Gesund schwitzen Richtig saunieren - so geht`s

Ein Saunagang tut besonders im Winter Körper und Seele richtig gut. Doch man kann hier Einiges falsch machen. Wir erklären, was beim Saunieren zu beachten ist.

sauna

Im Vorfeld

Mindestens 2 Stunden solltest du einplanen für 2 bis 3 Saunagänge zwischen je 10 und 15 Minuten sowie ebenso lange Pausen nach dem Abkühlen. Iss in der Stunde vorher lieber nichts mehr – das verbessert die Hautdurchblutung, die in der Hitze wichtig ist. Und betrete die Sauna nur mit warmen Füßen! Ein Fußbad hilft.

In der Kabine

Da wir hierzulande die Sauna üblicherweise nackt besuchen, gehört auf den Sitz und unter die Füße ein Handtuch. Die Temperaturen in der finnischen Sauna steigen von ca. 40 Grad am Boden bis über 90 Grad auf der obersten Stufe. Sauna-Neulinge starten unten.

In der Auswahl

Die hohen Temperaturen und die trockene Luft der finnischen Sauna sind für die meisten geeignet. Menschen mit Atemwegserkrankungen profitieren oft auch von Dampfkabinen. Allen, die Linderung bei chronischen Kreuzschmerzen suchen oder ihren Blutdruck senken möchten, sei eine Infrarot-Wärmekabine ans Herz gelegt.

In der Hitze

Ein- bis zweimal wöchentlich schwitzen zeigt schon nach wenigen Wochen Wirkung: Saunieren hebt die Stimmung, stärkt die Abwehrkräfte und hilft bei Beschwerden des Bewegungsapparates. Für Bluthochdruck-Patienten ist das Tauchbecken dabei allerdings verboten!

In diesen Fällen nicht

Bei einem akuten Infekt, Fieber oder einem schwachen Herz mit unter 75 Watt Leistung ist vom Saunabesuch abzuraten. Wer unter einer chronischen Krankheit leidet, sollte immer vorher den Arzt um Rat fragen. Sonst gilt: im Zweifel verzichten.