Abnehmen Schlanke Grundregeln

Sie futtern den ganzen Tag lang vergnügt Leckereien, passen aber trotzdem in Größe 36. Wie machen diese Frauen das nur?

Schlanke Frau mit Maßband

Schauen wir uns die schlanken Grundregeln einmal genauer an.

  1. Egal, was Victoria Beckham sagt: Hungern macht dick. Forscher entdecken immer wieder neue, machtvolle Mechanismen, mit denen unser Körper auf Hunger mit noch mehr Appetit und äußerster Sparsamkeit beim Verbrauch von Kalorien reagiert. Der Höhlenmensch von heute ist eben nicht kompatibel mit vollen Supermärkten – und das Resultat heißt „Jo-Jo-Effekt“.
  2. „Iss lieber etwas Gesundes“, haben wir auch schon gehört. Jetzt ist es amtlich: Forscher der Yale Universität haben Anfang des Jahres 23 Studien aus acht Industrieländern miteinander verglichen, um herauszufinden, was Menschen langfristig ihre schlanke Linie halten lässt. Und was kam heraus? Empfohlen werden – oh Wunder – Obst, Gemüse, Vollkorn, Fleisch und Fisch mit wenig Fett sowie magere Milchprodukte, also Nahrungsmittel mit niedriger Energiedichte. Sie stillen den Hunger, ohne uns mit Kalorienwellen zu überfluten. Der Trick funktioniert also, wenn man sich wirklich satt isst – aber nur mit guten Dingen – und auf Fette, Alkohol und Zucker verzichtet.
  3. Bewegen. Auch nicht neu, schon klar, aber trotzdem wahr. Die schlanke Kollegin joggt dreimal die Woche 30 Minuten, nicht lange, aber lange genug, um ihren Fettstoffwechsel in Fahrt zu bringen. Sie verbrennt nicht nur beim Training mehr Energie, sondern auch in der restlichen Woche. Der Grund: Wenn wir uns bewegen, entstehen in den Muskelzellen Kraftwerke, sogenannte Mitochondrien, die mit Vorliebe Fett verheizen, und zwar 24 Stunden am Tag. Bei guter Pflege erhöhen die kleinen Schätzchen unseren Grundumsatz also rund um die Uhr. Wer hätte gedacht, dass man Mitochondrien mal Kosenamen gibt?

Neben diesen drei Basics der entspannten Schlanken gibt es natürlich noch die Kür, quasi die Sonderausstattung auf dem Weg zur Bikinifigur. Fangen wir mit dem Frühstück an: Der alte Leitsatz „Frühstücke wie ein Kaiser ...“ war vor einem Jahr durch eine englische Studie in Verruf geraten, nach der das Müsli am Morgen doch nicht den Chips-Hunger am Abend verhindert. Bei den 3600 Frauen, die im Rahmen einer US-Studie 20 Jahre lang regelmäßig gewogen wurden, klappte er dennoch: Die Frühstückerinnen blieben weitaus schlanker als ihre morgens fastenden Mitstreiterinnen. Wir merken uns: Frühstück ist gut. Was man von den neuesten Ernährungs-Moden nicht behaupten kann. Das unsere schlanke Kollegin sich von den ständig wechselnden Diät- News nicht aus der Ruhe bringen lässt und ihre Käsestulle auch dann futtert, wenn Brot gerade als Figurfeind Nummer 1 verschrien wird, offenbart eine weitere, schlanke Stärke. Die hat nichts mit dem Magen zu tun, sondern mit der Seele.

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