Damit der Schmuck auch im Sommer glänzt: Pflegetipps für Halsketten und Co.

Damit der Schmuck auch im Sommer glänzt: Pflegetipps für Halsketten und Co.

Was gibt es Schöneres, als das perfekte Sommeroutfit mit tollen Schmuckstücken abzurunden? Doch UV-Strahlen, Meerwasser, Sand, Salz und Co. können zum Verblassen der Materialien führen. Mit den richtigen Sommer-Pflegetipps für Ringe, Armreifen, Kette und Co. bleiben die Lieblingsstücke jedoch lange erhalten.

Sommer Vibes, aber ohne Tauchgang für die Schmuckstücke bitte

Herrlich. Das Wasser bewegt sich sanft und glitzernd vor sich hin. Mit den Fingerspitzen durch das kühle Nass gleiten und dabei Ringe und Armbänder im sanften Sonnenlicht beobachten. Eine pittoreske Sommerstimmung, wie sie wohl besser nicht sein könnte. Doch der Badespaß kann schlimme Folgen für die Lieblingsstücke haben.

Wer seine Bademode mit Schmuckstücken gekonnt in Szene setzen möchte, sollte sie vor dem Gang ins Wasser ablegen. Vor allem Chlor bzw. Salz kann die Oberflächenstruktur beschädigen; die Patina mattieren. Auch hochwertiger Schmuck aus Silber kann durch die chemischen Reaktionen sogar verfärben, Farbsteine können abstumpfen.

Tipp: Hat sich Schmuck aus Gold oder Silber dennoch im Urlaub verfärbt, hilft eine Aufarbeitung beim Fachmann. Er kann den wunderbar glänzenden Zustand mit den richtigen Pflegeutensilien wiederherstellen.

Bloß keine Glanzstücke verlieren: Wasser ist auch für Farbsteine ungeeignet

Noch immer sind aufregende Farbsteine als Glanzstücke in Ringen, Armbänder und Co. angesagt. Sie werden oftmals mit einem Spezialkleber fixiert, der unter normalen Umständen besonders langlebig ist. Jedoch können ausgiebige Bade- und Schwimmeinheiten im Salzwasser oder mit Chlor versetztem Poolwasser für eine nachlassende Klebkraft (aufgrund der chemischen Reaktionen) verantwortlich sein. Die Folge: Löst sich der Klebstoff, gehen häufig auch die schönen Farbsteine verloren. Damit dies nicht geschieht, unbedingt vor dem Badevergnügen den Schmuck ablegen.

Nasse Abkühlung im Sommer schadet Gold und Silber nicht. Allerdings sollten Ringe und Co. Salzwasser und Chlor nicht allzu lang ausgesetzt sein.

Sonnenstrahlen machen Steine trüb

Eine schöne Vorstellung: Gemeinsam mit den Schmucksteinen um die Wette strahlen und die Sonne genießen. Doch das Sonnenlicht bzw. die UV-Strahlen können bestimmte Schmucksteine zum Verblassen bringen. Wie schädlich Sonnenlicht sein kann, merken wir häufig selbst beim ungeschützten Blick in ihre Richtung. Sonnenbrillen sind deshalb nicht nur Modeaccessoire im Urlaub, sondern dienen auch dem Schutz der Augen vor den UV-Strahlen.

Viele Edelsteine können den Sonnenstrahlen nicht strotzen und sollten deshalb bei einem langen Tag am Strand im Schmuckkästchen bleiben. Der Opal beispielsweise sieht als Schmuckstein wunderschön aus, schmeichelt jeder Haut. Aber er reagiert besonders empfindlich auf UV-Strahlen und sollte deshalb erst zum Abendoutfit getragen werden.

Gut eincremen, aber bitte nicht den sommerlichen Schmuck

Der optimale Sonnenschutz für die Haut ist für ungestörten Genuss am Strand, Pool und Co. essenziell. Schließlich hat die Haut nur eine kurzzeitige natürliche Schutzbarriere gegen die gefährliche UV-Strahlung. Doch was passiert, wenn die Sonnencreme auf den Schmuck trifft? Sind die Schmuckstücke durch sie ebenfalls geschützt?

