Ernährungs-Tipps: Iss dich glücklich

Ernährungs-Tipps: Iss dich glücklich

Du bist, was du isst! Was hinter dieser Binsenweisheit steckt, wollen wir uns heute genauer ansehen. Denn dass eine gesunde und ausgewogene Ernährung unserem Körper guttut und ihn stärkt, ist klar. Aber auch das Glücksempfinden profitiert davon.

Bedeutet das nun, dass wir uns glücklich essen können? Und lässt sich damit auch unser Immunsystem für den bevorstehenden Winter stärken? 
Ja, bis zu einem gewissen Grad klappt das auf jeden Fall. Ein mit Nährstoffen versorgter, gesunder Körper fühlt sich wohl in seiner Haut, was natürlich auch unsere Gemütslage beeinflusst. Seht euch dazu auch weiterführende, von Experten geprüfte Inhalte zum Thema Gesundheit und Immunsystem an!

Doch wie können wir herausfinden, welche Nahrung dem Körper und der Seele guttut? Ganz einfach: Unser Körper sagt es uns. Durch mehr Achtsamkeit beim Essen lernen wir, wieder auf ihn zu hören. Räumen wir unserer Ernährung einen größeren Stellenwert und vor allem mehr Aufmerksamkeit ein, können wir herausfinden, was unser Körper wirklich braucht, um so lange wie möglich gesund und fit zu bleiben. 

Achtsam essen – der erste Schritt zum Glück

  • Stelle dir vor jeder Mahlzeit folgende Fragen: 
  • Warum esse ich?
  • Welche Lebensmittel tun mir gut? Und welche nicht? 
  • Setze dich zu den Mahlzeiten richtig hin und entspanne dich.  
  • Handy oder Fernsehen sind Ablenkungen, die du weglassen solltest.
  • Genieße dein Essen ganz bewusst! Richte deine Aufmerksamkeit auf Geruch, Farbe, Aussehen, Konsistenz.
  • Kaue dein Essen und lass’ dir Zeit dabei. Ein richtiges Sättigungsgefühl tritt erst nach ca. 20 Minuten ein.
  • Frage dich zwischendurch, ob du eventuell schon satt bist

Wenn du dich achtsam mit deinem Essen auseinandersetzt, lernst du, auf die Signale deines Körpers zu hören. So kann er dir sagen, was er braucht oder was du eventuell weglassen kannst. 

Im Folgenden stellen wir dir einige Lebensmittel vor, die nachweislich gut für die Gesundheit sind UND einen sehr positiven Einfluss auf unsere Stimmung haben:

Zitronen
Sauer macht nicht nur lustig, sondern auch gesund. Ein Glas Wasser mit dem Saft einer halben Zitrone sorgt für den perfekten Start in den Tag. Die gelben Zitrusfrüchte sind reich an Vitamin C und gut für das Wohlbefinden. Unser Geruchssinn liebt die Zitrusfrucht ebenfalls, was unsere Stimmung augenblicklich positiv beeinflusst.

Spargel
Das frische Stangengemüse gibt es nur im Frühjahr. Wer auf seine wertvollen Inhaltsstoffe nicht verzichten will, muss auf Spargel aus dem Glas zurückgreifen. Mit seinem Vitamin-B-Komplex spielt er eine wichtige Rolle für das Nervensystem und den Gemütszustand. 

Fetter Seefisch
Wenn du gerne Fisch isst, solltest du vor allem Makrele, Lachs oder Thunfisch wählen. Diese Arten verfügen über einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren und verbessern damit die Wirkung von Serotonin und Dopamin. Omega-3-Fettsäuren wirken positiv auf die Durchblutung und können vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen.

Avocados
Die in den Avocados enthaltenen gesunden Fette sowie die Aminosäure Tryptophan, Vitamin B6 und Folsäure werden im Körper in das stimmungsaufhellende Serotonin umgewandelt. Sie ist ein richtiger Stimmungs-Turbo, die Beere vom Avocadobaum.

Rosmarin und Salbei
Wer auf der Suche nach Entspannung ist, sollte auf diese Heilkräuter zurückgreifen. Ihre ätherischen Öle fördern die Durchblutung und können sich günstig auf verschiedene Hirnfunktionen auswirken.

Leinsamen
Leinsamen sind echte, einheimische Multitalente! In Kombination mit viel Flüssigkeit regulieren sie die Verdauung und beugen Verstopfungen vor. Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren wirken zusätzlich positiv auf Körper und Geist.

Walnüsse
Auch Walnüsse sind reich an langkettigen Omega-3-Fettsäuren, die die Gehirnfunktion unterstützen und die Stimmung heben. Wenn du einen Snack brauchst, kannst du besten Gewissens auch mal zu Walnüssen greifen: Die nahrhaften Kerne sind echtes Nervenfutter.

Rote Beete
Eine Handvoll Rote Beete am Tag liefert 30 % des täglichen Bedarfs an Folsäure. Das enthaltene Betanin sorgt nicht nur für die rötliche Färbung, sondern regt auch die Produktion des Neurotransmitters Serotonin an, das auch als "Glückshormon" bezeichnet wird.

Zwiebeln
Wer sich beim Zwiebelschneiden über gereizte Augen ärgert, sollte beim nächsten Mal an die besondere Wirkung der ältesten Kulturpflanze der Welt denken. Die Zwiebel verringert nämlich nicht nur das Risiko, an Magen-Darm-Krebs zu erkranken, sie hebt auch die Stimmung auf ein höheres Level.

Fazit
Schlussendlich ist Glück an sich ein sehr individuelles Phänomen. Es kann gar keine allgemeine Definition dazu geben, weil Glück für jeden Menschen etwas anderes bedeutet. Was wir jederzeit in der Hand haben, ist unsere Ernährung. WAS wir WIE (also auf welche Weise) zu uns nehmen, hat einen großen Einfluss auf unsere Stimmungslage. Wir tun also gut daran, diesem wichtigen Bereich unseres Lebens eine große Portion Aufmerksamkeit und Achtsamkeit zu schenken.

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