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Schlaf ist der neue Sex

Jeder will ihn, jeder braucht ihn und keiner bekommt genug: Schlafen wird zum Luxus. Wir leisten uns zu wenig davon, obwohl uns das dumm, dick und krank macht! Warum wir so gerne wach bleiben – und wie wir wieder mehr Zeit fürs Bett finden.

Schlaf ist der neue Sex

Wir taten es, ohne groß nachzudenken, fast immer und mancher sogar überall. Wir liebten es am Tag, gerne in der Uni und bei zu viel Alkohol auch auf Partys. Dann wurden wir alt. Naja, nennen wir es erwachsen. Und plötzlich mutierten wir zu Geizhälsen, die die Nachtruhe meiden, weil alles andere ja sooo unendlich viel wichtiger ist. Eine volle Stunde weniger schlafen wir heute als noch vor 20 Jahren! Das hört sich nicht viel an, hat aber massive Auswirkungen auf unser Wohlbefinden, da es den gesamten Hormonhaushalt durcheinanderwirbelt. Die Folge: Wir werden fett, blöd, faltig. und ziemlich unsexy. Mal ehrlich: Wie oft haben Sie sich schon mit einem „Oh, nicht heute, Schatz“ ins Land der Träume verabschiedet, weil Sie so müde waren, dass sie lieber schlafen wollten statt vögeln? Lieber „Promi-Dinner“ gucken und dabei wegschlummern als die scharfe Nummer zwischen Krabbencocktail und Crème brûlée.

Schlaf ist ein Luxusgut

So weh es tut, die Wahrheit ist: Schlaf ist irgendwie der neue Sex! Ein Luxusgut unseres modernen Lifestyles eben. Schlaf, das wissen wir dank Studien mittlerweile nur zu gut, bedeutet aktives Anti-Aging, eine gute Nacht somit einen schönen Morgen. Er bringt uns mehr Ausstrahlung, Klugheit, schlanke Kurven –und doch können wir nicht anders und sparen daran, um mehr vom Leben zu haben. Denn mögen wir noch so sehr über kleine Augen, müde Köpfe und Gähnattacken jammern: Letztlich betrachten wir unser Dasein als zu kostbar, um es selbst mit dem süßesten Nichtstun zu vergeuden. Ganz abgesehen davon, dass der Tag schlicht zu wenige Stunden besitzt, um sie untätig in der Horizontalen zu verbringen. Schließlich müssen wir nicht nur Geld verdienen, sondern wollen uns selbst verwirklichen, unsere Optik tunen und Kinder großziehen.

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Autor:
Katharina Kütemeyer