Superfood Microgreens: Das neue Superfood – Infos und Rezepte

Microgreens gelten als das neue Superfood. Wir verraten, was es mit dem Trend auf sich hat und zeigen tolle Rezepte.

Microgreens

Der neue Garten- und Footrend aus den USA kommt nun auch zu uns nach Hause. Mit Microgreens können wir nun auch in der kalten und grauen Jahreszeit frisches Gemüse ernten und essen. Wir erklären, wie Microgreens funktioniert und warum es so gesund ist.

Microgreens

Wer Lust auf gesundes und frisches Essen hat, findet mit Microgreens eine ganz neue Methode, mit der wir in den eigenen vier Wänden platzsparend selber leckeres Superfood anpflanzen können. Mit Microgreens genießen wir völlig saisonunabhängig unser Lieblingsgemüse wie Brokkoli, Radieschen oder Rotkohl – allerdings noch sehr jung. Denn beim Microgreen werden bereits die Keimlinge geerntet und verzehrt. 

Warum sind Microgreens so gesund?

Zum Zeitpunkt der Ernte hat das noch sehr kleine und junge Gemüse noch alle wichtigen Nährstoffe und Energien, die es benötigt, um zu wachsen. So ist der Anteil an Vitaminen und Spurenelementen wie Vitamin A, B6, C, Eisen sowie Proteinen deutlich höher als bei dem ausgewachsenen und reifen Gemüse. So haben Microgreens eine 4 bis 40-mal dichtere Mineralstoffkonzentration. Kein Wunder also, dass dieses Superfood immer mehr Anhänger findet. 

So einfach ist die Aufzucht von Microgreens

Die Aufzucht von Microgreens ist wirklich simpel und eignet sich auch hervorragend für Foodliebhaber, die eigentlich keinen grünen Daumen haben. Alles was wir dafür brauchen ist eine Anzuchtschale und entsprechende Saat. Dafür gibt es im Internet bereits verschiedene Sets zu kaufen. Mit einem solchen Komplettpaket können wir innerhalb von zwei bis drei Wochen unser Superfood selber ziehen. Das Beste daran ist, dass wir die Keimlinge weder düngen, noch jäten oder pikieren müssen. 

Anleitung: Einfach eine Schale etwa zwei bis drei Zentimeter hoch mit Anzuchterde befüllen, die Saat auf die Erde geben und leicht andrücken. Nun wird die Erde noch schonend befeuchtet, am besten mit einer Sprühflasche, und schon darf unser Superfood wachsen. Wichtig ist, auf den Hinweis zu achten, ob die Saat ein Licht- oder Dunkelkeimer ist. Im letzteren Fall müsste die Saat mit etwas Erde oder einem dunklen Deckel abgedeckt werden. Handelt es sich um einen Lichtkeimer, kann die Schale mit etwas Frischhaltefolie abgedeckt werden.

Pflege: Nun kommt die Challenge für alle mit einem braunen Daumen. Unsere Microgreens sollte feucht gehalten werden. Sobald die Erde also trocken ist, muss diese wieder gewässert werden. Das ist aber wirklich schon alles. Wenn nach einigen Tagen die ersten Keimlinge zu sehen sind, sie sich aufgestellt und sich die ersten Blätter gebildet haben, können wir die Abdeckung entfernen. 

Ernte: Nach etwa 14 Tagen, wenn die Pflanzen eine Höhe von 12-15 Zentimetern erreicht haben, sind die Microgreens erntereif. Nun können wir unser Superfood etwa zwei bis drei Zentimeter über dem Boden mit einer Küchenschere abschneiden. Und sofort verarbeiten.

Tipp: Wer nun wirklich gar keinen grünen Daumen hat, schon beim Wort "Anzuchterde" aufgegeben hat oder einfach Zeit sparen möchte, kann sich online ein Anzuchtsystem bestellen, bei dem wir keine Erde brauchen, nicht wässern müssen und bereits nach einer Woche ernten können.

Rezepte mit Microgreens

Gemeinsam haben die Food-Blogger Nadine und Jörg von Eat This! und Heimgart tolle Rezepte mit Microgreens entwickelt. Wir zeigen euch unsere Top 3!

Hier geht es zu leckeren und einfachen Rezepten mit Microgreens >>

Datum: 04.12.2019

Autor: Laura Pfeiffer