Die wichtigsten FAQs rund um die Fettabsaugung Die wichtigsten FAQs rund um die Fettabsaugung

Es ist ein knappes Rennen, aber die Fettabsaugung führte auch im vergangenen Jahr 2017 noch das Ranking der häufigsten Schönheitsoperationen an. Knapp 1,6 Millionen Fettabsaugungen wurden weltweit durchgeführt. Auf Rang zwei mit knapp 1,5 Millionen Fällen steht die Brustvergrößerung. Die Lidplastik liegt mit gut 1,3 Millionen Eingriffen auf Rang 3. Eine Abwägung der wichtigsten Überlegungen zur häufigsten Schönheitsoperation, der Fettabsaugung, unternimmt der folgende Beitrag.
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Die Fettabsaugung stellt eine langfristige Lösung dar


Die Fettabsaugung und das sportliche Training, um Fettpölsterchen zu verlieren, haben viele Parallelen und kommen doch an einem Punkt nicht auf einen gemeinsamen Nenner. Tatsache ist, dass das Ziel bei beiden Ansätzen ähnlich sein dürfte. Es geht darum, Fett abzubauen, Gewicht zu verlieren und einen schöneren Körper zu bekommen. In der Praxis jedoch sieht es häufig so aus, dass eine Gewichtsreduktion vor allem die Körperform mächtig ins Ungleichgewicht bringt. 
 
Was bleibt sind häufig Depots an Stellen, an denen sie ganz besonders unbeliebt sind und auch nur durch extreme (meist ungesunde) Diäten bekämpft werden können – oder gar durch modernste Diätformen wie die Kryolipolyse. Die Fettzellen blieben aber dennoch bestehen. An diesem Punkt angelangt an eine Fettabsaugung zu denken, um nach einer Diät den Körper von den übrig gebliebenen Fettzellen zu befreien, ist eine langfristig gedachte Lösung. Der Effekt könnte das i-Tüpfelchen auf dem Abnehmerfolg sein und dient der Prävention, denn nach einer Fettabsaugung werden sich nicht an derselben Stelle wieder Fettpölsterchen bilden.


Fettabsaugung in der Nähe oder in der Ferne?


Es scheint ein Trend zu sein, dem ganz unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen. Viele jener, die in punkto Schönheit operativ nachhelfen wollen, fahnden nicht etwa vor Ort nach einem kompetenten Mediziner, sondern suchen buchstäblich das Weite. Während die Schönheitsoperation im Ausland mit günstigeren Preisen zu locken scheint, schätzen auch viele Interessierte die Anonymität der Ferne. 


Vor- und Nachteile gibt es sowohl für die Operation zuhause als auch für die Reise in die Ferne. Wer beispielsweise keinen Hehl um seine Ambition macht, sich Fett absaugen zu lassen, kann auch vor Ort nach einem Arzt suchen, der den Eingriff durchführt. Wer ganz unabhängig vom Ort vor allem auf die Fähigkeiten, Kenntnisse und auch Erfahrungen Dritter setzen möchte, findet bei Plattformen wie Jameda unabhängige Bewertungen anderer Patienten. Sucht man also beispielsweise einen Experten für Fettabsaugung in München, so erscheint Dr. Garcia ganz oben in der Liste, was an der Note 1,0 bei 203 angegebenen Bewertungen liegt und damit auch eine Reise nach München wert sein kann.


Fettabsaugung stationär oder ambulant?


Ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Wahl des Operateurs bzw. des Orts könnte auch die Menge an Fett sein, die abgesaugt werden soll. Als fast schon magische Grenze werden häufig vier Liter genannt. Wer weniger als vier Liter an Fett absaugen lassen möchte, darf nach der Operation, nach der Kontrolle und der intensiven Kühlung wieder nach Hause. Dieser Eingriff erfolgt ambulant. Ab vier Litern raten Experten dazu, einen eintägigen stationären Aufenthalt einzuplanen. 


Die Techniken variieren, die Grundmodalitäten bleiben


Jede operative Form der Fettabsaugung sieht vor, dass Fett über Kanülen abgesaugt wird. Die fast schon als traditionell zu bezeichnende Methode sieht vor, dass eine spezielle Flüssigkeitslösung unter die Haut gespritzt wird. Wirken die sich darin befindlichen Schmerzmittel, werden Fettzellen mittels Kanülen abgesaugt. Welche Technik dabei im Einzelnen Anwendung findest, ist auch abhängig vom Operateur. Die Möglichkeiten variieren meist mit Blick auf die Bewegung der Sonden. So gibt es mittlerweile Methoden, bei der Wasserstrahl-Sonden zum Einsatz kommen und andere, bei denen Vibrationsbewegungen das Prozedere der Fettabsaugung begleiten. 


Mittlerweile wird auch die Fett-Weg-Spritze am Markt gehandelt, bei der nicht etwa eine klassische Operation erfolgt, sondern kleinere Problemzonen mithilfe eben dieser Spritze bekämpft werden sollen. Was bei dieser Methode passiert, ist schnell beschrieben: Der Wirkstoff setzt an der Membran der Fettzellen an und löst an dieser Stelle die Cholesterinbausteine auf. Über Leber und Lymphe werden die einzelnen Bestandteile dann ausgeschieden. Unterstützend kann eine Lymphdrainage helfen.


Die klassische Fettabsaugung wird häufig kombiniert


Was immer häufiger umgesetzt wird, ist die Verquickung von zwei verschiedenen Schönheitsoperationen: Die Fettabsaugung kann an dieser Stelle als das Finale des Diäterfolgs einerseits gesehen werden, andererseits auch als Möglichkeit, Eigenfett abzusaugen und an anderer Stelle wieder einzusetzen. Gemeint ist damit das sogenannte Lipofilling: die Brustvergrößerung mit Eigenfett. Wer diese Doppeloperation anbietet, hat sich meist eine Technik zurechtgelegt, bei der das abgesaugte Fett aufbereitet werden kann, bevor es implantiert wird.


Die Aufbereitung erfolgt durch die Reinigung des Fettgewebes. Dabei wird das gewonnene Fettgewebe von allem befreit, was eine Infektion auslösen könnte, wie beispielsweise Entzündungsstoffe. Um eine hohe Konzentration des Eigenfetts zu bekommen, wird die Flüssigkeit zentrifugiert bevor sie in die Brust injiziert wird. Von Vorteil ist diese Methode vor allem deswegen, weil kein Fremdkörper eingesetzt werden muss – das heißt auch: keine großen Narben und eine nur sehr geringe Infektionsgefahr liegen bei diesem Verfahren vor.

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