10. Dezember 2021
Tipps gegen das Stimmungstief im Winter

Tipps gegen das Stimmungstief im Winter

Wenn die Tage grau und kurz sind und das Wetter mies, sprühen die meisten Menschen nicht gerade vor guter Laune. Stattdessen neigen wir dazu, uns zuhause zu verkriechen und viel Zeit auf dem Sofa zu verbringen. Der Energielevel sinkt und je länger der Winter andauert, umso weniger Antrieb ist meist noch vorhanden. Doch du musst nicht auf die ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen warten, um aktiv zu werden! Gehe gezielt gegen schlechte Stimmung und Müdigkeit vor – und mach das Beste aus der dunklen Jahreszeit!

„Es gibt kein schlechtes Wetter …

…, es gibt nur die falsche Kleidung“, lautet ein bekanntes Sprichwort, das du vermutlich schon öfter gehört hast. Tatsächlich hilft es gegen die Müdigkeit im Winter, einen aktiven Lebensstil beizubehalten. Dazu gehört auch, regelmäßig nach draußen an die frische Luft zu gehen, um zu vermeiden, dass dir die Decke auf den Kopf fällt. Und guess what: Mit Mütze, Schal und Handschuhen schön warm eingepackt, macht dir die Kälte nichts mehr aus. Falls du besonders zum Frieren neigst, besorge dir zusätzlich warme Thermounterwäsche und dicke Socken. Versuche außerdem, über das ganze Jahr hinweg etwas Sport zu treiben – optimalerweise draußen.

Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt kann das Joggen im Winter unter Umständen problematisch sein. In diesem Fall solltest du stattdessen weniger intensive Spaziergänge machen und vielleicht drinnen das eine oder andere Workout einlegen. Achte außerdem auch im Winter darauf ausreichend Flüssigkeit zu dir zu nehmen. Doch wie viel sollte man am Tag trinken? Das hängt insbesondere von deinem Aktivitätsniveau, deiner Körpergröße und deinem Gewicht ab. Auch wenn die meisten Menschen im Winter weniger durstig sind als bei hohen Temperaturen, ist es wichtig, durch Trinken die Schleimhäute zu befeuchten. Dies können durch die Heizungsluft ansonsten nämlich schnell austrocknen, was zu einer vermehrten Anfälligkeit für Atemwegserkrankungen führt.

Konfrontiere dich mit der Kälte

Die meisten Menschen empfinden Hitze als angenehmer als Kälte. Dabei ist die Kälte eine starke Kraft, die viele positive gesundheitliche Auswirkungen hat – sofern man es nicht übertreibt. Versuche also, deine innere Einstellung gegenüber der Kälte zu verändern. So beschreiben Menschen, die im Winter eisbaden, den Gang ins kalte Wasser als eine Art spirituelles Erlebnis. In der Kälte kommen die Gedanken zur Ruhe, und ein meditativer Zustand kann sich einstellen. Adrenalin wird ausgeschüttet und die Laune steigt sofort. Außerdem sorgt ein regelmäßiger Kältereiz dafür, dass man sich abhärtet. Der Körper wird mit der Zeit unempfindlicher und kann sich schneller auf wechselnde Temperaturen einstellen. Die Folge: Kälte wird als weniger unangenehm erlebt.

Durch den Wechsel von Wärme und Kälte, beispielsweise in der Sauna oder beim Wechselduschen, lernen auch die Blutgefäße, sich anzupassen. Bei Kälte ziehen sie sich zusammen, bei Wärme weiten sie sich aus. Dadurch ist anschließend der ganze Körper besser durchblutet. Auch Krankheitserreger werden auf diese Weise schneller abtransportiert. Die Kälte hilft also dabei, das Immunsystem zu stärken und gesund durch den Winter zu kommen. Im Übrigen musst du dafür nicht in ein Loch im zugefrorenen See steigen, eine kalte Dusche im heimischen Bad hat ähnliche Effekte.

Setze dir Ziele

Wenn der Alltag eher grau ist und es nur wenige Lichtblicke zu geben scheint, tut es gut, sich bewusst zu machen, welche Ziele man im Leben eigentlich verfolgt. Denke darüber nach, was du in den nächsten Jahren erreichen möchtest und fokussiere dich darauf. Mach dir Pläne für den Sommer und für Zeiten, in denen du wieder mehr Energie haben wirst. Suche dir kurz-, mittel- und langfristige Aufgaben, die dich deinen Zielen näherbringen. Jedes große Lebensziel lässt sich in viele kleine Schritte zerlegen, die du dann Stück für Stück umsetzt. So hast du ständig kleine Erfolgserlebnisse und behältst dabei das große Ganze im Blick. Diese Strategie hilft, langfristig die Motivation zu halten – auch in Phasen, die sich eher nach Durststrecken anfühlen.
 

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