Trockene Haut: Was hilft wirklich?

Trockene Haut: Was hilft wirklich?

Jeder Mensch hat einen anderen Hauttyp. Besonders störend ist trockene Haut, die sich kaum pflegen lässt. Was hilft wirklich bei trockener Haut und welche Pflegeprodukte gilt es zu vermeiden? Diese und weitere Fragen werden hier beantwortet.

Wie entsteht trockene Haut?

Welchen Hauttyp man hat, kann man meist nicht selbst entscheiden. Doch wie entsteht trockene und feuchtigkeitsarme Haut überhaupt? Meist bringen Menschen die Anlage dazu, unter trockener Haut zu leiden, mit. Trotzdem wird die Trockenheit durch bestimmte Faktoren begünstigt. Wenn die Haut zum Beispiel nicht ausreichend Schutz und Pflege bekommt, wird sie immer trockener.

Auch Kälte, Hitze, Wasser sowie Sonne können die Haut austrocknen. Ebenso sorgen Hormonschwankungen und Reizstoffe für vermehrte Trockenheit. Außerdem entsteht trockene Haut durch Flüssigkeitsmangel. Daher ist es wichtig, ausreichend Wasser zu trinken. Zwei bis drei Liter täglich werden empfohlen. Auch eine einseitige Ernährung begünstigt Hautprobleme.

Was passiert bei trockener Haut?

Trockene Haut sorgt schnell für ein müdes und fahles Hautbild. Die Haut ist nicht mehr in der Lage, den Verlust an Feuchtigkeit und Fetten auszugleichen. Zudem wird die Hautbarriere immer mehr geschwächt. Die menschliche Haut hat von Natur aus eine Schutzschicht. Diese ist dazu da, die Haut vor negativen Einflüssen von außen zu schützen. Allerdings sorgt Trockenheit dafür, dass die Schutzschicht immer schwächer wird. Dadurch können UV-Strahlen die tieferen Hautschichten schädigen und sogar Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme verursachen. Zudem wird dadurch die trockene Haut immer mehr verstärkt.

Trockene Haut – üblich im Alter

Sowohl junge als auch alte Menschen sind von trockener Haut betroffen. Mit zunehmendem Alter wird die Haut immer mehr geschwächt. Daher eignet sich auch ein Anti-Aging Serum, damit die Haut wieder frisch und gesund aussieht.

Allerdings neigen auch viele ältere Menschen dazu, zu wenig Wasser zu trinken. Daher ist es wichtig, auch im Alter ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Nur dann kann die Haut Flüssigkeitsdefizite ausgleichen und eine intakte Schutzschicht bilden.

Trockene Haut im Winter

Der Winter ist die Jahreszeit, in der wohl die meisten Menschen mit trockener Haut zu tun haben. Durch die trockene Heizungsluft wird der Haut Feuchtigkeit entzogen, sodass sie empfindlich und rau wird. Außerdem ist die Luftfeuchtigkeit wesentlich geringer als im Sommer. Dadurch wird die Haut auch draußen immer trockener.

Ein weiterer Grund für trockene Haut im Winter ist, dass sich die Blutgefäße der Haut durch Kälte zusammenziehen. Dadurch können sie die Wärme im Körperinneren halten. Allerdings wird dadurch auch die Blutzufuhr zur Haut heruntergefahren und ein blasses Erscheinungsbild macht sich bemerkbar. Die Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr nimmt ab und der Stoffwechsel der Haut verlangsamt sich. So wird sie immer trockener.

 

Was hilft bei trockener Haut?

Trockene Haut im Winter sollte besonders gepflegt werden. Cremes und Seren, die eine feuchtigkeitsspendende Wirkung haben, können die natürliche Schutzschicht der Haut aufbauen. In der kalten Jahreszeit darf man zu besonders reichhaltigen Formeln greifen. Das bedeutet, dass die Cremes mehr Fett enthalten.

Generell und vor allem im Winter hilft auch Urea. Es handelt sich dabei um einen pflegenden Harnstoff, der in verschiedenen feuchtigkeitsspendenden Produkten enthalten ist. Ein Gehalt von 3 bis 12 % ist hierbei ratsam. Dieser Inhaltsstoff ist in der Lage, intensiv Feuchtigkeit zu spenden und sie in der Haut zu binden.

Manchmal reagiert trockene Haut auch sehr empfindlich. Das wundert niemanden, immerhin ist die Schutzbarriere stark beeinträchtigt. Kommt es daher bei einem Pflegeprodukt zu Hautreizungen, sollte man sich nach einem milderen Produkt umsehen. In der Apotheke gibt es eine sogenannte Basiscreme, welche gänzlich auf allergene Stoffe verzichtet. Doch auch viele Naturprodukte sind frei von Zutaten, die die Haut reizen können.

Wer trockene Haut hat, sollte zudem auf die richtige Reinigung achten. Viele Reinigungsprodukte können die Hautbarriere zusätzlich angreifen. Während das bei Menschen mit einem normalen Hauttyp kein Problem ist, kann das bei trockener Haut schnell zu noch stärkerer Trockenheit führen. Daher sollte man nur auf milde Reinigungsmittel setzen, die die natürliche Schutzschicht der Haut nicht angreifen. Auch hier wird wieder der Feuchthaltefaktor Urea empfohlen. Doch auch Ceramide sorgen dafür, dass die Barriere intakt bleibt und die Feuchtigkeit in den Hautzellen gespeichert wird.

Trockene Haut – ab wann zum Arzt?

Obwohl trockene Haut sehr störend ist, sind die Ursachen meist harmlos. In einigen Fällen ist es allerdings ratsam, einen Hautarzt aufzusuchen. Wenn die Haut anhaltend trocken ist und selbst die fettigste Creme nichts hilft, ist der Gang zum Arzt ratsam. Doch auch dann, wenn sich an verschiedenen Körperpartien sichtbar schuppende, trockene Hautstellen entwickeln, sollte das von einem Fachmann abgeklärt werden.

In einigen Fällen beginnt trockene Haut auch stark zu jucken oder zu schmerzen. Ein gewisser Juckreiz ist in der Regel normal. Auch Schmerzen durch feine Risse können auftreten. Allerdings sollte ein Arzt aufgesucht werden, wenn die Symptome zunehmen.

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