17. November 2010
Das richtige Styling für Ihr Haar

Das richtige Styling für Ihr Haar

Tut es der Liebste – verzeihen wir’s ihm! Zickt aber die Mähne oder macht sich gar dünne, stecken wir das nicht so locker weg. Entspannt bleiben, Ladys! Denn für jedes Problem gibt es die richtige Lösung.

das richtige Haar-Styling
© Anatoly Repin - iStockphoto
das richtige Haar-Styling

1. Feines Haar ganz unbeschwert?

An feines Haar dürfen nur Leichtgewichte ran, damit der „Swisssh- Effekt“ erhalten bleibt. Heißt: Trotz Pflege-Input lässt sich zartes Haar locker-leicht schwingen. Warum die Produkte aus der Aqua-Light-Serie die Frisur weder runterziehen noch Volumen boykottieren, verrät Dr. Frauke Neuser, wissenschaftliche Expertin der Pantene-Pro-V-Forschung: „Alle Pflegeformeln sind extrem wasserlöslich, dadurch können sich beschwerende Rückstände kaum ablagern. Die Spülung beispielsweise lässt sich etwa neunmal schneller rauswaschen als andere Conditioner.“ TIPP: Feines Haar vorm Föhnen immer mit Hitzeschutzspray einnebeln.

2. Wie Sie matter Matte Glanz zurückschenken

Das Haar erst mal inspizieren: Fühlt es sich pappig an, wurde zu viel gepflegt (Peelingshampoo entfernt Rückstände!). Ist es porös, haben Sie zu wenig getan. Die Schuppenschicht steht ab, Licht wird nicht reflektiert. Roberto Gruber, Fachtrainer bei Schwarzkopf Professional rät zu Aufbaupflege mit Aminosäuren (z.B. „BC Repair Rescue Linie“): „Sie glättet nicht nur die Oberfläche, sondern repariert das Haar auch von innen. So kommt der Glanz zurück!“
TIPP: Aufbaukuren unter Folie warm verpacken und ruhig mal über Nacht einwirken lassen.

3. Den Nachwuchs optimal fördern?

Macht sich das Haar rar, keine Panik. Vorübergehender Haarausfall lässt sich beheben, anlagebedingter zumindest in Schach halten. Womit? Mit Kapseln zum Schlucken. Drin stecken z.B. Omega-3- und Omega-6- Fettsäuren, Grüntee-Extrakte oder Koffein – Stoffe, die den schwächelnden Wurzeln neue Wachstumsenergie spenden.
TIPP: Bitte Geduld haben, bis Besserung eintritt, kann es bis sechs Monate dauern. Wichtig: Regelmäßige Einnahme ist Pflicht!

4. Wie man gestresste Kopfhaut besänftigt?

Lieb sein, und das Sensibelchen öfter mal massieren: z.B. beim Shampoonieren mit den Fingern vom Stirnansatz bis in den Nacken kreisen. Entspannt auch herrlich! Robin Voral, Kopfhaut-Experte von René Furterer, schwört auf beruhigenden Sonnenhut- Extrakt, kalte Minze- und Eukalyptusöle sowie Kampfer (z. B. im „Asteria Serum“): „Der Kräuter- Mix wirkt wie ein Feuerlöscher mit Eiswürfel-Effekt. Nimmt im Nu Juckreiz und Hitzegefühl.“
TIPP: Zu Shampoos und Conditionern mit leicht saurem pH-Wert (5,5) greifen. So stärken Sie auf Dauer die aus dem Lot geratene Hautbarriere. Bitte beachten: Nur mit lauwarmem Wasser spülen!

5. Schluss mit Schuppen?

Dazu Dr. Sven Fey, Leiter Produktentwicklung bei Nivea Hair Care: „Unsere neue Liquid-Clear-Formel löst sich komplett im Shampoo auf. Die Wirkstoffe gelangen dadurch schnell und ganz gezielt zu den Schuppen – ohne Rückstände zu hinterlassen, die Haarfarbe und Glanz beeinträchtigen.“
TIPP: Die neuen Mittel sind Pflegeexperten, ruhig täglich verwenden.

6. Stroh satt Seide?

Ganz besondere Pflegeprodukte für strapazierte Mähnen haben die Hair-Care- Spezialisten von Unilever entwickelt. „Neben der Micro-Moisture-Technologie, die sich wie ein Schutzschild von außen um das Haar legt, bringen wir mit der Fibre-Active-Technologie eine kleine Revolution auf den Markt“, erklärt Anika Hähnel, Senior Brand Manager Dove. „Erstmals setzen sich Wirkstoffe nicht auf, sondern in das Haar und restrukturieren es.“ Ein ähnliches Repair-Konzept bietet L’Oréal Professionnel an: „Fibercutic“ (im Salon, um 12 €) füllt geschädigte Haarfasern wieder auf.
TIPP: Wenn sich Spliss bemerkbar macht: Spitzen besser kappen!

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