19. Februar 2021
Die besten Tipps zum Fenster putzen

Die besten Tipps zum Fenster putzen

Für einen optimalen Durchblick sind geputzte Fenster die beste Grundlage. Kaum einer macht diese Arbeit gern. Mit den folgenden Tipps sind die Fenster jedoch schnell und effektiv gereinigt.

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Vorbereitung – die richtigen Putzmittel finden

Der erste Schritt für die Reinigung der Fenster ist die Suche nach den passenden Putzmitteln. Viele Menschen haben zahlreiche Produkte im Schrank. Von Desinfektionsmittel für Oberflächen über chemische Reiniger bis hin zu ökologischen Lösungen ist alles vorhanden.

Tatsächlich ist all das beim Fenster putzen gar nicht unbedingt notwendig. Es hat sich gezeigt, dass Hausmittel bewährt, günstig und effektiv sind. Verschiedene Hilfsmittel können genutzt werden:

  • Spülmittel Jeder hat es in der Küche, die wenigsten Menschen nutzen es aber für die Reinigung der Fenster. Dabei ist es ideal geeignet, um die Reinigung der Scheiben vorzunehmen. In den Eimer mit warmem Wasser werden einige Tropfen Spülmittel gegeben und schon kann es losgehen. Viel hilft aber nicht viel. Wirklich wenige Tropfen sind bereits ausreichend.
  • Spiritus Ein Spritzer Spiritus im Wasser hilft dabei, bei den Fenstern ein streifenfreies Ergebnis zu erhalten. Wer die Fenster mit der Mischung auch von außen putzt, der kann zudem einen interessanten Effekt beobachten. Spiritus hat eine abperlende Wirkung. Wenn Regenwasser an die Scheibe kommt, perlt dieses ab.
  • Essig Ein echtes Wundermittel im Haushalt ist Essig. Normalerweise wird es vor allem eingesetzt, um die Waschmaschine oder andere Haushaltsgeräte von Kalk zu befreien. Beim Putzen der Fenster hilft es, kalkhaltiges Wasser zu neutralisieren und so einen besseren Reinigungseffekt erzielen zu können.
  • Tee Oft sind die Fenster mit Fettflecken von Fingern oder anderen Verschmutzungen versehen. Um sie dann reinigen zu können, braucht es einen Fettlöser. Wer nicht zu chemischen Putzmitteln greifen möchte, der kann auch einfach Schwarzen Tee nutzen. Dieser enthält Gerbstoffe. Gerbstoffe lösen das Fett an der Scheibe, sodass es einfach abgewischt werden kann.

Zubehör für die Reinigung – alles bereitstellen

Damit es beim Arbeiten möglichst effizient zugeht, sollte man alles bereitstellen, was zum Fenster putzen notwendig ist. Dadurch ist es einfacher sich zu überwinden, mit der Reinigung zu beginnen. Vorbereitet wird der Eimer mit Wasser. Das Wasser sollte nicht kalt, aber auch nicht zu heiß sein. Hinein kommt das ausgewählte Reinigungsmittel. Meist reichen wenige Spritzer aus. Sollen viele Fenster gereinigt werden, dann ist es empfehlenswert, das Wasser zwischendrin zu wechseln.

Ebenfalls notwendig sind:

  • Handbesen: Mit dem Handbesen wird der grobe Schmutz an den Fenstern entfernt. Staub und Vogelkot oder andere Verschmutzungen werden abgefegt. So hängen sie später nicht im Lappen fest.
  • Schwamm: Damit die Fenster richtig gereinigt werden können, ist ein Schwamm hilfreich. Der Schwamm nimmt große Mengen an Wasser auf, sodass die Scheiben richtig eingeseift werden können. Hier darf auch ruhig großzügig gearbeitet werden.
  • Abzieher: Sehr hilfreich bei der Arbeit ist ein Abzieher. Dieser hilft dabei, das Wasser vom Einseifen wieder zu entfernen.
  • Tuch: Ideal für die Reinigung der Fenster ist ein Baumwolltuch. Bei der Auswahl sollte darauf geachtet werden, dass es nicht fusselt. Das Tropfwasser wird mit dem Tuch abgewischt. Auch Reste an der Scheibe können damit entfernt werden.
  • Mikrofaser: Ein Tuch oder ein Lappen aus Mikrofaser ist für den Abschluss notwendig. Die Fensterscheibe wird poliert.

Los geht es – die Reinigung der Fenster

Alle Sachen stehen bereit, jetzt kann es losgehen. Es sollte sich ausreichend Zeit genommen werden, denn wer einmal angefangen hat, der geht normalerweise auch gerne direkt alle Räume durch. Fenster sollten nicht bei Frosttemperaturen und auch nicht bei hochstehender Sonne geputzt werden. Bei Frost friert das Wasser auf der Scheibe, die Sonne kann dagegen dafür sorgen, dass es schnell verdunstet. Das bringt unerwünschte Wasserflecken.

