Unverträglichkeiten: Ernährungs-Typen

Die eine nascht zu viel, die andere verträgt keine Milch – oder mag kein Fleisch mehr sehen. Fünf Frauen berichten, warum sie ihre Ernährung umgestellt haben, ohne den Spaß zu verlieren.

Ernährungstypen

Kekse und Kakao sind das perfekte zweite Frühstück. Jedenfalls wenn sich die süße Sünde als Ritual eingeschlichen hat und an einem blöden Bürotag zum Gute-Laune-Garanten geworden ist. Fehlt der morgendliche Zuschuss an Zucker, sinkt die Stimmung bis unter den Schreibtisch. Weil Apfelspalten und stilles Wasser eben nicht die gleiche Wirkung haben – reden wir uns jedenfalls ein. Essen ist schließlich Stresskiller, Frustverdränger, Launenschrauber – sprich: total gefühlsgesteuert. Und wenn es gerade nichts zu lachen gibt, muss es halt etwas Leckeres zu essen sein. 

Wäre da nicht dieses Stimmchen, das uns ständig leise reinquatscht: „Du isst Mist! Gib mir Gesundes!“ Denn eigentlich ist natürlich klar, dass man es mit dem ollen Naschkram nicht übertreiben sollte – genauso wenig wie mit anderen Lebensmitteln, die man gar nicht gut verträgt. Das schlechte Gewissen verdirbt ja sowieso jeden heimlichen Happen. Von der knallengen Hose mal ganz zu schweigen. Aber wie fängt man an, verträglicher zu essen? Ohne dass es sich nur nach Verzicht anfühlt? Oder man zur Tupper-Tante mit spaß - befreitem Salätchen wird? „Indem man sich neue liebe Gewohnheiten zulegt“, sagt Tanja Laßbeck, die dank des ein - fachen Ernährungskonzepts Metabolic Balance binnen kürzester Zeit 17 Kilo verlor – nachhaltig und mit dem netten Nebeneffekt, dass sie sich jetzt viel fitter und vitaler fühlt. Sie hat sich beispielsweise angewöhnt, mit mehr Muße einkaufen zu gehen, auch mal eine neue Gemüsesorte auszuprobieren und im Restaurant lieber auf Qualität und Genuss, nicht auf „All you can eat“ zu setzen. 

NEUE LEBENSMITTEL – NEUE GESCHMACKSERLEBNISSE

Wieder mehr aufs Bauchgefühl hören: auch so ein Ding, das dabei hilft, die Ernährung dauerhaft umzukrempeln. Warum ignorieren wir, dass es nach jedem Milchkaffee im Magen grummelt? Oder dass uns das Brot selbst vom Biobäcker zwar satt, aber total schlapp macht? „Weil wir eine Unverträglichkeit erst einmal nicht akzeptieren“, sagt Annekatrin Rauen. Wie jeder siebte Deutsche leidet auch die Lehrerin an einer Laktoseunverträglichkeit. Und ist heute froh, dass sie genau weiß, was sie verträgt. 

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