Schlafgewohnheiten Darum sollten wir immer nackt schlafen

Kuscheliger Pyjamaträger oder Nacktschläfer? Wir verraten, warum nackt schlafen viel gesünder ist.

Nackt schlafen

Jeder hat seine Vorlieben beim Schlafen – die einen kuscheln sich abends gerne in ihren flauschigen Schlafanzug und die anderen mögen es einfach lieber nackt. Mehrere Studien zeigen, dass nackt schlafen diverse positiven Eigenschaften mit sich bringt.

Nackt schlafen ist gut für die Beziehung

Das besagt jedenfalls eine Studie des Unternehmens „Cotton USA“ mit 1.000 befragten Personen. Es stellte sich heraus, dass Nacktschläfer eine glücklichere und emotionalere Beziehung führen als Pyjamaträger.

Nacktschläfer schlafen besser

Je kühler es unter der Bettdecke ist, desto eher wir die Melatoninproduktion (unser Schlafhormon) angeregt, das belegt eine Studie des Fachmagazins „Sleep“. Melatonin sorgt dafür, dass wir schneller Einschlafen und einen tiefen Schlaf haben. 
Eine niederländische Untersuchung aus 2008 zeigte, dass beim Schlafen die natürliche Temperaturregulation des Körpers aktiviert wird. Diese funktioniert deutlich besser, wenn keine zusätzlichen Stoffschichten den Prozess beeinflussen. Wir können ruhiger und entspannter schlafen. 

Schlank im (Nackt-)Schlaf

Irgendwie haben wir doch alle schon mal davon gehört, aber was hat es damit auf sich? Studien zeigen, dass unser braunes Fett beim Abnehmen helfen könnte. In mehreren Versuchen fanden Wissenschaftler heraus, dass das braune Fett bei Kälte aktiviert werden kann. In einer niederländischen Studie froren Probanden zehn Tage lang für sechs Stunden in einen 16 Grad kühlen Raum. In diesem Zeitraum verdoppelte sich der Anteil an braunem Fett. Je weniger wir also nachts tragen und je kühler unser Körper ist, desto eher werden die braunen Fette angeregt, welche unsere Fettverbrennung unterstützen.  

Datum: 30.09.2019

Autor: Laura Pfeiffer