Mode Den Zeitpunkt nicht verpassen

Das Designerkleid für die Hälfte, die neuen Lieblingsstiefel enorm reduziert. Kaufen im Netz kann ja so viel Spaß machen. Wenn man weiß, wie’s geht. Diese Tricks für Schnäppchenjäger sind jede Saison en vogue.

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Mit der Jacke, die Rosie Huntington-Whiteley auf dem Weg ins Fitnessstudio trägt, wäre man sicher auch gut unterwegs. Aber wie finden? Indem man das Bild speichert und auf google.de/imghp in die Suchmaske hochlädt. Die Suchmaschine spuckt dann alle auffindbaren Quellen für das Bild aus. Mit etwas Glück ist ein Modeblog dabei, das verrät, wer der Hersteller der Jacke ist. Eine ähnliche Funktion soll auch die App The Net Set des Luxus-Shoppingportals net-a-porter.com bieten. Bisher steht diese jedoch nur Kunden mit Einladung offen.

Den Zeitpunkt nicht verpassen

Der Schlussverkauf ist längst nicht mehr die einzige Chance, den Trenchcoat oder den Kaschmirschal, der einem immer wieder im Kopf herumschwirrt, für die Hälfte zu ergattern. Laut Handelsexperten ändern manche Onlineshops ihre Preise täglich. Andere – allen voran Amazon – sogar mehrmals pro Tag. Meldet man sich für den Newsletter eines Onlineshops an, bekommt man es zwar rechtzeitig mit, wenn die Preise fallen. Nehmen die Abos überhand, beginnen die Mails jedoch zu nerven. Besser: Seinen Lieblingsmarken auf Twitter folgen und sich die gewünschten Infos aus dem Stream picken. Eine Alternative bieten auch Websites wie Spottster.com, Keep.com oder Shopstyle.de mit den dazugehörigen Apps. Sie erlauben es, einen Preisalarm für gesuchte Teile einzurichten – z. B. „blaue Stiefel in 38“ oder Taschen eines bestimmten Labels – und benachrichtigen einen, wenn diese irgendwo günstiger zu haben sind.

Den Einkaufswagen stehen lassen
Auf dem Flohmarkt kann es sich lohnen, die Preisverhandlung abzubrechen und weiterzuschlendern – selbst, wenn man das Teil in Wirklichkeit unbedingt haben will. Oft ruft einen der Verkäufer zurück und macht einem ein besseres Angebot. Das Verrückte: Manchmal funktioniert es im Internet genau so. Die Methode: In einem Onlineshop das gewünschte Teil in den Warenkorb legen und den Check-out-Vorgang so weit durchführen, bis man seine Mail-Adresse angegeben hat. Bevor es ans Bezahlen geht, das Browserfenster schließen – und zum Beispiel endlich den Bericht fertig machen, auf den die Chefin schon die ganze Zeit wartet. In vielen Fällen kommt ein oder zwei Tage später eine Mail vom betreffenden Onlineshop: Man habe ja seltsamerweise seinen Kauf nicht abgeschlossen, was für ein Jammer! Zuuufällig gebe es gerade aber einen 15-prozentigen Discount oder versandkostenfreie Lieferung. Natürlich nur, wenn man den Bestellvorgang in den nächsten 24 Stunden abschließt. Die Masche funktioniert leider nicht immer. Aber wenn es mit dem Bestellen nicht eilt und das Teil, um das es geht, nicht das letzte verfügbare ist, schadet Ausprobieren nicht.

Autor: Jessica Braun