Kino
Filmstarts vom 17. November 2011
Unsere Kino-Tipps der Woche sind wie immer vielfältig, spannend und unterhaltsam. Diese Filme sollten Sie nicht verpassen.
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DER GANZ NORMALE WAHNSINN - WORKING MUM
Sarah Jessica Parker, den meisten Zuschauern als flirtende Single-Fashionista aus New York ans Herz gewachsen, miemt jetzt eine Frau zwischen Mutterstress und Karriere. Auf Englisch heißt der Film "I don't know how she does it" und genau darum geht's auch. Wie macht sie das nur? Familie und Karriere unter einen Hut zu bringen? Mit wenig Schlaf, viel Situationskomik und einigen Panikaktionen natürlich. Wie man das von Popcorn-Kino so gewöhnt ist. Pierce Brosnan (als charmanter neuer Kollege) und Greg Kinnear (als Ehemann) erhöhen den Eye-Candy-Faktor des Films.
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THE THING
Wer sich über Halloween noch nicht genug gegruselt hat, der kann das jetzt nachholen. In diesem Prequel zum Kultfilm "Das Ding aus einer anderen Welt", finden Forscher an Südpol ein Alien-Raumschiff mit einem scheinbar verstorbenen und eingefrorenen Alien. Durch ein Experiment wird der Organismus jedoch wieder zum Leben erweckt und sorgt natürlich für jede Menge Angst und Schrecken. Das Besondere: Er hat die Fähigkeit die Form eines jeden Lebewesens anzunehmen, das er berührt. Die Mitglieder des Forschertrupps werden dadurch zu gegenseitigem Misstrauen bewegt - wer ist wirklich noch er selbst? Der Horror darf beginnen.
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ARTHUR WEIHNACHTSMANN
Noch nicht mal Advent und schon geht es los mit Weihnachtsfilmen. Aber dieser hat einen Bildungsauftrag, denn er gibt die Antwort auf die ewige Frage aller Zweifler: Wie schafft es der Weihnachtsmann in nur einer Nacht, all diese Geschenke zu verteilen? Antwort: ein Ultra-Hight-Tech Betrieb, gut versteckt am Nordpol. In dem Film geht es um das Familienunternehmen Weihnachten, inklusive grummeligem Opa (gesprochen von Bill Nighy) und ums über sich hinaus Wachsen. So wird Arthur (James McAvoy), der kleinste im Clan, zum Retter aus der Not. Mit an Bord ist auch "Dr. House"-Darsteller Hugh Laurie.
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DER FALL CHODORKOWSKI
Eine spannende Dokumentation um die Machtverhältnisse in Russland. Chodorkowski galt als reichster Mann Russlands, aber auch als Systemkritiker. Als er amerikanische Investoren an seinem Mineralölkonzern beteiligen will und Präsident Putin öffentlich kritisiert, wird es den Machthabern zu viel. 2003 wird er festgenommen und bis voraussichtlich 2016 wegen Korruption und Steuerhinterziehung inhaftiert. Viele nennen ihn den prominentesten politischen Gefangenen Russlands, andere halten ihn schlicht für einen Kriminellen. In jedem Fall ist das Thema politisch brisant. In die Berliner Büros von Filmemache Cyril Tuschi wurde eingebrochen, Filmfassungen und Rohmaterial wurden entwendet, die Teilnahme an diversen internationalen Filmfestivals wurde aufgrund rissuscher Wirtschaftsinteressen erschwert. Trotzdem lief "Der Fall Chodorkowski" auf der diesjährigen Berlinale und war einer der meistdiskutierten Filme des Festivals. Brisantes Thema, spannend aufgearbeitet.
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