25. Januar 2021
4 Dos und Don'ts für eine perfekte Hochzeit

4 Dos und Don'ts für eine perfekte Hochzeit

Die Hochzeit ist angeblich der schönste Tag im Leben. Allerdings kann dabei auch eine Menge schiefgehen. Denn viele Hochzeitspaare begehen so manche Fehler und trüben damit die eigenen Erinnerungen an den Hochzeitstag oder jene der Gäste. Andere stechen hingegen aus der Masse heraus, weil sie sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Wir haben daher die wichtigsten „Dos“ und „Don’ts“ für dich, damit deine Hochzeit tatsächlich perfekt wird.

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Planung ist das A und O

Jede Hochzeit ist so individuell wie das Brautpaar. Manche feiern lieber im kleinen Kreis, andere mit allen Freunden, Bekannten, Verwandten, Kollegen & Co. Manche halten es lieber schlicht, andere pompös. Manche feiern klassisch in der Kirche, andere in unkonventionellen Locations. Die Möglichkeiten sind beinahe endlos und genau das macht das Planen einer Hochzeit so spannend. Ziel ist, dass die Hochzeit in erster Linie das Brautpaar und dessen Vorstellungen widerspiegelt. Trotzdem sollten sich natürlich auch die Gäste rundum wohlfühlen. Um diesen Spagat zu meistern, erfordert der perfekte Hochzeitstag viel Planung. Einige Punkte müssen bereits viele Monate vor dem eigentlichen Hochzeitstermin geklärt werden, beispielsweise das Hochzeitskleid oder die Location. Andere können eher spontan entschieden werden. So oder so: Planung ist das A und O für eine perfekte Hochzeit. Doch sie ist auch komplex und birgt einige Fettnäpfchen. Du machst daher schon vieles richtig, wenn du folgende häufige Fehler vermeidest:

Die wichtigsten „Don’ts“ bei der Hochzeitsplanung

Natürlich darf jedes Brautpaar selbst entscheiden, wie es die eigene Hochzeit feiern möchte. Dabei dürfen gerne auch Tabus gebrochen oder kreative Ideen umgesetzt werden. Doch manchmal meint es das Brautpaar zu gut und tritt in eines der folgenden Fettnäpfchen, das nicht unbedingt für schöne(re) Erinnerungen an den Tag der Tage sorgt:

1. Motto? Ganz oder gar nicht!

Die Hochzeit alleine reicht als „Motto“ aus, um eine große Feier abzuhalten. Ein tatsächliches Motto muss also nicht sein. Viele Brautpaare wünschen sich aber ein solches. Sie heiraten beispielsweise rustikal in Dirndl in Lederhosen oder ganz modern auf einem Bauernhof. Es handelt sich daher um eine Grundsatzentscheidung. Wer sich für ein Motto entscheidet, muss dieses entsprechend kommunizieren und beibehalten. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Feier von den Einladungskarten über den Dresscode und die Menüauswahl bis zur Musik. Doch nicht jeder ist ein Fan von Mottos. Einige fühlen sich dadurch sogar unter Druck gesetzt. Es kann daher die bessere Entscheidung sein, einfach eine normale Hochzeit zu feiern – dann aber bitte ganz ohne Motto. Mit einem Mix werden weder das Brautpaar noch die Gäste glücklich.

2. Sparen, aber nicht an der falschen Stelle!

Dass eine Hochzeit teuer ist, ist kein Geheimnis. Es ist daher durchaus in Ordnung und sogar üblich, an der einen oder anderen Stelle sparen zu wollen. Tatsächlich gibt es viel Sparpotenzial, ohne dass die Qualität der Hochzeit beeinträchtigt wird. Doch ebenso kann an der falschen Stelle gespart werden: Das Essen ist dafür ein Beispiel. Werden die Gäste nämlich nicht satt, wirft das ein schlechtes Licht auf die Hochzeitsfeier und lässt die Laune schnell sinken. Demgegenüber wird sich niemand daran erinnern, ob auf den Tischen zwei oder fünf Blumen standen. Es gilt daher, Einsparungen mit Köpfchen zu tätigen.

3. Wer schön sein will, muss nicht leiden!

Gutes Aussehen ist für jede Braut und auch jeden Bräutigam wichtig. Die Frauen setzen sich dabei aber häufig zu sehr unter Druck. Sie nehmen in Kauf, sich am Hochzeitstag unwohl zu fühlen – nur, damit sie auf den Hochzeitsfotos noch ein bisschen schöner aussehen. Also wird das Kleid zu eng geschnürt, die Haarnadel pikst in den Kopf und die Schuhe verursachen schmerzhafte Blasen. Essen ist sowieso gestrichen, denn das Kleid erlaubt keinen aufgeblähten Bauch. Das muss nicht sein! Jede Braut sollte sich an ihrem großen Tag rundum wohlfühlen und diesen ebenso genießen können wie die Gäste auch, inklusive Schlemmen, Tanzen und Spaß haben. Beim Brautstyling ist daher wichtig, dieses „richtig“ zu planen, inklusive Probetermin, bei dem alles Wichtige ausgetestet werden kann: Gehen, Sitzen, Tanzen, Essen & Co.

