Beauty-Tipps 5 Wege zu schönem Haar

Mit diesen fünf Pflegetipps hast du im Handumdrehen wieder glänzend schönes Haar.

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Effektive Produkte

Mit System: Das „Nioxin Starter Set 2“ besteht aus drei Schritten – Shampoo und Conditioner pflegen und stärken Haare und Kopfhaut, das Scalp Treatment aktiviert den Haarwuchs (von Wella, ca. 35 Euro). Gute Nacht: „Anaphase Neoptide“ fördert die Nährstoff-Versorgung der Haarwurzeln mit Shampoo und Nacht-Treatment (von Ducray, ca. 43 Euro). Pflanzenkraft: „Invati Scalp Revitalizer“ spendet mit Kurkuma und Ginseng Energie (von Aveda, ca. 21 Euro). Aperitif: Der Pre-Conditioner „Soin Premier Thérapiste“ stärkt und nährt das Haar vor der Haarwäsche (ca. 35 Euro, von Kérastase). Verstärker: „Fibralogy Haarprachtkur“ umhüllt die Faser und lässt das einzelne Haar kräftiger erscheinen (von L’Oréal, ca. 9 Euro). Coffee to go: „Plantur 39 Tonikum“ weckt die Haarwurzeln mit Koffein (von Dr. Wolff, ca. 9 Euro).

Ernährung

Diese Nährstoffe kommen ganz glänzend bei den Haarwurzeln an: Vitamin A (in Milchprodukten, Aprikosen, Karotten, Paprika, Spargel, Spinat und Fisch) aktiviert die Zellteilung. Die B-Vitamine in Hefe, Fleisch, Eigelb, Nüssen, Hülsenfrüchten und Weizenkeimen geben Kraft und sorgen für gesunde Kopfhaut. Vitamin H (Biotin) verleiht Glanz. Viel davon steckt in Eigelb, Vollkornprodukten und Nüssen. Keratin besteht vor allem aus Eiweiß – Kartoffeln, Getreide, Tofu und Eier liefern die wichtigen Bausteine. Eier, Käse und Hülsenfrüchte steuern Zink bei, das die Haarwurzel vor Entzündungen schützt. Eisen in Fleisch, Linsen und Hirse ist ein Energiespender und leitet Sauerstoff in die Haarzellen. Vitamin C ist dabei behilflich und stärkt die Zellen im Haarschaft. Vitamin-C-Lieferanten sind alle Zitrusfrüchte, Beeren und Kohlgemüse. Für Bequeme: Den Food-Cocktail gibt’s auch als Pille (z. B. von Priorin, 120 Kapseln ca. 35 Euro).

Eigenbluttherapie 

Haarwurzeln sind wie Dracula: „Sie brauchen Nährstoffe aus unserem Blut. Die sogenannte Eigenblut- oder PRP-Methode liefert sie“, sagt Dr. Cornelius Grüber, plastisch-ästhetischer Chirurg im Hamburger Hanseaticum. Das „Platelet Rich Plasma“ (Englisch für thrombozytenreiches Blutplasma) enthält alle Bausteine und Wachstumsfaktoren, die schlappe Haarwurzeln aus dem Formtief holen und gesundes Wachstum fördern sollen: Das Blut wird den Patienten entnommen und zentrifugiert. Dabei setzt sich das reichhaltige Plasma vom Rest ab, wird vom Arzt auf eine Spritze gezogen und über die ganze Kopfhaut in Mini-Dosen injiziert. Nach drei bis vier Monaten sollten neue Haare sprießen. Preis: ab 450 Euro.

Botox für die Haare

Ständiges Stirnrunzeln führt garantiert zu Falten. Und manchmal leider auch zu Spannungshaarausfall: Unter der Kopfhaut verlaufen kranzförmige Muskelbänder, die sich bei Stress zusammenziehen. Dadurch verengen sich die Blutgefäße und es kann zu einer Unterversorgung der Haarwurzeln kommen – auf Dauer werden die Haare dünner. Das hilft: Ein spezielles Gerät misst die Verspannung der oberen Schädelmuskulatur. Bestätigt sich der Verdacht, spritzt der Arzt gezielt Botox und entspannt dadurch die obere Stirn- und Kopfhautmuskulatur. Folge: Die Nährstoffversorgung kommt in Fluss, das Haar kann Kraft tanken und wieder nachwachsen. Preis: ab 450 Euro.

Transplantation

„Eine Haartransplantation ist für mich die letzte Möglichkeit, Patienten zu helfen. Dabei werden vorhandene Haare umverteilt und kahle Stellen optisch ausgeglichen“, sagt Dr. Darius Alamouti, der seit Kurzem einen neuen Helfer in seiner Praxis hat: Der Roboter ARTAS arbeitet zuverlässig, schnell und präzise. „Vorher mussten Patienten für die Behandlung zwei bis drei Tage hintereinander kommen. ARTAS entnimmt an einem Tag 2000 Implantate – nicht als Streifen, sondern über den ganzen Kopf verteilt. Deshalb gibt es auch keine Narbe am Hinterkopf, nicht einmal der Friseur wird etwas merken!“ Das System scannt den Hinterkopf des Patienten, wählt die vitalsten Haare aus, packt sie an der Wurzel und zieht sie heraus. Nachdem die Transplantate mit Nährstoffen „gedüngt“ wurden, setzt Dr. Alamouti sie an anderer Stelle wieder ein: „Vorher wuchsen bis zu 30 Prozent der Haare nicht an, weil die Haarwurzel durch die Prozedur Schaden genommen hatte.“ Der sanfte ARTAS hat die Quote auf etwa vier Prozent reduziert. Preis: ab ca. 2500 Euro.

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