Blasen Ein Mann gibt Rat!

Sie denken, Sie wissen alles über einen perfekten Blowjob? So schwer kann es nicht sein, einen Mann zu beglücken? Wir haben uns bei den „Schöpfern“ einmal umgehört und sind zu neuen Erkenntnissen beim Thema Blasen kommen.
Frau gibt Blowjob

Okay, ich gebe es zu: Ich liebe es. Wenn die Frau mein bestes Stück in den Mund nimmt und mir das Gefühl gibt, ich hätte den oberhammermegageilsten Penis westlich von Batschatski, von dem sie gar nicht genug kriegen kann, dann freut mich das natürlich als Penisbesitzer. Das feuchte Kribbeln an der Spitze, der sanfte Druck am Hoden – das ist manchmal besser als Sex. Zum Beispiel, wenn wir abends aufs Sofa plumpsen, zu erschöpft, um noch die Budapester Beinschere zu turnen, und sich stattdessen ein warmer Mund um ihn schließt.

Keine Anstrengungen, keine Verpflichtungen, herrlich. Deswegen ist der Blowjob ein schöner Liebesbeweis. Weil man mit selbstloser Hingabe den Partner verwöhnt. Da ist die Qualität manchmal gar nicht so wichtig. Wer es trotzdem gerne noch besser machen möchte, hier ein paar Tipps:

Bitte nicht blasen!

Lecken, Saugen, Küssen, Knabbern (aber wirklich nur ganz vorsichtig) – alles ist erlaubt, alles erwünscht. Hauptsache, es wird nicht eintönig. Aber bitte denken Sie daran: Unser bestes Stück ist kein Eis. Also schlecken Sie nicht am Stamm wie an einem Ed von Schleck. Das bringt gar nix. An der Stelle sind wir so sensibel wie Rambo. Sehr sensible Orte, die Ihre Zunge dafür unbedingt besuchen sollte: der Damm, das Bändchen zwischen Eichel und Schaft, die Innenseite der Oberschenkel und die Eichel. Sie ist bei unbeschnittenen Exemplaren deutlich empfindlicher als bei der Oben-ohne-Variante. Ach ja, ich hoffe, es ist unnötig zu erwähnen, aber zur Sicherheit sei es noch einmal gesagt: Bitte nicht wirklich reinblasen.

Arbeiten Sie mit der Hand

Auch wenn es ein Blowjob ist und kein Handjob: Die Hände dürfen Sie trotzdem einsetzen. Sie sollen es sogar. Aber bitte nicht am Penis. Meine Ex Meike tat das immer. Sie ergriff das Ding wie Oliver Kahn den Henkelpott und versuchte, die Sache zu beschleunigen, indem sie es mir zusätzlich mit der Hand machte. Da gab es bloß ein Problem: Frauen können das nicht. Na ja, ein bisschen schon. Aber jedenfalls nicht so gut wie wir. Immerhin fassen wir uns seit unserer Pubertät dort unten fast täglich an. Also überlasst das bitte weiterhin uns. Aber unseren Hoden legen wir dafür sehr gerne in eure Hände.

Das Thema Blickkontakt

Machen Sie es wie Ingrid Bergman: Schauen Sie ihm in die Augen, Kleines. Das hat so etwas Schönes von Unterwerfung und gibt uns für ein paar Minuten das erhabene Gefühl von Macht, bevor ihr uns nachher wieder befehlt, den Müll rauszutragen. Ihr müsst aber auch nicht pausenlos zu uns hochschauen. Immer wieder mal. Das reicht. Sonst hat der Mann das Gefühl, er müsste ebenfalls ständig Sie anschauen. Wäre ja unhöflich sonst. Außerdem ist es auch unangenehm, die Augen zu schließen, wenn man weiß, dass man beobachtet wird. Und dann hat die Szene schnell ein bisschen etwas von zwei sich duellierenden Cowboys am High Noon. Daher: Auch mal weggucken, damit wir die Augen schließen und einfach nur genießen können.

Schlucken oder nicht?

Kein Mann erwartet, dass Sie das Zeug herunterschlucken. Echt nicht. Aber es ist natürlich leidenschaftlicher, als kurz vor dem Höhepunkt aufzuhören, um folgenden Dialog zu führen: "Moment. Ich brauch ein Taschentuch."– "Okay, wo hast du die?" – "Nachtkästchen, zweite Schublade von oben." – "Da ist keins." – "Mist, dann hol bitte aus dem Bad eine Rolle Klopapier." Wichtig ist allerdings die Frage, was Sie danach noch vorhaben. Wollen Sie heute noch einen Kuss von Ihrem Partner? Dann unterbrechen Sie lieber, um das Taschentuch zu holen. Auch wenn es unpraktisch ist. Denn ich persönlich fände es appetitlicher, im australischen Dschungelcamp ein Kilo Mehlwürmer zu essen, als meine Zunge in etwas zu stecken, in … Aber lassen wir das.

Der beste Blowjob!

Den besten Blowjob bekam ich von Hanna. Ich hatte sie zu einer Feier mitgenommen, die ehrlich gesagt ziemlich öde war. Hanna und ich standen etwas abseits mit unseren Sektgläsern und beobachteten die anderen Gäste, als Hanna plötzlich einen Schluck Sekt nahm, meine Hand griff und mich wortlos zur Toilette zog. Dort öffnete Sie meinen Hosenstall und … Ich sage mal so: Probieren Sie es einfach mal mit einem Schluck Sekt im Mund aus – und fragen Sie danach Ihren Mann. Ich bin sicher, er wird es mögen.

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Maximilian Reich

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Autor:
Ann-Kathrin Luckau
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