4. Nicht zu viel trinken – und nichts Dunkles!

Eine letzte Grundregel, die für beide Brautleute gilt, ist nicht zu viel Alkohol zu trinken. Denn ein Vollrausch kann nicht nur für Peinlichkeiten sorgen, welche der gesamte Freundes- und Familienkreis live miterleben würde. Er kann auch eine unwiderrufliche Erinnerungslücke an den eigentlich schönsten Tag in deinem Leben hervorrufen, was unglaublich schade wäre. Vor allem für die Braut gilt zudem: Finger weg von dunklen Flüssigkeiten, denn schon ein kleiner „Unfall“ könnte auf dem weißen Kleid verheerende Folgen haben. 

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Die „Dos“ für eine rundum perfekte Hochzeit

Die genannten „Don’ts“ zu vermeiden, reicht für eine perfekte Hochzeit aber noch nicht aus. Stattdessen gibt es noch einige „Dos“, die deinen Hochzeitstag gelingen lassen und für dich selbst sowie die Hochzeitsgäste unvergesslich machen – im positiven Sinne, versteht sich:

1. Überraschungen einplanen…und genießen!

Überraschungen bedeuten Unberechenbarkeit und genau diese wollen viele Brautpaare an ihrem Tag der Tage vermeiden. Sie wollen die Kontrolle behalten und jede Sekunde perfekt durchplanen. Das funktioniert aber nicht – und sollte es auch nicht. Überraschungen machen die Hochzeit spannender, vor allem für die Brautleute selbst. Oft und gerne bereiten Gäste nämlich Überraschungen vor, beispielsweise Spiele oder eine Rede, die später für die schönsten Erinnerungen sorgen. Anstatt Überraschungen jeder Art also vermeiden zu wollen, ist es sinnvoll, diese bewusst einzuplanen. Am besten kümmern sich die Trauzeugen um die Absprache, wer was wann machen darf. Eine gute Lektion für das Brautpaar also, um gelassen zu bleiben und sich voll und ganz auf die Hochzeit „einzulassen“, sprich die Kontrolle abzugeben.

2. Persönliches in die Hochzeit einbringen!

Solche Überraschungen bringen noch einen weiteren Vorteil mit sich: Sie machen die Hochzeit persönlicher. Es sind diese Spiele, Geschichten, Anekdoten & Co, welche für die Gäste meistens am interessantesten und lustigsten sind. Selbiges gilt für das Brautpaar selbst. Anstatt also eine perfekte, aber unpersönliche Feier abzuhalten, dürfen gerne persönliche Bausteine eingebracht werden. Neben den Überraschungen der Gäste kann es sich dabei um Programmpunkte des Brautpaars selbst, um eine gewisse Dekoration, um eine Aktivität für die Hochzeitsgäste oder viele weitere Ideen handeln. Und auch, wenn die eine oder andere Kleinigkeit eben nicht perfekt ist, macht das die Hochzeit nur umso persönlicher.

3. Das Wetter mit Gelassenheit nehmen!

Mit der Gelassenheit ist bereits ein wichtiges Stichwort gefallen, denn diese betrifft auch das Wetter. Es gehört zu den Dingen, die nicht kontrolliert werden können und es kann somit ebenfalls für eine (ungewollte) Überraschung sorgen. Natürlich wünscht sich jeder strahlenden Sonnenschein für die eigene Hochzeit. Trotzdem muss es einen Plan B geben, falls eben nicht draußen gefeiert werden kann. Aber wie sagt man so schön: „Wenn es regnet am Altar, bringt das Glück für viele Jahr“. Anstatt sich also die Laune verderben zu lassen, gilt es, das Beste aus dem schlechten Wetter zu machen. Wie wäre es zum Beispiel mit einzigartigen Hochzeitsfotos dank bunter Regenschirme?

4. Das Smartphone ausschalten!

Zuletzt noch ein Tipp, der ebenso simpel wie wirkungsvoll ist: Schalte dein Smartphone aus. Am Hochzeitstag wirst du viele Nachrichten bekommen, beispielsweise Glückwünsche von Eingeladenen, die nicht kommen konnten, oder Anrufe von Dienstleistern wie dem Caterer. Du solltest diesen Tag aber in vollen Zügen genießen und dich nicht ablenken oder sogar stressen lassen. Um Nachrichten zu beantworten, ist auch am nächsten Tag oder nach den Flitterwochen noch Zeit. Und das Organisatorische können Helfer wie deine Trauzeugen übernehmen. Du kannst daher auch einfach dein Smartphone an sie abgeben. Für Erinnerungsfotos sorgt zudem der Fotograf. Eine Hochzeit ohne Smartphone bedeutet für dich einen intensiveren, stressfreieren und schlichtweg schöneren Tag, den du in vollen Zügen genießen kannst. Selbiges gilt übrigens auch für deine Hochzeitsgäste. Immer mehr Brautpaare feiern daher eine „Unplugged Wedding“. Du siehst: Schon kleine und einfache Maßnahmen können deine Hochzeit perfekt(er) machen…

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