Beauty-Tipps 2022: Hautpflege an heißen Tagen

Beauty-Tipps 2022: Hautpflege an heißen Tagen

Es ist Sommer und die beste Zeit, Haut zu zeigen. Viel Sonne, Trockenheit und Hitze verlangen allerdings auch eine Extraportion Hautpflege. Schwitzende oder trockene Haut und mehr Hautunreinheiten als sonst – an heißen Tagen kämpfen viele Frauen mit ganz speziellen Hautproblemen.

Da kann die sonst so zuverlässige Tagescreme plötzlich Pickelchen verursachen und spendet weniger Feuchtigkeit als sonst. Oder durch das vermehrte Schwitzen vergrößern sich die Poren. Und welche Sonnencreme mit welchem Lichtschutzfaktor ist eigentlich die richtige? Was du im Sommer für eine schöne, gepflegte Haut tun kannst – dieser Artikel erklärt es.

1. Eine leichte Tagescreme

Manche Menschen unterliegen dem Irrtum, dass die Haut im Sommer weniger mit feuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten versorgt werden muss, da dies sozusagen durch die vermehrte Schweißbildung bereits „erledigt“ wird. Dem ist nicht so. Denn auch wenn es sehr heiß und feucht ist, benötigt die Haut eine Feuchtigkeitspflege. Deshalb solltest du gerade im Sommer deine tägliche Pflegeroutine stets mit einer Feuchtigkeitslotion oder -creme beenden. 

2. Extra Sonnencreme oder integrierte Tagescreme?

Die Antwort auf diese Frage lautet ganz klar: integrierte Tagescreme. Um die Haut nicht noch zusätzlich mit einer Extraschicht Sonnencreme zu belasten, empfiehlt sich eine leichte Tagescreme, die bereits einen Lichtschutzfaktor (LSF) enthält. Für den Alltag genügt hierbei ein LSF von 20 oder 30, nur wer sich längere Zeit ständiger Sonnenbestrahlung, wie etwa am Strand aussetzt, sollte auf LSF 50 setzen.

3. Die richtige Reinigung

Eine gute Hautpflege beginnt mit der richtigen Reinigung. Bei hohen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit solltest du keine allzu fetthaltigen Reinigungsprodukte verwenden. Die bessere Wahl ist hier eine sanfte Variante auf Wasserbasis. Dadurch wird die Haut so wenig wie möglich belastet. Willst du deiner Haut etwas besonders Gutes tun, greifst du zu entzündungshemmenden Produkten mit Traubenextrakten oder Salicylsäure. Als beruhigend gelten Reinigungswasser, die pflanzliche Inhaltsstoffe enthalten. An heißen Tagen freut sich die Haut, wenn du dein Gesicht mehrmals täglich mit Wasser wäschst, da sich durch die vermehrte Schweißbildung mehr Schmutz bildet, der zu Hautunreinheiten führen kann.

4. Kühlende und abschwellende Produkte

Wer zu geschwollenen Händen oder Augen neigt, sollte immer ein paar Gelkissen im Kühlschrank aufbewahren und diese bei Bedarf für einige Minuten auf die betroffenen Hautstellen legen. Die Betonung hierbei liegt auf Kühlschrank, denn gefrorene Gelkissen aus dem Gefrierfach bewirken oft das Gegenteil – nämlich dass die Haut durch die extreme Kälte Schaden nimmt. Sehr beliebt für eine kurze Erfrischung sind auch sogenannte „face mists“, also kühlende Gesichtssprays. Diese schenken mit Aromen von grünem Tee, Minze und Gurke einen schnellen Kühlungseffekt. 

5. Viel Feuchtigkeit auch in der Nacht

Auch im Sommer freut sich die Haut in der Nacht über eine Extraportion Feuchtigkeit. Hier bieten sich besonders beruhigende Inhaltsstoffe wie Rose oder Aloe vera an. Wichtig ist auch die nächtliche Augenpflege. Die Haut um die Augen herum ist besonders dünn und empfindlich und neigt zu Trockenheitsfältchen. Deshalb sollte besonders diese Hautpartie immer feucht gehalten werden. 

