Produkte mit Cannabis Beautywunder Hanf

Vorsicht, Suchtgefahr! Denn Hanf ist ein echtes Beauty-Wunder! Das aus der Pflanze gewonnene Öl pflegt und stärkt die Haut - ganz ohne Rausch.

Frau mit Creme

Älteste Kulturpflanze der Menschheit

Obwohl die meisten bei Cannabis erstmal an Love, Peace und „Hippieness“ denken, überzeugt Nutzhanf mit ganz anderen positiven Effekten – auch wenn Marihuana und Hanf aus der gleichen Pflanze (Cannabis sativa) gewonnen werden. „Man müsste einen Joint in der Größe eines Telefonmastes rauchen, um von Hanf high zu werden“, scherzte die The-Body-Shop-Gründerin Anita Roddick. In Hanf stecken nämlich nur minimale Spuren von dem berauschenden Stoff THC (Tetrahydrocannabinol).
Das grüne Gewächs gehört stattdessen zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit – bereits vor 12000 Jahren wurde in China und Persien Hanf als Getreide angebaut. Die Samen sind ein wahres Superfood: reich an Proteinen, Vitaminen, ungesättigten Fetten und Mineralien. Aus den Bastfasern des Stängels können hingegen Textilien und Papier hergestellt werden. So druckte Gutenberg im Jahr 1455 die erste Bibel auf Hanf und auch der Entwurf zur amerikanischen Unabhängigkeitserklärung wurde auf Hanfpapier geschrieben.

Wertvolle Fettsäuren für Problemhaut

In Seren, Cremes, Shampoos und Co. kommt jedoch das kostbare Samenöl zum Tragen, das schon die alten Römer in Salben und Bädern verwendeten. „Es besteht zu 80 Prozent aus essenziellen Fettsäuren wie Omega 3, 6 und 9“, erklärt Jennifer Hirsch, die als Beauty-Botanikerin für The Body Shop tätig ist. Das Geheimnis ist die Zusammensetzung dieser Fettsäuren, denn sie ähnelt der Beschaffenheit von menschlicher Haut und kann so optimal aufgenommen werden. „Hanföl stärkt die Barrierefunktion und ist die perfekte Feuchtigkeitspflege, da der transepidermale Wasserverlust reduziert und die Haut ideal durchfeuchtet wird“, so die Pflanzenexpertin. Aber auch bei Problemhaut wie Neurodermitis, Schuppen echte oder Unreinheiten zeigen sich die Vorteile des kalt gepressten Öls durch seine antibakterielle und antientzündliche Wirkung. „Außerdem enthält es zellschützendes Vitamin E, welches freie Radikale, z. B. UV-Strahlung oder Luftverschmutzung, bekämpft.“

Umweltschützer Hanf

Sowieso ist Hanf ein echter Umweltschützer: Denn die Pflanze, die kaum Wasser zum Leben braucht und bis zu sechs Zentimeter pro Tag wächst, bindet viermal mehr CO2 aus der Luft als Bäume. Und extrem widerstandsfähig ist Hanf zudem, sodass keinerlei chemischer Pflanzenschutz zum Einsatz kommen muss. High Five auf die Wunderpflanze, die viel mehr ist als Schall und Rau(s)ch.