22. September 2014
Tipps für schönes und gesundes Haar

Tipps für schönes und gesundes Haar

Lange, weich schwingende Wellen, die glänzen und dabei auch noch gut duften – so stellen wir Frauen uns meist die perfekte Mähne vor. In der Werbung wird dieser Vorstellung noch Auftrieb gegeben, alle Pflegeprodukte versprechen gesundes und schönes Haar. Wir verraten Ihnen ein paar Tricks, wie Sie wirklich schönes Haar bekommen.

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© heckmannoleg / Thinkstock
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Haare waschen

Die meisten Frauen finden ihre Haare direkt nach der Wäsche am schönsten. Sie fallen weich, sehen gepflegt aus und glänzen. Aber leider sollte man seine Haare nicht zu häufig waschen, denn das trocknet nicht nur die Haare selbst sondern auch die Kopfhaut aus. Durch Shampoos werden die Haare angegriffen, Spülungen wiederum können für Juckreiz und Schuppen sorgen. Aber was kann man tun, um trotzdem gepflegt auszusehen?

Schutz schon beim Waschen

Wenn Sie Ihre Haare waschen, sollten Sie versuchen, sie schon währenddessen zu schützen. Das geht zum Beispiel mit Hilfe von Kuren, die man vor dem Waschen in die Haare gibt. Auch ist es hilfreich, vor jeder Haarwäsche etwas Öl in die Spitzen zu reiben. Somit werden diese weniger stark vom Shampoo angegriffen. Dazu können Sie spezielle Haaröle aus der Drogerie verwenden, aber auch jedes andere Öl, das Sie grade zur Hand haben.

Waschpausen einlegen

Sie sollten Ihr Haar langsam daran gewöhnen, dass es weniger gewaschen wird. Haben Sie es bis jetzt täglich gewaschen, hat die Kopfhaut sich daran gewöhnt, mehr Talg zu produzieren. Deshalb werden Ihre Haare anfänglich fettiger sein, als Sie es gewöhnt sind. Ziehen Sie die Waschpausen durch! Nach wenigen Wochen wird die Kopfhaut registrieren, dass sie weniger Talg produzieren muss, sodass Ihre Haare auch weniger fettig aussehen. Manche Frauen haben sich sogar mehrtägige Pausen antrainiert. Trockenshampoos oder Haarpuder können helfen, das Fett am Haaransatz aufzunehmen und somit einen waschfreien Tag zu überbrücken.

Das richtige Shampoo verwenden

Oftmals setzen sich solche Trockenshampoos auf der Kopfhaut ab, genauso wie Haarspray, Schaumfestiger und andere Stylingprodukte. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Kopfhaut beim Waschen also gut reinigen. Spezielle, tiefenreinigende Shampoos oder auch Schuppen-Shampoos können dabei helfen.

Silikone vermeiden

Umstritten ist, ob Shampoo und Spülung Silikone enthalten sollten oder nicht. Diese setzen sich auf die Haare, gleichen Unebenheiten aus und lassen das Haar geschmeidiger erscheinen. Allerdings trocknen auch sie die Kopfhaut mit der Zeit aus. Mittlerweile bieten viele Marken gute Shampoos ohne Silikone an. Probieren Sie einfach mal aus, ob Ihnen die Pflege ohne Silikone gefällt!

Haare nicht frottieren

Nach der Haarwäsche rubbeln viele Frauen ihre Haare einmal kräftig durch, um möglichst viel Feuchtigkeit zu entfernen. Das ist aber leider ein absolutes No Go! Drücken Sie die Haare lieber vorsichtig im Handtuch aus. Durch das frottieren entstehen in Windeseile Haarbruch und Spliss.
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Nasse Haare nur vorsichtig kämmen

Feuchte Haare sind besonders anfällig für Beschädigungen, da sie aufgequollen sind und die Schuppenschicht nicht mehr eng am Haarschaft liegt. Seien Sie also auch besonders vorsichtig beim Kämmen. Benutzen Sie einen grobzinkigen Kamm oder eine grobe Bürste. Fangen Sie außerdem an den Spitzen an zu kämmen und arbeiten sich langsam nach oben vor. Wenn Sie ihr Haar direkt in einem Zug von oben nach unten durchkämmen, erzeugen Sie zur Haarlänge hin immer mehr Knoten, die nur schwierig wieder zu lösen sind.

Lauwarmes Föhnen

Sie werden es schon gehört haben: Hitze in jeglicher Form ist schlecht für unsere Haare. Am besten ist aus diesem Grund natürlich, sie lufttrocknen zu lassen. Wer dazu keine Zeit hat oder auch das Ergebnis von luftgetrockneten Haaren nicht mag, sollte beim Föhnen zumindest starke Beschädigungen vermeiden. Trägen Sie auf Ihr nasses Haar ein Hitzeschutzspray auf und föhnen Sie nur auf kalter oder lauwarmer Stufe und aus einiger Entfernung. Nach dem Föhnen können Sie einen Tropfen Öl in die Spitzen massieren, damit sie gepflegt und geschützt sind.

Haare möglichst selten glätten

Das Glätten der Haare mit bis zu 200°C heißen Eisenplatten ist natürlich auch kein Vergnügen für unsere Mähne. Nutzen Sie solche Stylingmöglichkeiten also so selten wie möglich und verwenden Sie auch hierfür Hitzeschutzsprays.

Haargummis bitte ohne Metall

Da Haargummis oft besonders fest um den Zopf gezogen werden, begünstigen sie ohnehin schon Haarbruch. Vermeiden Sie deshalb unbedingt ein Zopfgummi mit Metalleinsatz, da dieser den Haarbruch noch verstärkt. In der Drogerie gibt es mittlerweile viele Haargummis, die ohne Metalleinsatz auskommen.

Haare selten Färben

Insgesamt ist die chemische Behandlung der Haare natürlich schlecht, das Haar wird strapaziert und ausgetrocknet. Wenn Sie Ihre Haare unbedingt Färben wollen, dann achten Sie darauf, dass Sie immer nur Ihren Ansatz nachfärben und nicht auch die Haarlängen. Außerdem sollten Sie nicht zu oft die Haarfarbe wechseln, da dabei das Haar äußerst stark beansprucht wird.

Die richtige Ernährung

Eine gesunde Ernährung dient nicht nur einem schlanken Bauch sondern auch einer strahlenden Haut – und glänzenden Haaren. Vitamin C, Zink, Eisen, Biotin und Folsäure sind wichtig, um das Haar strahlen zu lassen. Zu sich nehmen können Sie diese mit Hilfe von Obst, Fisch, Geflügel, Milch-, Soja- und Vollkornprodukten.
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