Anti-Pollution Die beste Hautpflege gegen Luftverschmutzung und Schadstoffe

Schadstoffe durch Luftverschmutzung lassen die Haut altern. Wie uns Feinstaub & Co schaden und welche Hautpflege gegen Schadstoffe am besten ist, verraten wir hier.

Gesichtspflege Beauty seasons.agency : Jalag : Kahlbrandt, Gero

Die Folgen für unsere Haut durch Luftverschmutzung und die damit verbundene Alterung rückt immer mehr in den Fokus. Pollution als extrinsischer (äußerer) Faktor der Hautalterung kann dabei in zwei Gruppen eingeteilt werden: primäre Schadstoffe wie Feinstaub oder Stickstoffoxide, die von industriellen Anlagen, Autos, Lkws und Flugzeugen abgegeben werden und sekundäre Schadstoffe wie Ozon, die durch chemische Reaktionen, UV-Strahlen und Wärme entstehen. Zusammen setzen sie unserem größten Organ zu und führen zu frühzeitiger Alterung, die sich in Pigmentflecken, stumpfem Teint und Falten äußert. Neben den längerfristigen Erscheinungen können die negativen Umwelteinflüsse aber auch unmittelbar Reizungen und Rötungen verursachen. Unsere Devise: Schutz gegen Schmutz!

Autor: Andreas Coenen

Freie Radikale: Angriffslustige Teilchen mit Tiefenwirkung

Es ist das altbekannte Spiel Bad Guys gegen Good Guys. Erstere sind in diesem Fall die freien Radikale, die Zweitere, unsere Hautzellen, ausnutzen. Die instabilen Moleküle versuchen sich an gesunde Zellen anzudocken und so ihre Balance wiederzuerhalten. Dadurch lösen sie eine Kettenreaktion aus, die die ehemals gesunden Zellen instabil werden lässt. Bezogen auf unsere Haut, hat dies den Effekt, dass das Gewebe altert und Falten entstehen. Die hochaggressiven Sauerstoffteilchen sind Gift für alle lebenden Zellen: Sie schädigen Proteine, greifen Fettmoleküle in den Zellen an und verursachen auf diese Weise Brüche in den DNA-Strängen unseres Erbguts. Normalerweise verfügt die Haut über Enzyme und Vitamine, die freie Radikale neutralisieren können. Jedoch steigern Stress, Umweltgifte oder Rauchen die Bildung der Störenfriede im Körper. Besonders negativ wirkt sich ein hoher Ozongehalt in der Atemluft aus. Bei vermehrter Bildung von freien Radikalen oder bei ungenügender Zufuhr p anzlicher Nahrung kommt es zum oxidativen Stress im Körper. Wirkstoffe wie Niacinamid und Antioxidantien sind hier der Schlüssel. Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe wie beispielsweise ß-Carotin oder Lycopin (der rote Farbstoff der Tomaten) agieren als Radikalfänger.

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Feinstaub: Nano-Gefahr aus der Luft für unsere Haut

Er ist um uns herum – auf dem Arbeitsweg, bei der Fahrradtour und in der eigenen Wohnung – Feinstaub. Die winzig kleinen Partikel haben einen Durchmesser zwischen 0,1 und 10 Mikrometer. Unterschieden wird zwischen primärem Feinstaub, der durch Emission aus Kraftfahrzeugen, Fernheizwerken oder Heizungen resultiert. Entsteht er durch gasförmige Vorläufersubstanzen wie Schwefel- und Stickoxide, wird er als sekundärer Feinstaub bezeichnet. Laut einer Studie des Umweltbundesamtes hat zwar die Belastung durch Feinstaub in der Luft deutschlandweit in den letzten 25 Jahren stetig abgenommen, aber in Ballungsräumen werden regelmäßig die Grenzwerte überschritten. Die an den Partikeln haftenden Chemikalien dringen in die Haut ein und schädigen sie. Stickoxide beispielsweise führen zu Entzündungen. Schwefeldioxid schädigt den Hydrolipid lm, die Haut wird empfindlich. Zusätzlich schwächen die Luftschmutzpartikel die Hautbarriere. Das hat zur Folge, dass der Teint mit Juckreiz und Reizungen reagiert. Antioxidative Pflanzenwirkstoffe wie Weintrauben-Polyphenole oder Chlorellaextrakt stimulieren die körpereigenen Abwehrmechanismen. Zusätzlich wird durch Reinigung der Feinstaub von der Haut entfernt.

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