Nachdem die groben Verschmutzungen entfernt wurden, geht es an die Feinheiten. Mit dem Schwamm werden die Fenster nun in kreisrunden Bewegungen eingeschäumt. Wichtig ist es, nicht zu viel Zeit verstreichen zu lassen, sondern direkt mit dem Abzieher über die Fenster zu gehen. Der Abzieher wird Bahn für Bahn über die Scheibe geführt. Das Wasser sammelt sich dann am Fensterrand. Hier wird es mit dem Baumwolllappen aufgewischt. Dies ist auch eine optimale Gelegenheit, um noch schnell die Rahmen mit dem Lappen zu reinigen.

Wenn diese Aufgaben erfüllt sind, geht es ans Polieren. Das gute alte Fensterleder hat seine besten Zeiten noch nicht hinter sich. Es wird nach wie vor gerne eingesetzt und hat auch den gewünschten Effekt. Mit etwas Druck wird über die Scheibe geputzt und diese poliert. Einen ähnlichen Effekt erzielt auch ein Tuch aus Mikrofaser. Hier kann ausprobiert werden, was besser in der Hand liegt.

Nachdem alles fertig ist, werden ein paar Schritte nach hinten gemacht und die Scheibe von allen Seiten genau geprüft. Sind noch Streifen zu sehen? Dann geht es noch einmal mit dem Fensterleder über die betroffene Stelle. Schon ist das erste Fenster geschafft und es kann weitergehen.

Diese Tipps sind noch wichtig

Um einen vollen Durchblick durch die Fenster zu bekommen, gibt es noch einige Tipps, die dabei helfen können:

  1. Sicherheit Jeder, der sich ans Putzen der Fenster macht, sollte auf seine eigene Sicherheit achten. Immerhin passieren viele Unfälle im Haushalt. Eine Leiter sollte immer fest auf dem Boden stehen. Gleiches gilt für einen Tritt. Inzwischen gibt es auch praktische Teleskopstangenreiniger, die genutzt werden können.
  2. Reinigung der Utensilien Die Lappen werden nach der Nutzung in der Maschine gewaschen. Hier sollte auf den Einsatz von Weichspüler verzichtet werden. Auch wenn der Duft natürlich angenehm ist, so sorgt Weichspüler dafür, dass die Lappen nicht mehr richtig saugen. Es können sich zudem in dem Lappen Reste des Weichspülers verfangen. Wird er in Wasser getaucht, um die Scheiben zu wischen, kommt es zu unerwünschten Streifen.
  3. Zeitungspapier Gerade dann, wenn immer wieder Streifen oder Schlieren auf den Fenstern sind, kann dieser Tipp helfen. Das Papier hilft dabei, alles von der Scheibe zu nehmen. Hier ist jedoch Vorsicht geboten. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass das Zeitungspapier nicht an den Rahmen kommt. Die Druckerschwärze kann sonst für Verschmutzungen sorgen.

Rundherum – Textilien am Fenster ebenfalls berücksichtigen

Die Fenster strahlen und doch ist irgendwas noch nicht ganz richtig? Dann kann sich ein Blick auf die Textilien oder Ergänzungen lohnen, die bei einem Fenster oft zu finden sind und sich an den aktuellen Einrichtungstrends orientieren. Vorhänge und Gardinen, Jalousien oder auch Plissees sollten, wenn möglich, abgenommen und gereinigt oder zumindest abgewischt werden. Ob eine Reinigung in der Maschine oder von Hand notwendig ist, hängt vom Material der Produkte ab. Während Vorhänge und Gardinen normalerweise in der Maschine gewaschen werden können, reicht bei Jalousien der feuchte Lappen. Plissees sind in der Regel so konzipiert, dass sie leicht abgenommen und auch schnell wieder montiert werden können. Für eine einfache Reinigung kann man auch einfach drüber wischen, denn viele Plissees sind aus schmutzabweisendem Material.

Wie oft sollte ich eigentlich Fenster putzen?

Die meisten Menschen reinigen ihre Fenster dann, wenn der Frühling vor der Tür steht oder es in den Winterschlaf geht. Tatsächlich handelt es sich um eine der wichtigsten Arbeiten beim Frühlingsputz, wie Studien ergeben. Allerdings zeigt sich auch schnell, dass eine einmalige Reinigung im Jahr oft nicht ausreicht. Abhängig davon, auf welcher Seite sich die Fenster befinden und wie häufig sie mit Staub, Schmutz und Regen in Berührung kommen, sollten sie mehrmals im Jahr gereinigt werden. Empfehlenswert ist es, alle viertel Jahr zu Eimer und Lappen zu greifen und für saubere Scheiben zu sorgen.

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