Kinotipps
Filmstarts vom 24. November 2011
Endlich ist es so weit, der neue Twilight Film läuft in den deutschen Kinos. Wir sagen Ihnen, welche Filme sich diese Woche außerdem lohnen.
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BREAKING DAWN - BIS(S) ZUM ENDE DER NACHT - TEIL 1
Von "Twi-Hards" lang ersehnt, läuft diese Woche die erste Hälfte des letzten Teils der Twilight-Reihe an: "Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 1". Bella (Kristen Stewart) und Edward (Robert Pattinson) geben sich endlich das Ja-Wort und verbringen anschließend romantische Flitterwochen. Hoch anständig haben die beiden auch mit dem ersten Mal bis nach der Eheschließung gewartet, war vielleicht auch besser so, dem zerstörten Schlafzimmer nach zu urteilen könnte es ein traumatisches Erlebnis gewesen sein. Ist halt schon ganz schön stark, so ein Vampir. Zudem geschieht das Undenkbare, der schon lang verstorbene Edward schwängert die noch menschliche Bella und so ein Vampir-Spross kann für jede Menge Unannehmlichkeiten sorgen. Für Details bitte selbst ins Kino gehen. Zum Glück muss auf den zweiten Teil dann nicht nochmal so lange gewartet werden, in genau einem Jahr (am 22. November 2012) kommt dieser in die Kinos. Danach ist dann allerdings der Spaß vorbei.
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DER GOTT DES GEMETZELS
Unabhängig von Skandalen um seine Persönlichkeit, ist Regisseur Roman Polanski ein ganz großer Könner des vielschichtigen Films, der uns Klassiker wie "Rosemary's Baby", "Der Pianist" oder "Chinatown" schenkte. Für seinen neuen Film "Der Gott des Gemetzels" verpflichtete er zudem noch ein Ensemble begnadeter Schauspieler. Jodie Foster, John C. Reilly, Kate Winslet und Christoph Waltz spielen zwei Ehepaare, die sich zur Streitschlichtung treffen. Ihre Söhne haben sich, wie das freche Jungs nunmal so machen, auf dem Schulhof geprügelt und nun wollen die Eltern bei einem gemeinsamen Essen den Konflikt gesittet aus der Welt schaffen. Doch im Laufe des Films kommen Widersprüche, Vorurteile und Unsicherheiten an den Tag und die vier Vorstädtler rutschen in einen Strudel aus Brutalität und Provokation. Was nach sozial-kritischem Drama klingt, ist aber auch herrlich komisch. Empfehlenswerte Abhandlung über die gesellschaftlichen Grenzen die wir uns setzen und wie einfach es sein kann, diese zu überschreiten.
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IM WELTRAUM GIBT ES KEINE GEFÜHLE
Wer es leicht, komisch und einfach schön mag, dem legen wir den schwedischen Film "Im Weltraum gibt es keine Gefühle" and Herz. Bill Skarsgård, Sohn von Stellan Skarsgård und also Bruder von True-Blood Hottie Alexander Skarsgård, spielt den an Asperger Syndrom leidenden Simon. Asperger ist dem Autismus verwandt und führt zu geringer Sozialkompetenz und Hang zu repititivem Verhalten. Simon braucht Ordnung und geregelte Abläufe; als die Beziehung seines Bruders Sam in die Brüche geht, gerät seine Welt aus den Fugen. Da hilft nur eins: Er muss eine neue Freundin für seinen Bruder finden. Von Liebe und zwischenmenschlichen Beziehungen versteht er zwar nicht viel, doch dank eines ausgeklügelten Systems ist er sich sicher schon bald einen passenden Ersatz zu finden. Unerwarteterweise gestaltet sich das Unterfangen schwieriger als gedacht. Doch dann trifft er die lockere und leicht verrückte Jennifer. Die passt mit ihrer Art nun so gar nicht in Simons Leben, trotzdem hält er sie aber für die perfekte Freundin für seinen Bruder. Ob der das wohl auch so sieht?
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DECKNAME COR
Dieses Dokudrama zeigt uns "das dramatische Leben des Max Windmüller". 1933, als Max gerade mal 13 Jahre alt ist, wird seinem Vater von den Nazis die Gewerbeerlaubnis entzogen und die Familie geht nach Holland ins Exil. Mit 19 entschließt Max sich, im Widerstand zu kämpfen. Er reist jahrelang durch Europa, knüpft Kontakte zu anderen Untergrundorganisationen, fälscht Papiere und schmuggelt Flüchtlinge. Die Gruppe, für die er arbeitet, rettet so über 500 Menschen das Leben. Er selbst wird aber verraten und wenige Tage vor Kriegsende auf einen Todesmarsch nach Dachau geschickt. Der Film wurde ursprünglich als einstündige Dokumentation im Fernsehen ausgestrahlt. Nun wurde er um Spielszenen erweitert und läuft in abendfüllender länge im Kino. Die bewegende wahre Geschichte eines jungen Widerständlers.
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30 MINUTEN ODER WENIGER
Jesse Eisenberg ist den meisten Zuschauern aus dem Film "The Social Network" bekannt. Seine Wurzeln hat er aber in schrägen Comedy-Streifen. Und ein eben solcher ist auch sein neuer Film "30 Minuten oder weniger". Eisenberg spielt einen Pizza-Lieferanten, der von Gangstern entführt wird, eine Bombe umgebunden bekommt und so von ihnen gezwungen wird, eine Bank zu überfallen. Eisenberg und Regisseur Ruben Fleischer arbeiteten bereits sehr erfolgreich in der Komödie "Zombieland" zusammen. Unterstützung bekommen sie hier von Comedy-Talenten wie Danny R. McBride und Aziz Ansari.







