Kino-Tipps
Filmstarts vom 26. Januar 2012
Diese Woche bringt uns jede Menge ausgezeichnete Filme. Im wahrsten Sinne des Wortes.
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THE ARTIST
Stummfilm? Schwarz-Weiß? Das riecht nach bemühtem Kunstkino? Falsch! "The Artist" – die Geschichte von zwei konkurrierenden Stummfilmstars in Hollywoods 20er-Jahren. Es ist so unverschämt unterhaltsam, da haben wir bereits nach wenigen Minuten verdrängt, dass wir Texttafeln mitlesen. Und Jean Dujardins umwerfendem Lachen kann man ja wohl nur verfallen, oder? Für seinen Charme und seine Steppkünste wurde er auch prompt als bester Comedy-Darsteller mit dem Golden Globe ausgezeichnet. Auch der Film selbst sahnte ab und bekam die Goldkugel als beste Komödie des Jahres. Dujardin, Kollegin Bérénice Béjo und der Film selbst können auch noch auf einen Oscar hoffen. Fazit: ein romantisches Feuerwerk, das genau den richtigen Ton trifft. Ansehen lohnt sich!
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DRIVE
2012 war das Jahr des Ryan Gosling. Nicht zuletzt wegen der guten Kritiken für das unkonventionelle und harte Thrillerdrama "Drive". Der Titel verspricht zwar Tempo, doch das Gegenteil ist der Fall: Entschleunigung pur, ein Film fast wie in Zeitlupe – dabei geht’s um einen Fluchtwagenfahrer, genannt Driver (Gosling). Der sagt nichts, sondern lebt nur hinterm Lenkrad richtig auf. Doch dann gerät seine Nachbarin in Lebensgefahr (Carey Mulligan, die derzeit mit Preisen und Nominierungen für ihre Darstellungen in "Shame" und "Drive" überhäuft wird) und der Driver läuft zu Hochtouren auf. "Drive" ist wie ein Film von David Lynch: rätselhaft, verstörend, aber visuell absolut atemberaubend.
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THE DESCENDANTS
Der Abräumer bei den diesjährigen Golden Globes. Der Film wurde als Bestes Drama und Hauptdarsteller George Clooney als Bester Drama-Schauspieler ausgezeichnet. Und auch für die Oscars sieht es gut aus. Clooney und der Film selbst sind nominiert. In dem Film geht es um Familie und andere Angelegenheiten: Wie reagiert ein gehörnter Ehemann, wenn er von der Affäre seiner Frau erst erfährt, nachdem diese – unheilbar – im Koma liegt? Dieses Dilemma muss Matt King (Clooney) in der neuen Tragikomödie von Alexander Payne ("Sideways") meistern – und seine zwei Töchter dazu. Ein perfekter Mix aus Melancholie und Humor. George Clooney begeistert in seiner bisher anrührendsten Rolle. Tiefsinnig, bewegend, witzig.
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EIN RISKANTER PLAN
Darf's ein bisschen Nervenkitzel sein? Kein Problem: "Ein Riskanter Plan" ist hochspannend, nicht nur für Leute mit Höhenangst. Während Cassidy (Sam Worthington) auf dem Fenstersims eines New Yorker Hotels Selbstmordabsichten vortäuscht, navigiert er in Wirklichkeit seinen Bruder (Jamie Bell) per Headset durch einen ausgebufften Diamantenraub. Der Plan ist so riskant wie unglaubwürdig, aber das macht nichts. Denn die Action ist mitreißend, die Spannung schweißtreibend und die Wendungen sind zahlreich. Mit dabei sind außerdem Edward Burns, Ed Harris und - damit auch die Männer was zum Gucken haben - Elizabeth Banks.





