Kinotipps
Filmstarts vom 22. Dezember 2011
Kurz vor Weihnachten kommt noch mal ganz großes Kino auf die Leinwand. Ein Kinobesuch über die Feiertage lohnt sich.
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SHERLOCK HOLMES: SPIEL IM SCHATTEN
Wir freuen uns schon sehr lange auf die Fortsetzung von Guy Richies Verfilmung des Detektiv-Klassikers und nun ist endlich so weit. Robert Downey Jr. (als Holmes) und Jude Law (als Mr. Watson) geben sich wieder die Ehre und bringen uns zu Weihnachten Action und Spannung auf die Leinwand.
Der österreichische Kronprinz wird tot aufgefunden. Die Indizien scheinen auf einen Selbstmord hinzuweisen, doch Holmes in seiner Genialität schließt messerscharf: es war Mord. Hauptverdächtiger ist der in Teil eins angeteaserte Professor Moriarty. Die Verbrecherjagt schickt das Ermittlerteam auf eine Reise durch ganz Europa.
Mit von der Partie sind außerdem Noomi Rapace (als Madam Simza Heron), Jared Harris (als Professor Moriarty), Stephen Fry (als Sherlocks Bruder Mycroft Holmes) und, wie schon in Teil eins, Rachel McAdams (als Irene Adler).
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THE IDES OF MARCH - TAGE DES VERRATS
Ein Polit-Thriller-Drama mit absoluter Starbesetzung. George Clooney hat nicht nur Regie geführt und am Drehbuch mitgeschrieben, er spielt auch selbst mit. Als Governor Morris steht er im Präsidentschaftswahlkampf, es geht um die Nominierung der Demokratischen Partei. Wir steigen in der hektischen Endphase ein. Die Wahlkampfberater der beiden Kandidaten Paul (grandios gespielt von Philip Seymour Hoffman) und Tom (Paul Giamatti, Oscar-Nominiert für "Das Comeback") liefern sich einen eifrigen Wettkampf um Wählerstimmen. Die Hauptfigur ist der junge Stephen Meyers (Ryan Gosling), ein aufsteigender Stern am politischen Beraterhimmel. Ehrgeizig und idealistisch glaubt er daran, dass Morris der richtige Kandidat ist, um die USA in eine bessere Zukunft zu führen. Doch, wie so oft in der Politik, lauern Verrat, Intrigen und Desillusionierung.
Der Film erzählt uns nichts neues. Die aberwitzige Ränkeschmiederei der Washingtoner Politiker überrascht nicht wirklich, ist aber grandios erzählt. Der Film gibt keine Antworten, stellt aber wichtige Fragen und der Zuschauer muss sich ständig selbst fragen: Wie weit würde ich gehen? Was würde ich opfern? Wie würde ich entscheiden? Besonders beeindruckend ist die Wandlung und schleichende Korrumpierung von Stephen dargestellt.
Nicht umsonst hagelte es auch schon Nominierungen. Golden Globes für den besten Film, den besten Hauptdarsteller (Ryan Gosling) und die beste Regie winken. Mit von der Partie waren außerdem die schöne Evan Rachel Wood sowie die großartige Marisa Tomei in einer Nebenrolle.
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IN GUTEN HÄNDEN
Eine Kostüm-Komödie mit verruchter Thematik. Ende des neunzehnten Jahrhunderts treffen zwei Entwicklungen aufeinander: die Prüderie des viktorianischen Zeitalters und der Siegeszug der Elektrizität. Der junge Dr. Mortimer Granville (Hugh Dancy) und sein Kollege Dr. Robert Dalrymple (Jonathan Pryce) befreien die Damenwelt von hysterischen Leiden. Durch Handanlegen an intimen Stellen. Sie sind erfolgreich, doch mit wachsender Kundschaft beginnen Krämpfe in den Händen den jungen Arzt zu plagen. Mit seinem alten Freund und Wissenschaftler Edmund St. John-Smythe (Rupert Everett) entwickelt er ein neuartiges Gerät, dass die gleiche Funktion erfüllt: der Vibrator ist geboren.
Mit viel Witz erzählt und einer Liebesgeschichte zwischen Dr. Granville und Dalrymples Tochter Charlotte (Maggie Gyllenhaal) gewürzt, garantiert dieser Film vergnügliche Stunden in der dunklen Jahreszeit.
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ABENDLAND
Laut eigener Vermarktung "durchmisst 'Abendland' in einer großen assoziativen Reise ein nächtliches Europa in vielen Facetten." Es ist eine Studie der Europäischen Gesellschaft und Kultur. Was bedeutet Europa, was ist dran am scheinbaren Paradies? Beeindruckende Bilder, ungewohnte Einblicke, neue Fragestellungen.
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LABIRENT
In Istanbul gibt es eine Explosion. 95 Menschen kommen dabei ums Leben. Ein Drama und womöglich erste der Anfang einer ganzen Anschlagserie, verübt von einer neuen Terrororganisation. Die Geheimdienste der Türkei, der USA und Großbritanniens machen sich in der Operation "Labyrinth" daran, die Drahtzieher zu finden und weitere Anschläge zu verhindern. Die Situation droht die bereits angespannte Lage im mittleren Osten eskalieren zu lassen. Doch die Zusammenarbeit ist schwierig. Die Agenten verfolgen jeweils eingene nationale Interessen und die Terroristen versuchen, die aus Notwendigkeit geschlossene Allianz zum zerbrechen zu bringen.





