Beauty-Lexikon Die Pflanze ist eine Verführerin

Er hilft uns, Männer rumzukriegen, regt die Kreativität an und lindert Hautprobleme. Was kann die zarte Power-Pflanze eigentlich nicht?

Jasmin Pflanze

Kein Wunder, denn die Pflanze ist eine wahre Verführerin: In der Aromatherapie hilft Jasminöl, sich fallen zu lassen und die eigene Sinnlichkeit zu genießen. Der Duft stimmt leicht und beschwingt und regt die Kreativität an. Er löst Ängste und Stresssituationen auf. Und ganz nebenbei ist die Pflanze auch eine dufte Krankenschwester. Die krampflösende Wirkung lindert Rückenschmerzen und entspannt bei Menstruationsbeschwerden. Das Öl wirkt außerdem beruhigend, leicht desinfizierend und feuchtigkeitsspendend – perfekt bei Hautproblemen.

Während der Jasmintee bei uns schlimme Erinnerungen an die 80er-Jahre weckt (selbst getöpfertes Teeservice, stricken und diskutieren!), steht er in Asien für Sinnlichkeit, Erotik und Weiblichkeit. Für die originale Zubereitung werden frische Blüten mit vorgetrocknetem grünem Tee gemixt. Jasmintee soll stimulierend auf Geist, Körper und auf die Geschmacksnerven wirken und wird daher besonders gern zum Essen getrunken. Studien belegen außerdem, dass der Cholesterinwert durch regelmäßigen Genuss erheblich gesenkt werden kann.

Im Orient ist es üblich, die wohlriechenden Blüten aufzufädeln und als kleine Girlande ins Auto oder in Räume zu hängen. Denn – und das ist das Schöne – Jasmin ist nicht nur „Anheizer“, sondern auch ein Symbol für die Unvergänglichkeit der Liebe.

 

Autor: Iris Soltau

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