Schmuck im Intimbereich Intimpiercings bei Frauen: DIESE Varianten gibt es

Piercings sind voll im Trend – auch im Intimbereich! Wir verraten dir, welche Intimpiercings es gibt und welche Risiken sie mit sich bringen können.

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Möchtet ihr euch ein Intimpiercing stechen lassen, solltet ihr euch vorab etwas genauer mit diesem Thema beschäftigen. Schließlich handelt es sich bei eurem Intimbereich nicht nur um eine ganz sensible Region eures Körpers – sondern vor allem auch um die Quelle eurer sexuellen Lust.

Intimpiercings: Diese Varianten gibt es

1. Klitorisvorhaut

Für ein Piercing in der Klitorisvorhaut gibt es gleich zwei Möglichkeiten. Entweder wird das Intimpiercing vertikal oder aber horizontal durch die Klitorisvorhaut gestochen. Bei der vertikalen Variante wird die Klitoris leicht angehoben, wodurch sich der Sex noch intensiver anfühlen kann. 

2. Klitoris-Piercing

Hier wird das Piercing nicht durch die Vorhaut, sondern durch die Klitoris selbst gestochen. Auch das Klitoris-Piercing kann euren Sex auf ein neues Level heben. 

3. Schamlippen-Piercing

Das Schamlippen-Piercing wird jeweils durch die inneren oder auch äußeren Schamlippen gestochen.

4. Christina-Piercing

Das Christina-Piercing wird genau an der Stelle gestochen, wo die beiden äußeren Schamlippen oben zusammenlaufen. Es kommt am oberen Venushügel wieder heraus.

5. Prinzessin-Albertina-Piercing

Das Prinzessin-Albertina-Piercing ist ein vertikales Intimpiercing, das von der Harnröhrenöffnung hin zur Vaginalöffnung gestochen wird.

Wie wirkt sich ein Intimpiercing auf den Sex aus?

Tatsächlich ist für viele Frauen der Wunsch nach einem besseren Sexleben der Grund, sich ein Intimpiercing stechen zu lassen. Dies bestätigt auch eine Studie der University of South Alabama. Das Klitoris-Piercing hebt die Vorhaut des Kitzlers und macht ihn so nicht nur leichter zugänglich, sondern vor allem auch sensibler. Die Befragung der 33 Frauen hat zudem ergeben, dass sich die Häufigkeit und Intensität ihrer Lust und Erregung mit einem Intimpiercing gesteigert hat. Außerdem steigert sich bei manchen Frauen das Selbstwertgefühl. Sie fühlen sich attraktiver und selbstsicherer – und das merken natürlich auch die Männer.

Tut es weh, sich ein Intimpiercing stechen zu lassen?

Ob das Stechen eines Intimpiercings wehtut, hängt ganz allein von eurem individuellen Schmerzempfinden ab. Jeder Mensch hat seine ganz eigene Schmerzgrenze. Bei dem Intimbereich handelt es sich jedoch um eine ganz empfindliche Körperregion, in der sich viele Nervenenden befinden. Ob das Piercing nun aber schmerzhafter ist als ein Mund-, Nasen- oder Bauchnabelpiercing, lässt sich pauschal nicht beantworten.

Welche Risiken gibt es beim Intimpiercing?

Natürlich bringt ein Intimpiercing auch Risiken mit sich – wie jedes andere Piercing auch. Mit der Wahl eines guten Piercingstudios könnt ihr diese Risiken aber schon minimieren. Gerade im Intimbereich ist besondere Vorsicht geboten, da hier Nerven beschädigt werden können. Auch ist es besonders wichtig, dass das Piercing sehr gut gepflegt wird. Ansonsten kann es zu Infektionen kommen.

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Datum: 22.09.2020
Autorin: Lara Rygielski