Psychologie 2022: 4 Anzeichen, dass du kurz vor einem Burnout stehst

Psychologie 2022: 4 Anzeichen, dass du kurz vor einem Burnout stehst

Du fühlst dich psychisch überfordert? Dann bist du innerlich erschöpft – wir erklären, woran du den Ausnahmezustand einer mentalen Erschöpfung erkennst und somit die Anzeichen eines drohenden Burnouts!
 

Der Alltag fordert uns vieles ab – nicht nur im Job müssen wir funktionieren und immer mehr leisten, auch privat sind wir mit Familie, Partner und Haushalt gefordert. Auf Dauer kann das ganz schön viel werden, sprich zu viel, und wir fühlen uns erschöpft und sogar überfordert und ausgebrannt. Wenn du unter folgenden Dingen leidest, dann kann es sein, dass mental ausgebrannt bist. 

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Daran erkennst du, dass du psychisch angeschlagen bist

1. Fatigue Syndrom

Wenn du trotz ausreichender Erholungsphasen dauerhaft müde bist, dann bist du wahrscheinlich vom chronischen Fatigue Syndrom betroffen. Das CFS geht mit unterschiedlichen körperlichen und neurokognitiven Symptomen einher wie Schlafstörungen, Krankheitsgefühl und Aufmerksamkeitsproblemen, aber auch Muskel- und Kopfschmerzen. Auch Reizdarm und Nahrungsmittelunverträglichkeiten stehen mit einem CFS in Verbindung. CFS wird in der Regel durch einen Infekt ausgelöst und kann sich auf Dauer und Nichtbehandlung auf die mentale Gesundheit niederschlagen.

2. Dauerhafte Antriebslosigkeit

Eine Erschöpfungsdepression, auch Burnout genannt, lässt sich nicht einheitlich definieren. Menschen sprechen von einem Burnout, wenn sie sich chronisch überlastet und mental ausgepowert fühlen. Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit und ein andauerndes Stimmungstief gehen einher damit. Während ein CFS in der Regel durch einen Infekt ausgelöst wird, beispielsweise durch Corona oder eine Grippe, ist ein Burnout meist auf berufliche und private Dauerüberforderung zurückzuführen. Neben schlechtem Schlaf sind Appetit- und Antriebslosigkeit sowie Herz-Kreislauf-Beschwerden auftretende Symptome.

3. Häufige Erkältungen

Wer mental ausgepowert ist, keinen Antrieb oder Lebensfreude (mehr) verspürt, hat vielfach auch mit Erkältungen oder grippalen Infekten zu tun. Das Immunsystem ist geschwächt und hat Viren und Bakterien nichts entgegenzusetzen. Wenn du dich also depressiv fühlst und körperliche Beschwerden sich dazugesellen, ist dies ein sicheres Zeichen, dass du mental erschöpft bist und eine Pause brauchst. Bei sämtlichen Anzeichen solltest du dringend mit deinem Hausarzt sprechen, um ein Behandlungskonzept zu entwickeln. 

4. Mangelende Lebensfreunde

Du fragst dich, wozu du morgens eigentlich noch aufstehst? Wofür du das alles machst? Wir alle haben Phasen, in denen man keinen Antrieb hat und alles infrage stellt. Dieser Zustand vergeht normalerweise wieder – wenn nicht, kann sie direkt in eine Depression führen und gehört behandelt. Sport ist ideal, um Körper und Geist zu stärken – Glückshormone werden ausgeschüttet, die uns zufrieden stimmen und uns ein gutes Gefühl geben.

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