Hochzeitsplanung Die perfekte Sitzordnung

Es soll eine Traumhochzeit mit vielen unterschiedlichen Gästen werden. Alles soll perfekt sein. Da gehört natürlich auch die richtige Sitzordnung dazu. Es wäre ja wirklich schade, wenn die Stimmung leidet, weil die falschen Menschen zusammen sitzen.

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Die richtige Vorbereitung

Das Brautpaar sollte sich die Gästeliste ganz genau ansehen. Dann bleibt zu überlegen, ob es eine lange Tafel werden soll oder doch lieber mehrere kleine Tische. Beides hat Vor- und Nachteile. Wenn es eine große Hochzeit mit mehr als 50 Gästen ist, bieten sich kleine runde Tische an. Allerdings sollten die Tische schon so groß sein, das pro Tisch 6-8 Personen sitzen können. Zu viele Gäste an einer langen Tafel sind für die Stimmung nicht förderlich. Meist sitzt das Brautpaar ja an einer Längsseite des Tisches nebeneinander. Ist die Hochzeitsgesellschaft groß, haben die Gäste vom oberen oder unteren Ende des Tisches wenig bis gar keinen Kontakt zum Brautpaar. Bei kleinen runden Tischen sieht das anders aus. Hier wird das Brautpaar auch mal von Tisch zu Tisch gehen, um sich mit seinen Gästen zu unterhalten. An einer langen Tafel ist dies viel schwieriger zu gestallten. Für mehrere kleine Tische spricht auch, dass man seine Gäste nach Interessen zusammensetzen kann. Am besten macht man sich erstmal einen Plan, welche Gäste mit wem zusammen an einem Tisch sitzen sollen.

Wer sitzt wo?

Als erstes ist der Tisch zu planen, an dem das Brautpaar sitzt. Nach der Tradition sitzen an diesem die Eltern des Paares und die Trauzeugen. Wenn allerdings die Eltern des Paares zerstritten sind, sollte man lieber mit dieser Tradition brechen. Das Brautpaar sollte sich an seinem Tisch mit Menschen umgeben, die harmonisch miteinander umgehen. In diesem Fall setzt man die Eltern an anderen Tischen zu Menschen, mit denen sie sich verstehen. Natürlich nicht die zerstrittenen Eltern an einen Tisch. Das Ziel einer Tischordnung ist es immer, die Gäste so zu platzieren, dass sich alle wohlfühlen. Daher lässt man auch die Paare zusammen sitzen. Ihr kennt natürlich Eure Gäste und in der Regel ist es bekannt, wer mit wem harmoniert. Man kann die Tische auch in Gruppen einteilen. Wer die Hundeliebhaber zusammen an einen Tisch setzt, weiß, dass für Gesprächsstoff gesorgt ist. Auch Eltern von ungefähr gleichaltrigen Kindern haben immer ein Gesprächsthema. Eine gute Idee ist es auch, ein oder auch mehr Kindertische einzurichten. Meistens langweilen sich die Kinder am Tisch der Erwachsenen furchtbar. Mit Gleichaltrigen sieht das gleich anders aus. Dies gilt auch für ältere Gäste. Hier gilt der Grundsatz gleich und gleich gesellt sich gern. Eine gute Idee kann es auch sein, an jedem Tisch seine Gäste so zu platzieren, dass an einem Tisch immer mindestens ein oder zwei Stimmungsmacher sitzen. Besteht eine Tischbesetzung nur aus schüchternen und ruhigen Menschen, wird dieser Tisch ein sehr ruhiger Tisch werden. Also die richtige Mischung kann hier von entscheidender Bedeutung für die allgemeine Stimmung sein. Ein besonderes Augenmerk sollte auch den Singles unter den Gästen gewidmet werden. Es kann für einen Single sehr frustrierend sein an einem reinen Pärchentisch zu sitzen. Aber auch der reine Singletisch ist nicht das Gelbe vom Ei. Nicht jeder möchte verkuppelt werden und dieser Eindruck kann dann schnell entstehen. Am besten ist es, die Singles unter den Gästen so zu verteilen, das gemischte Tische entstehen. Beispielsweise zwei Pärchen mit zwei Singles, dann fühlt sich keiner ausgegrenzt, wie das fünfte Rad am Wagen. Wenn dann noch gemeinsame Interessen bestehen, kann dies für alle sehr bereichernd sein.

Die Tischanordnung

Das Brautpaar hat sich nun geeinigt, wer mit wem an einen Tisch sitzt. Jetzt geht es um richtige Anordnung. Der Tisch mit dem Brautpaar soll den Mittelpunkt der Tische bilden. Dies hat den Vorteil, dass die Gäste von den anderen Tischen, in etwa den gleichen Abstand zum Brautpaar haben. Dann kann bei keinem Gast das Gefühl aufkommen, abseits am Katzentisch untergebracht worden sein. Eine Ausnahme bilden hier die Kindertische. Diese können ruhig etwas abseits stehen. Die Kleinen werden es genießen und sowieso die wenigste Zeit am Tisch sitzen. Sie sind mehr mit Toben und Spielen beschäftigt. Auch Teenager finden es meist entspannend, sich ohne die „Ohren der Eltern“ zu unterhalten.

Woher wissen die Gäste, wo sie sitzen?

Da gibt es erstmal die guten alten Platzkarten. Bei einer großen Hochzeitsgesellschaft ist es natürlich für Gäste sehr mühselig, ihren Tisch zu finden. Hier ist es sinnvoll schon am Eingang des Saales einen Sitzplan aufzuhängen. Die Tische werden hier nummeriert und die Namen der betreffenden Gäste darunter geschrieben. Die Tischnummern sollten auf den Tischen gut erkennbar sein. Dies kann man ganz wunderbar in die Tischdekoration mit einbauen. Dann noch hübsche Namenskärtchen auf oder über den Teller platzieren. Eure Gäste werden begeistert sein, dass sie nicht suchend nach ihrem Namensschild durch den Raum irren müssen.