6. Eine Extraportion Vitamin C

Auch wenn Vitamin C das ganze Jahr über eine sehr gute Ergänzung zur Hautpflege darstellt, soll es doch an dieser Stelle noch einmal extra erwähnt werden. Denn im Sommer ist eine ausreichende Versorgung der Haut mit Vitamin C besonders wichtig. Es mindert feine Fältchen, kurbelt die Kollagenproduktion an und beugt einer Hyperpigmentierung vor. 

7. Regelmäßiges Peeling

An heißen Sommertagen benötigt die Haut besonders viel Unterstützung beim Abrieb toter Hautschuppen und der Erneuerung der Hautzellen. Insbesondere bei fettiger Haut empfehlen Hautärzte und Kosmetiker ein- bis zweimal pro Woche ein ausführliches Peeling. Ein weiterer Vorteil dabei ist, dass sich die Poren leichter öffnen, wodurch die Haut für nachfolgende Pflegeprodukte empfänglicher wird.

8. Nicht zu lange im Wasser bleiben
     
Auch wenn es verlockend ist, an heißen Tagen stundenlang im Pool oder See zu verweilen – deiner Haut tust du damit keinen Gefallen. Denn wer allzu viel

Zeit im Wasser verbringt, begünstigt damit ein Austrocknen der Haut und muss schlimmstenfalls sogar mit Entzündungen oder Ekzemen rechnen, die sich auf gereizter Haut besonders schnell entwickeln. Auch die tägliche Duschzeit sollte     nicht in die Länge gezogen, sondern auf wenige Minuten begrenzt werden.

9. Auf „nicht komedogene“ Pflegeprodukte achten

Das Wort „komedogen“ stammt vom Begriff „Komedonen“ für die unliebsamen Mitesser, die sich besonders gern im Gesicht, in seltenen Fällen auch an Brust und Rücken ansiedeln. Und komedogene Produkte begünstigen die Entstehung dieser unschönen schwarzen Pünktchen. Als besonders komedogen gelten Produkte, die Kakaobutter, Paraffinöl, Wollwachs oder Kochsalz enthalten. Deshalb werben die Hersteller hochwertiger Produkte gerne mit dem Begriff „nicht komedogen“. Achte daher beim Kauf von Pflegeprodukten auf diese Aufschrift.   

10. Auf gepflegte Füße achten

Oft kommen die Füße bei der täglichen Pflegeroutine viel zu kurz. Kann man sie in der kalten Jahreszeit noch geschickt in dicken Stiefeln verbergen, bringt es doch spätestens die Sommersonne ans Licht: Ungepflegte Füße in Sandalen oder Flip-Flops sehen wirklich nicht schön aus. Vernachlässige daher deine Füße ganz besonders im Sommer nicht. Entferne stets die überschüssige Hornhaut. Dies funktioniert am besten nach einem lauwarmen Fußbad. Und wer seine Füße jeden Abend vor dem Schlafengehen eincremt, wird mit besonders schöner, zarter Haut belohnt.  

11. Hautpflege nach dem Sonnenbad von außen und von innen



Besonders nach einem längeren Aufenthalt in der Sonne benötigt die Haut eine Extraportion Pflege. Da die UV-Strahlung die Haut austrocknet, empfiehlt sich nach einem Sonnenbad die Verwendung eines After-Sun-Produkts, das der Haut die verlorene Feuchtigkeit zurückgibt. Bei einem längeren Strandaufenthalt wird die Haut nicht nur durch die Sonne, sondern auch durch Salzwasser und Wind strapaziert. Hier hilft eine anschließende Milchmaske oder ein Milchbad. Auch das Trinken von Milch hilft bei der Pflege der Haut, da Milchprodukte rückfettend und das in der Milch enthaltene Vitamin E glättend wirken. Generell tut die Aufnahme von viel Flüssigkeit der Haut besonders im Sommer sehr gut. Es sollten mindestens zwei Liter Mineralwasser oder ungesüßter Tee pro Tag sein. So wird der Körper auch von innen optimal mit Feuchtigkeit versorgt.

 

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