Leben So finden wir diesen Sommer die Liebe

Wir sind uns sicher: 2013 wird der Sommer unseres Lebens. Wie wir darauf kommen? Wir haben Experten all das gefragt, was wir schon immer wissen wollten. Lesen, lernen und kopfüber rein ins Vergnügen!

Endlich! Licht und Wärme ziehen uns magisch nach draußen. Egal, ob am Strand oder in der Stadt: Das Leben ruft! Wäre es nicht schön, wir könnten die Energie perfekter Sonnentage bis in den nächsten Winter retten? Schaffen wir! Nur zwölf Schritte trennen uns vom Sommer unseres Lebens...

Wie bekomme ich ein bisschen STARAPPEAL

Auf drei Dinge kommt es an: gepflegtes Aussehen, eine gesunde Körperhaltung und gute Laune. „Also raus ins Freie, bewegen Sie sich! Und das Wichtigste: Verströmen Sie Herzlichkeit, Enthusiasmus und Anerkennung“, rät Kommunikationsexpertin Doris Märtin. Dann entsteht das, was die Amerikaner „good attitude“ nennen. Diese positive Haltung strahlt von innen nach außen und macht unglaublich anziehend. Vor allem: „Zeigen Sie Gefühle. Das wirkt authentisch – und schafft das gewisse Etwas.“

Wie wickle ich andere lässig um den FINGER?

Was wäre eine Sommerparty ohne Small Talk? Eben. Dos: Thema Urlaub (Einstiegsfrage: „Na, schon im Urlaub gewesen?“). „Lautet die Antwort ja, läuft das Gespräch von selbst, falls nein, schwenkt man zu den Sommerfreuden des vergangenen Wochenendes“, so Small-Talk-Expertin Doris Märtin. Hauptsache, leicht und prickelnd, dann ist alles erlaubt. „Die besten Sommerdrinks, die wunderbar leere Stadt, das Für und Wider von Elektrogrills oder die Balkonbepflanzung“, rät die Talk-Expertin. Und die Don’ts? „Jammern über das Sauwetter oder Sticheleien zwischen Fleischessern und Veganern“, warnt Märtin. Ihr Fazit: „Klagen verbindet zwar, man wirkt dabei aber nicht strahlend, sondern missmutig.“

Was macht mich SEXY?

Genau zwei Dinge machen uns unwiderstehlich, sagt David Wilchfort, Paartherapeut aus München. Zum einen: Mut. Zum anderen: Selbstvertrauen. Keine Sorge, Sie sollen nicht am Gummiseil vom Kran springen: „Mut bedeutet, zu sich zu stehen, dem anderen mit einer gewissen Selbstsicherheit zu begegnen, ohne überheblich zu sein.“ Ein unschlagbarer Mix: „Wenn Sie neugierig und interessiert auf jemanden zugehen, bekommen Sie unbewusst eine Haltung, die anziehend macht.“ Wenn wir uns dann noch trauen, gewohnte Pfade zu verlassen, vielleicht etwas zu sagen, das uns sonst nicht so leicht über die Lippen kommt, bingo!

Was macht IHN an?

Die Zauberformel lautet: Großzügigkeit gepaart mit Nachsicht. Es geht nicht um eine brandneue Uhr von Patek Philippe. Ein Beispiel: Sie lassen die Retourkutsche unter den Tisch fallen. Natürlich hatten Sie recht, es war das falsche Gate, und hätten Sie sich nicht gegen ihn und seine Allwissenheit durchgesetzt und nachgefragt, wären Sie nach Thailand und die Koffer nach Marokko geflogen. Aber nein, Sie schauen ihn liebevoll an und sagen: „Komm Schatz, wir beeilen uns“ (Statt: „Siehste, ich wusste es, ich hatte doch recht!“). „Es gibt den schönen Spruch: Would you rather be right or happy? Sie können recht haben oder glücklich sein. Wenn Sie anders reagieren als erwartet, wird ihr Partner nicht nur überrascht sein, er wird das auch sehr anziehend finden“, weiß Paartherapeut David Wilchfort.

Wie sende ich die richtigen FLIRTSIGNALE?

„Wir Frauen sind diejenigen, die die Signale setzen, und ohne geht es nicht!“, stellt die Flirt-Expertin und Bestseller-Autorin Tatjana Strobel klar. „Männer sind da ein bisschen feige.“ Wie also vorgehen? „Als Erstes kommt der Etappenblick. Die Frau fängt an, dem anderen für Sekunden in die Augen zu sehen, als Nächstes lächelt sie dabei kurz, dann beginnt sie, den ganzen Körper in seine Richtung zu drehen, die Handgelenke werden nach außen gedreht, was eine gewisse Offenheit signalisiert.“ Wenn der Fisch anbeißt, müssen wir ihn nur noch an Land ziehen. Im Gespräch sollten wir dann nicht mit Charme geizen. Gerade den Schüchternen unter uns rät die Expertin: „Üben Sie sich im Alltag darin, Komplimente zu machen, und zwar am besten überall – fangen Sie bei der Blumenverkäuferin an und trällern Sie dem netten Müllmann Ihr herzlichstes ,Guten Morgen‘ zu.“ Im Kern sollten wir, na klar, immer authentisch bleiben und nur sagen, was wir wirklich empfinden. Play the game!

Wie VERLIEBE ich mich so, dass es mal hält?

„Am besten, man geht erst mal ganz rational an die Sache ran“, rät Tatjana Strobel, Expertin für Menschenkenntnis und Körpersprache. Ihr Rat: Zettel zücken und 1. aufschreiben, was man sich von einem Mann wünscht, 2. was einen selbst einzigartig, liebens- und begehrenswert macht und 3. Zielgebiete für die Jagd definieren! „Wenn ich eine sportbegeisterte Frau bin, dann ist klar, mein Sommer findet beim Fallschirmspringen oder Kitesurfen statt.“ Stimmt, wenn wir auf Wohnungssuche sind, überlegen wir uns ja auch, ob Alt- oder Neubau und ob der Westbalkon den Kompromiss wert ist. Strobel: „Wenn ich weiß, wonach ich suche, finde ich es.“

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