Vielseitige Heilpflanze Produkte mit Myrrhe

Schon die alten Römer wollten immer nur das eine: Myrrhe. Logisch. Schließlich hilft die Heilpflanze bei Husten, sorgt für innere Ruhe – und duftet einfach yummy!

Myrrhe

Geerntet wird Myrrhe übrigens vom tropischen Balsambaum, der in Afrika, Arabien und Indien zu Hause ist. Dieser bis zu zehn Meter hohe Baum gehört zur Familie der Weihrauchgewächse. Um sich gegen unliebsame Eindringlinge zu schützen und Wunden zu verschließen, sondert der Baum flüssiges Harz aus der Rinde ab. Dort erstarrt es in der Luft.

Das ist die biologische Erklärung. Es gibt allerdings noch eine, die uns viel besser gefällt: Die Liebesgöttin Aphrodite verzauberte das Mädchen Smyrna (griechisch für Myrrhe), die sich in ihren Vater verliebte. Nach zwölf Nächten mit ihm war sie schwanger. Als ihr Vater erfuhr, dass es seine Tochter war, die ihn verführt hatte, wollte er sie töten. Smyrna bat die Götter um Hilfe und wurde in einen Myrrhenbaum verwandelt. Darüber weinte sie bittere Tränen – eben den Myrrhenharz.

Ach ja, es könnte übrigens auch gut sein, dass Sie Myrrhe schon einmal getrunken haben. Die antiken Winzer Roms und Griechenlands räucherten ihre Weinfässer mit Myrrhe aus, weil das Harz konservierend wirkt. Auch ihr Wein wurde mit Myrrhe gewürzt. Etwas Vergleichbares wird auch heute noch ausgeschenkt: der geharzte Retsina.

 

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