generation

Dunham macht sich die Ziellosigkeit einer Generation zum Thema, die vor den Kulissen einer finanzgebeutelten Stadt wie New York City versucht, das Leben zu meistern. Und so muss man die „Girls“ unweigerlich in sein Herz schließen und schmunzeln, wenn man der zugedröhnten Hannah (durch legalen Opiumtee) bei dem Versuch zusieht, ihre Eltern zu überzeugen, sie weiterhin finanziell zu unterstützen, damit sie ihr Buch zu Ende schreiben kann: „I may be the voice of my generation ... Or at least a voice of a generation.“ Endlich eine Serie, die uns nicht das knallbunte Spaßleben im urbanen Großstadtdschungel vorlebt. Die Wahrheit ist oft viel besser!

„Girls“ startet am 17. Oktober, immer mittwochs um 21.10 Uhr bei glitz.

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