Haustiere Mythos: Können Hunde schwitzen?

Steigen draußen die Temperaturen, setzen wir auf luftige Kleidung, eine kalte Dusche oder die Flucht in den Schatten. Doch was machen eigentlich Hunde, die ihr Fell ja nicht mal so eben ablegen können? Wir verraten es euch!

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Hunde sind die wohl besten Lauf-Buddys und Spielkameraden überhaupt. Die meisten von ihnen haben sehr viel Spaß an der Bewegung und toben, bis sie völlig erschöpft sind. Damit es dabei aber nicht zu einer Überhitzung kommt, ist gerade im Sommer etwas Vorsicht geboten: Anders als wir Menschen, können Hunde überschüssige Körperwärme nicht über Schweiß ableiten.

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So schwitzen Hunde

Doch wie regeln Hunde ihre Körpertemperatur dann? Tatsächlich über die Zungenoberfläche! Dies ist die einzige Möglichkeit für die Vierbeiner, um dem Körper mittels Verdunstung Wärme zu entziehen. Je schneller dein Hund atmet oder hechelt, desto besser kann er sich letztendlich abkühlen. Auch die Pfoten tragen etwas zum Temperaturausgleich bei. Hier befinden sich die einzigen Schweißdrüsen von Hunden. Die allein reichen aber nicht aus, um den gesamten Körper zu kühlen.

So schützt du deinen Hund vor einer Überhitzung

Genau wie wir Menschen benötigen Hunde im Sommer genügend Flüssigkeit. Achte also immer darauf, dass er genug Wasser bekommt. Meide es, mit ihm in der prallen zu toben, und verlege ausgiebige Gassirunden lieber in die Morgen- oder Abendstunden. Was nichts bringt: Deinem Hund das Haar so kurz wie möglich zu schneiden. Im Gegenteil! Ihr Fell schützt sie vor Hitze, Sonnenstrahlen und Insekten.

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Datum: 27.05.2020
Autor: Lara Rygielski