Selbsttest: Detox-Kur Tag 1: Der Start meiner ersten Saft-Kur

Ready, steady, glow – wir haben unsere 5-tägige Saftkur gestartet und sind schon jetzt gespannt, was das Detox-Programm der Münchener Marke "Pure Delight" verspricht. Was ist dran am großen Detox-Hype und dem danach versprochenen "reinen Gefühl"? Fühlen wir uns danach wirklich energieladener, fitter und vor allem clean? Wir nehmen euch mit in unsere Cleanse-Woche und verraten euch, wie es uns damit ging und ob es wirklich so leicht fällt auf feste Nahrung zu verzichten. 

puredelight

Hochmotiviert und ganz gespannt!

Zwischen 8:30 Uhr und 10 Uhr sollte meine Pure Delight Saftkur ins Büro geliefert werden. Ich war extra früh im Büro und hatte schon eine Tasse Tee intus, als dann gegen kurz nach 10 Uhr der Postbote kam. Was mir bisdahin am schwersten fiel: Der Verzicht auf Kaffee. Ohne meine morgendliche Dosis Koffein geht bei mir morgens normalerweise nichts und auch jetzt fühlte ich mich ein wenig träge, weswegen ich mich umso mehr auf meine frischen Säfte freute. Geliefert wurde heute für die ersten drei Tage. Neben den Säften, waren auch zwei leckere Tee-Sorten mit dabei: Eine Kräutertee-Mischung und eine eher fruchtige Mischung aus Grapefruit, Ingwer und Brenessel. Auch Kühlpax waren mit im Karton und hielten somit die Säfte optimal frisch. 
 

Mein erster Tag

Der erste Saft ist mehr Limonade als Saft und besteht aus einer Kräuterteebasis mit Apfel und Zitrone, was ihn besonders erfrischend macht. Da ich morgens nie großen Hunger habe, verspürte ich nach der Limonade auch keinen weiteren Hunger und konnte mit Tee und jeder Menge Wasser weiter in meinen Arbeitsalltag starten. 
Gegen Mittag meldete sich ein bisschen Apptetit und ich verspürte den Drang gleich schon den nächsten Saft zu trinken. Bis dahin hatte ich zwei Säfte getrunken und musste noch bis 14 Uhr warten. Ich muss allerdings sagen: So richtig starken Hunger hatte ich bis 14 Uhr nicht und auch Nachmittags hielt sich mein Magenknurren in Grenzen. 

Allerdings: Gerade um den Nachmittag herum hatte ich Probleme mich zu konzentrieren und habe eher die Zeit bis zum nächsten Saft gezählt, als mich wirklich mit meiner Arbeit zu beschäftigen. Zwar hatte ich keine Kopfschmerzen, was als Nebenwirkung aufgelistet war, dennoch war mir kalt und ich hätte mir gewünscht, einene etwas dickeren Pullover angezogen zu haben. Wirklich gesättigt fühlte ich mich später allerdings auch nach dem vierten Saft nicht und war schon jetzt gespannt auf die Nussmilch am Abend.

 

Ein schwacher Moment

Zwar ist eigentlich strikter Koffein-Entzug verordert, dennoch darf man laut dem Cleanse-Guide zu größter Not auf einen Espresso am Tag zurückgreifen. Bei einem blieb es leider nicht und neben dem morgendlichen Koffein-Schub, musste auch nachmittags ein kleiner Espresso über das Mittagstief hinweg helfen... morgen würde ich es besser machen, nahm ich mir vor.

Als ich Abends zuhause war, freute ich mich ganz gespannt auf die weiß, gräuliche Nussmilch mit Aktivkohle, die ich von der Arbeit mit nach Hause genommen hatte. Vielleicht lag es daran, dass ich kein Fan von Cashewmilch bin oder meine Erwartungen (und der kleine Hunger) zu groß waren, aber irgendwie hat mich die milchige Flüssigkeit nicht komplett überzeugt. Die Konsistenz ist eher flüssig, als cremig und die einzelnen Aktivkohle-Stückchen haben mich persönlich beim Trinken gestört. Dennoch war es angenehm einen süßen Abschluss am Tag zu haben, was an den Datteln und der Vanille im Getränk lag. 
Im Bett war ich ungefähr gegen 21 Uhr und ich muss sagen: Ich war wirklich K.O und müde. Hunger hatte ich allerdings nicht und konnte so mit einem ruhigen Magen einschlafen. Erster Tag geschafft!

 

Tag 2 meiner Saftkur findet ihr auf der nächsten Seite!

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