Anti-Pollution Die beste Hautpflege gegen Luftverschmutzung

Schadstoffe durch Luftverschmutzung lassen die Haut altern. Wie uns Feinstaub & Co schaden und welche Hautpflege gegen Schadstoffe am besten ist, verraten wir hier.

Gesichtspflege Beauty seasons.agency : Jalag : Kahlbrandt, Gero

UV-Strahlen: Der alltägliche Stress für unseren Teint

Die Sonne ist Lebensspenderin, aber ihre negativen Folgen spüren wir im Sommer, wenn unsere Haut gerötet ist. Grund dafür sind die kurzwelligen UVB-Strahlen. Sie dringen in die Oberhaut ein und sorgen dort für Pigmentstörungen und können Schädigungen der Zell-DNA verursachen. Ihre Intensität ist in der Mittagszeit 150-mal höher als in den frühen Morgenstunden. Die UVA-Strahlung ist weniger Schwankungen ausgesetzt und somit ein ständiges Risiko und auch vorrangig für die lichtbedingte Hautalterung verantwortlich. Die langwellige Strahlung dringt tief in das Unterhautgewebe ein und sorgt dort für oxidativen Stress. Dieser schwächt die gesunden Hautzellen und lässt das Bindegewebe instabil werden. Zusätzlich werden Kleinstentzündungen hervorgerufen, die die kollagenabbauenden Prozesse in der Lederhaut fördern. Die Folge sind Falten. Neueste Studien belegen, dass auch HEV-Licht (high energy visible), das beispielsweise von Computerbildschirmen ausgeht, die Haut altern lässt. Kleidung schirmt die Strahlung ab. Zusätzlich hilft mineralischer oder chemischer UV-Schutz. Antioxidative Pflanzenwirkstoffe und Vitamine (z. B. A und E) stärken die Hautbarriere und helfen so, oxidativen Stress abzumildern.

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Schnelle Linderung bei Irritationen

Umwelteinflüsse haben einen langfristigen Einfluss auf unsere Hautalterung. Während wir diese jedoch nicht gleich feststellen, kann es aber auch zu akuten Rötungen oder Reizungen durch Feinstab, Ozon, UV-Licht, Stress oder Alkohol kommen. Ähnlich wie bei einem Burn-out von Körper und Seele gibt es dieses Phänomen auch bei unserer Haut. Diese reagiert bei Dauerfeuer nämlich auch mit einem Erschöpfungszustand. Die vielen durch sie verlaufenden Nerven reagieren dann hypersensibel. Mit dem Ergebnis, dass die Hautfunktionen durcheinandergeraten und Entzündungen durch den Botenstoff Histamin gefördert werden können. Eine geschwächte Hautbarriere in Verbindung mit Belastung von außen führt obendrein zu transepidermalem Wasserverlust. Nun heißt es „bloß nicht noch weiter stressen“, sondern in den Beruhigungsmodus switchen. Also Finger weg von Peelings oder alkoholhaltigen Reinigern. Lieber mit schonenden und reizlindernden Substanzen wie Rosen- oder Ballonrebenextrakt der Haut einschmeicheln. Entzündungshemmende Wirkstoffe wie Ectoin bieten Sofortschutz und stabilisieren die Zellen gegen Umwelteinflüsse. Um die Barriereschicht, den Schutzmantel der Haut, zu stärken, eignen sich Produkte mit pflanzlichen Ceramiden und Lipiden.

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