Die Creme kann die Oberfläche von Gold, Silber und Co. verschmieren. Ist der Schmuck besonders filigran und aufwendig mit kleinen Mustern oder Ornamenten versehen, setzt sich die Creme gern darin fest. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern kann das Material in Verbindung mit anderen Substanzen (beispielsweise Chlor- oder Salzwasser) nachhaltig schädigen. Deshalb am besten vor dem Eincremen den Schmuck abnehmen.

Tipp: Besonders empfindlicher Schmuck aus echten Perlen oder Korallen sollte niemals mit Sonnencreme oder anderen schützenden Tinkturen in Berührung kommen. Sie zerstören die natürliche Oberfläche der Stücke und lassen sich nur schwer wieder entfernen.

Badenixen aufgepasst: Ringe können im Wasser verloren gehen

Es gibt nichts Erfrischender, als bei heißen sommerlichen Temperaturen in das kühle Nass abzutauchen. Das kalte Wasser sorgt dafür, dass der Körper angenehm temperiert wird. Die Folge: Die Blutgefäße ziehen sich zusammen, was vor allem den Umfang an den Fingern schmälert. Saßen die Ringe vorher noch optimal bzw. durch die Hitze etwas enger, könnten sie nun herunterrutschen. Wer länger im Wasser planschen möchte, sollte die Ringe abnehmen bzw. deren Sitz regelmäßig kontrollieren.

Vorsicht bei Verbrennungen, wenn Gold, Silber und Co. zu lange auf der Haut liegen

Eine Statementkette aus Gold oder Silber passend zum Badeoutfit – optisch ein Hingucker, ungeschützt kann es jedoch schnell gefährlich werden. Wer kein Fan von filigranen Schmuckstücken ist, sondern es etwas üppiger am Handgelenk, am Hals oder an den Fingern mag, sollte die Sonne im Schatten genießen.
Erhitzt sich das Material bei dem längeren Sonnenbad ungeschützt, kann es auf der Haut zu Verbrennungen kommen. Um dies zu vermeiden, große Schmuckstücke am besten ablegen bzw. sie beim Sonnenbad mit einem Handtuch oder einem anderen Accessoire abdecken. Die Sonnenstrahlen selbst können auch das hochqualitative Material schädigen und es „anlaufen“ lassen.

Schmuck aus natürlichen Materialien (beispielsweise Muscheln oder Perlen) ist besonders empfindlich, wenn es um dauerhafte Sonneneinstrahlung und Wasser geht.

Mit dieser Pflege überstehen Schmuckstücke den Sommer

Haben die Schmuckstücke unter dem sommerlichen Spaß gelitten, brauchen sie besonders liebevolle Pflege. Ist die Oberfläche stumpf bzw. matt geworden, kann ein Profi mit besonderen Tinkturen bzw. durch das Aufpolieren helfen. Wer möchte, kann auch selbst zum Pflege-Profi werden. Es gibt beispielsweise besondere Pflegetücher, die für neuerlichen Glanz von Gold und Silber sorgen.

Befinden sich am Schmuckstück Rückstände von Salz bzw. Sand, sollten sie so schnell wie möglich entfernt werden. Hierfür genügt es zunächst, das Schmuckstück mit klarem, kühlem Wasser abzuspielen. Das Wasser sollte wenig Kalk enthalten und frei von Chlor bzw. anderen Zusätzen sein. Im Anschluss wird das Schmuckstück auf ein sauberes Handtuch gelegt und trocken getupft. Unbedingt eine Trocknung in der Sonne vermeiden, da die UV-Strahlen das Material schädigen können. Befinden sich auf dem Schmuckstück Wasserrückstände, wirken sie durch die Sonnenstrahlen die eine Lupe und erhöhen das Schadpotenzial auf der Oberfläche.

Nachlassenden Kleber ersetzen

Viele Schmuckstücke sind mit wunderschönen Farbsteinen oder anderen Accessoires versehen. Sie werden häufig mit speziellem Schmuckkleber fixiert, der jedoch durch Sonne und Wasser an Kraft verlieren kann. Hat sich der Kleber leicht gelöst, sollte das Schmuckstück zunächst bis zur Reparatur nicht mehr getragen werden. Das Risiko, die damit fixierten Steine zu verlieren, ist zu groß. Ein Profi kann die alten Kleberückstände entfernen und die Steine neue fixieren.
 

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