Einfluss der Zahngesundheit Warum der Körper von gesunden Zähnen profitiert

Gesunde, strahlend weiße Zähne sind ein Schönheitsideal unserer Zeit. Und deshalb verbringen wir viel Zeit im Leben mit dem Putzen der Zähne. Etwa 54.000 mal putzen wir uns die Zähne im Laufe eines Lebens.  Gesunde Zähne tragen nicht nur zu einem sympathischen Erscheinungsbild bei, sie sind auch wichtig für die Nahrungsaufnahme. Aber sie sind noch mehr, denn inzwischen wissen wir schon lange, dass kranke Zähne auch für chronische Krankheiten zuständig sind. Zahngesundheit spielt für die gesamtgesundheitliche Situation des Menschen eine wichtige Rolle, die leider immer noch unterschätzt wird.

Weiße Zähne

Kaputte Zähne machen krank

 
Der Pflege und Gesunderhaltung von Zähnen kommt eine zentrale Bedeutung zu. Dazu gehört vor allem eine gesunde Ernährung und eine gute Zahnbürste. Welche Zahnbürsten effektiv sind, kannst du im Test auf freenet.de sehen. Sind deine Zähne erst einmal defekt, können sie nur noch repariert werden. Dazu kommen künstliche Materialien zum Einsatz. Diese sind aber kein gleichwertiger Ersatz zum gesunden, natürlichen Zahn.
 
Das kaputte Zähne krank machen, ist nicht erst seit heute bekannt. Und dabei sprechen wir nicht nur von entzündeten Zahnfleisch, Karies oder Paratondose. Erkrankungen wie Rheuma, Allergien, Herzprobleme, Prostata- oder Blasenentzündungen können die Folge sein.
 

Krankheitsherde im Mund

 
Jeder Zahn, der defekt ist, ist ein Krankheitsherd im Mund. Von dort aus führen Blutbahnen und Nerven in den ganzen Körper. Das bedeutet, die Keime und Bakterien werden weitergetragen und passieren jedes Organ. Es werden weitere Entzündungen ausgelöst. So kann eine entzündete Zahnwurzel für Entzündungen in den Herzklappen oder Nebenhöhlen verantwortlich sein. Aber auch an Herzinfarkt und Schlaganfall kann eine Parodontitis beteiligt sein.
 
Noch schlimmer sind chronische Entzündungen wie es bei einer Parodontitis der Fall ist. Dort werden Bakterien permanent in der Blutbahn transportiert. Wissenschaftler der italienischen Universität L´Aquila haben herausgefunden, dass es einen Zusammenhand zwischen chronisch entzündeten Zahnfleisch und diversen Erkrankungen gibt. Selbst bei der Entstehung von Bluthochdruck können kranke Zähne eine entscheidende Rolle spielen. Parodontitis und Bluthochdruck gehören in Deutschland zu den Volkskrankheiten. Immerhin sind mehr als 40 Prozent aller Erwachsenen an einer bakteriellen Zahnfleischentzündung erkrankt. Etwa acht Prozent haben sogar die schwere Verlaufsform der Erkrankung. Eine schlechte Zahnhygiene ist dafür mit verantwortlich. Außerdem wird durch Paratondose die Wirkung von Medikamenten gegen Bluthochdruck abgeschwächt.
 
Krank macht aber nicht nur die Parodontitis, sondern auch abgestorbene Zähne. Tote Zähne setzen Zerfallsprodukte im Mund frei. Diese können den Kieferknochen chronisch entzünden und so auch das ganze Immunsystem schwächen.
 
Natürlich kann man all diese Erkrankungen nicht mit einer Parodontitisbehandlung heilen, aber optimale Mundhygiene kann eine entsprechende Behandlung unterstützen.
 

Wie pflegst du Zähne richtig?

 
Zahnpflege fängt bei der Ernährung an. Eine gesunde Ernährung ohne industriell gefertigten Zucker und säurehaltige Getränke ist Grundlage gesunder Zähne. Greif lieber mehr zu frischem Obst und Gemüse, Vollkornprodukten sowie Milch und Käse. Wichtig: Zerkleiner die Mahlzeiten nicht zu sehr, schließlich brauchen die Zähne Arbeit. Beim Kauen wird Speichel produziert, welcher Speisereste beseitigt und Säuren neutralisiert.
 
Natürlich ist auch Zähne putzen die Grundlage einer hohen Zahngesundheit. Schon von klein auf sollten Zähne regelmäßig mindestens zwei Mal am Tag geputzt werden. Die richtige Zahnputztechnik ist dabei entscheidend. Und die ist gar nicht so einfach, denn mit einer herkömmlichen Zahnbürste werden Kauffläche, Innenseiten und Außenflächen gereinigt. Dabei darf nicht zu fest aufgedrückt werden, das schädigt Zahnfleisch und Zahnschmelz. Für Zwischenräume eignen sich Zahnseide und Dentalbürstchen. Natürlich gehört auch der regelmäßige Zahnarztbesuch  zur Mundhygiene. Und der sollte möglichst verbeugend sein.
 

Deshalb sind elektrische Zahnbürsten eine gute Alternative

 
Viele Menschen schrubben die Zähne regelrecht, um Speisereste und Belag zu entfernen und die Zähne sauber zu bekommen. Auf Dauer wird der Zahnschmelz, der den Zahn schützt, geschädigt. Wenn du dir die Methode einmal angewöhnt hast, ist es schwierig, wieder davon zu lassen. Moderne elektrischen Zahnbürsten oder Ultraschallbürsten sind effektive Alternativen zur herkömmlichen Zahnbürste, denn sie schonen Zahnfleisch und Zahnschmelz.