22. September 2021
Echter Espresso geht auch zu Hause!

Echter Espresso geht auch zu Hause!

Einer guten Tasse Espresso kann beinahe niemand widerstehen. Vor allem in den südeuropäischen Ländern genießt er eine hohe Anerkennung und Beliebtheit. Doch auch hierzulande erfreuen sich immer mehr Menschen an dem schnellen Genuss aus den kleinen Tassen: Denn er ist besonders köstlich, ausgesprochen bekömmlich und hat meist einen niedrigeren Koffeingehalt als Filterkaffee. Das Wichtigste daran: Wer nicht für jeden Espresso zu seinem Lieblingsitaliener gehen möchte, kann ihn auch zu Hause genießen.

Espresso: klein, stark und aromatisch

Espressi zeichnen sich vor allem durch ihren vollmundigen Geschmack aus. Die würzige Note wird durch die Zugabe von Zucker noch vollkommener, doch lässt er sich auch ohne Süße wunderbar genießen. Wichtig ist jedoch, dass er selbst zu Hause genauso schmecken soll wie beim Italiener und nicht nach Filterkaffee. Es gibt unterschiedliche Geräte, um den perfekten Espresso zu Hause zuzubereiten: Der Rok Espresso Maker ist eine solche Möglichkeit. Als kleines handbetriebenes Gerät lässt er sich gekonnt im Schrank verstauen, während er spürbar günstiger ist als eine Espressomaschine oder gar ein sperriger Kaffeevollautomat. Was braucht man für den perfekten Espresso? Um zu Hause Espresso wie vom Italiener genießen zu können, wird nicht viel benötigt: Sieben bis neun Gramm fein gemahlenes Kaffeepulver, Wasser und ein Gerät wie den Rok Espresso Maker um ihn zuzubereiten.

Espresso-Bohnen: Das A und O für guten Espresso

Der wohl wichtigste Bestandteil des Espressos ist die Espresso-Bohne. Das bedeutet: Die Wahl der richtigen Kaffee-Sorte macht einen großen Unterschied. Deshalb sollte nicht zum nächstbesten Pulver gegriffen werden. Die folgenden Kriterien sind ausschlaggebend für den späteren Genuss.

  • Qualität und Röstung: Hochwertige Kaffeebohnen sind ungefähr gleich groß und gleichmäßig gebräunt. Je weniger Bruchstücke oder beschädigte Bohnen enthalten sind, desto idealer ist der Kaffee.
  • Röstung: Damit der Espresso wie beim Italiener schmeckt, sollte eine stärkere Röstung gewählt werden. Traditionell fällt sie in Südeuropa eher stark aus, weshalb mehr Acrylamid enthalten ist. Wer hingegen Wert auf einen niedrigen Acrylamid-Wert legt, sollte auf eine schonende Röstung achten.
  • Die Mischung: Ein exzellenter Espresso besteht nicht nur aus Arabica-Bohnen. Es ist eine Mischung aus Arabica und Robusta, die ihm seinen speziellen Geschmack verleiht. Zwar liefern die Arabica Bohnen den Geschmack, doch die Würze und der Koffeingehalt stammen von den Robusta Bohnen.

Frisch gemahlene Bohnen für den besten Geschmack

Bester Kaffeegeschmack lässt sich nur mit frisch gemahlenen Bohnen zaubern. Allerdings reicht das für Espresso nicht aus: Es kommt auch auf den Mahlgrad an. Dieser sollte möglichst fein sein, da das Wasser nur kurz mit dem Pulver in Berührung kommt. Zu fein gemahlen sollte er jedoch auch nicht sein, da der Espresso andernfalls an einen Mokka erinnert. Da der optimale Grad von der Kaffeesorte und dem Alter der Bohnen abhängt, machen pauschale Empfehlungen keinen Sinn. Besser ist es, zuerst einen feinen Mahlgrad zu wählen und sich langsam heranzutasten.

Espresso-Zubereitung: Unabhängig von der Maschine

Je nachdem, ob der Espresso in einem Rok Espresso Maker, einem Bialetti oder einer anderen Maschine zubereitet wird, unterscheidet sich der Ablauf. Grundsätzlich werden jedoch zwischen 7 und 9 Gramm gemahlene Bohnen gleichmäßig in das Behältnis gegeben. Mit einem Tamper lässt sich sicherstellen, dass das Wasser wie gewünscht durch das Kaffeepulver gepresst wird und nicht am Rand vorbeiläuft. Übrigens: Der Anpressdruck sollte zwischen 15 und 20 Kilogramm liegen, damit der Espresso wirklich wie beim Italiener schmeckt. Einen solchen Druck aufzubauen bedarf ein wenig Übung, wird mit der Zeit jedoch spürbar einfacher.
 

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